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Das Unkrautland – Auf den Spuren der Nebelfee

Stefan Seitz
Das Unkrautland – Auf den Spuren der Nebelfee – Band 1

  • Gebundene Ausgabe: 304 Seiten
  • Verlag: Cleon Verlag; Auflage: 5. (November 2010)
  • ISBN-13: 978-3000202957

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Kurzbeschreibung:
Was passierte vor unendlichen Jahren – in jenem vergessenen Zeitalter, von dem längst keine Chronik mehr berichtet? Was war damals geschehen? Scheinbar kann es niemand beantworten! Und doch gibt es Spuren, versteckte Hinweise und geheimnisvolle Bruchstücke, die bis zum heutigen Tag im Unkrautland schlummern. Wer wird das große Rätsel entschlüsseln? Erzählt der Wald eines Tages seine Geschichte oder geben die Sümpfe ihre Geheimnisse preis? Liegen die Antworten zu all den Fragen auf dem Grunde des Sees oder einfach nur im Keller eines alten Gemäuers verborgen? Unfreiwillig und wie durch Zufall wird Primus in die Geschichte gezogen – eine Geschichte, in die er selbst, ohne es zu wissen, schon einmal verwickelt war…

Der Autor über sein Buch:
Auf den ersten Seiten erscheint das Buch zwar wie eine klassische Kindergeschichte, aber schon der Prolog deutet darauf hin, dass sich hinter der Erzählung mehr verbirgt. Das Unkrautland ist ein Märchen, in dem die Hauptpersonen einem anderen, längst vergessenen Märchen auf der Spur sind. Das ist meines Wissens nach etwas völlig neues. Der Leser gerät in ein Dickicht aus subtilen Informationen – verpackt in einer vordergründig lustigen Geschichte, die zum Mutmaßen und Kombinieren anregt. Man könnte auch sagen, die Geschichte wäre ein Puzzle! Ein Puzzle, dessen Teile sorgsam versteckt sind, und die nur darauf warten, dass jemand sie findet und richtig zusammensetzt.

Meine Meinung:
Der Leser wird sehr gemächlich in die Geschichte und somit auch in die wundervolle Fantasywelt eingeführt. Dabei zieht es sich nicht in die Länge, denn das Urkrautland wird so detailreich und liebevoll beschrieben, dass man schnell in die Geschichte entführt wird. Dabei beschreibt der Autor die skurile Welt sehr geheimnisumwobenen und mit besonderen Humor, der auch immer wieder in den Dialogen zu finden ist.

Die Prodagonisten Primus und die Hexe Plim erkunden nach und nach längst vergessene Geheimnisse. Der Leser fiebert direkt mit den beiden mit, welche Fragen als nächstes in diesem Rätzel aufkommen und wie die Lösung aussieht.

Das dritte Buch der Reihe ist mit besonders schönen Zeichnungen, die zur Handlung passen, versehen. Nur wegen der Illustrationen würde ich das Buch mir auf alle Fälle wieder kaufen!

Fazit:
Wundervolles Fantasybuch, nicht nur für Kinder. Bildhaft geschrieben und sehr schnell zu lesen. Die 3 Bücher hatte ich innerhalb 1 oder 2 Wochen durch. Sehr zu empfehlen und ein absolutes Highlight, auch zum Vorlesen! 🙂


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Mara und der Feuerbringer

Tommy Krappweis
Mara und der Feuerbringer

  • Gebundene Ausgabe: 332 Seiten
  • Verlag: Schneiderbuch (15. September 2009)
  • ISBN-13: 978-3505126468

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Kurzbeschreibung:
„NEIN! Mara schüttelte die Bilder von sich und fasste einen Entschluss: Keine. Tagträume. Mehr. Nie wieder! Ab heute würde Mara das normalste Mädchen der Welt sein. Auf Wiedersehen, Traumwelt. Guten Tag, Realität.“ Die 14-jährige Mara wäre am liebsten eines: unauffällig. Ein ganz normales Mädchen. Ohne die Tagträume, die der Grund für die ständigen Hänseleien in der Schule sind. Doch gerade als sie beschließt, ihr Leben zu ändern, passiert plötzlich etwas Unglaubliches: Mara erfährt, dass sie eine der letzten Seherinnen ist. Eine Spákona. Und nur mithilfe ihrer besonderen Gabe kann sie verhindern, dass sich der Halbgott und Dämon Loki von seinen Fesseln befreit und zu einer Gefahr wird. Maras Welt gerät aus den Fugen: Wird sie es schaffen, sich dieser großen Aufgabe zu stellen?

Über den Autor:
Tommy Krappweis hat u. a. als Schauspieler, Stuntman und Moderator gearbeitet, bevor sein TV-Durchbruch mit der Comedy-Serie „RTL Samstag Nacht“ kam. Danach gründete Krappweis seine eigene Filmproduktionsfirma „bumm film GmbH“. Für die Erfindung der Kultfigur „Bernd das Brot“ erhielt er 2004 den Grimme-Preis. Heute arbeitet Krappweis als Autor, Scriptdoctor und Regisseur.

Meine Meinung:
folgt…

 Fazit:


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Grim

Gesa Schwartz
Grim: Das Siegel des Feuers – Band 1

  • Gebundene Ausgabe: 688 Seiten
  • Verlag: Egmont Lyx (15. März 2010)
  • ISBN-13: 978-3802583032

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»“Du hast dich mit einem Menschen getroffen. Mit einem Menschen, Moira! Du hast mit ihm gesprochen, in unserer Sprache, und du hast ihm was gegeben.Warum?“
„Er ist ein Freund“, sagte sie leise. Grim stieß die Luft aus. „Gargoyles haben keine Freunde unter Menschen“, grolle er und bemühte sich den größtmöglichen Grad an Verachtung in seiner Stimme mitschwingen zu lassen.«

Kurzbeschreibung:
Der Pariser Gargoyle Grim ist ein Schattenflügler, seine Aufgabe ist es, das steinerne Gesetz zu wahren, dass niemals ein Mensch von der Existenz seines Volkes erfahren darf. Eines Tages begegnet ihm die junge Sterbliche Mia, die über eine besondere Gabe verfügt: Sie ist eine Seherin des Möglichen. Mia gerät in den Besitz eines rätselhaften Pergaments, das mit merkwürdigen Schriftzeichen bedeckt ist, die sie nicht entziffern kann. Gemeinsam mit Grim beschließt sie, dem Geheimnis des Pergaments auf die Spur zu kommen. Da erreicht sie die Nachricht, dass der Gargoylekönig in Paris gestürzt wurde. Das Gleichgewicht der Mächte verschiebt sich auf gefährliche Weise. Um die Gargoyles vor einer Schreckensherrschaft zu bewahren, muss Mia ihre schlummernden Kräfte erwecken.

Über den Autor
Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Ihr besonderes Interesse galt seit jeher dem Genre der Phantastik. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Sie lebt in der Nähe von Hamburg.

Meine Meinung:
Ein Buch voller Spannung, rasanten Kämpfen, Magie und Liebe. Die Liebe von Mia zu ihrem gestorbenen Vater und ganz besonders ihrem Bruder Jakob. Auch die langsam aufkommende Zuneigung zu Grim, dem Gargoyle. Gemeinsam durchstehen Sie größte Gefahren und Abenteuer. Wundervoll geschrieben. Man fällt regelrecht mit den ersten Seiten in die Geschichte und möchte am liebsten selbst mit Grim durch die Straßen von Ghrogonia, die verborgene Gargoyle-Stadt unter Paris, streichen.
Das Buch wirkt auf den ersten Blick extrem dick, jedoch ist die Schrift recht groß und es ist in relativ kleinen Kapiteln unterteilt, die recht zügig zu lesen sind.

Fazit:
Geniales Buch, was sich seit langem mal wieder als Page-turner erwies. Der 2. Band steht bei mir schon in den Startlöchern 🙂


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Tintenwelt

Cornelia Funke
Tintenwelt 1: Tintenherz

  • Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
  • Verlag: Dressler; Auflage: 23 (August 2003)
  • ISBN-13: 978-3791504650

» Überall in ihrem Haus stapelten sich Bücher. Sie standen nicht nur in Regalen wie bei anderen Leuten, nein, bei ihnen stapelten sie sich unter den Tischen, auf Stühlen, in den Zimmerecken. Es gab sie in der Küche auf dem Klo, auf dem Fernseher und im Kleiderschrank, kleine Stapel, hohe Stapel, dicke, dünne, alte, neue… Bücher. Sie empfingen Maggie mit einladend aufgeschlagenen Seiten auf dem Frühstückstisch, trieben grauen Tagen die Langeweile aus – und manchmal stolperte man über sie. «

Kurzbeschreibung

Das große Rätsel um Zauberzunge
In einer stürmischen Nacht taucht ein unheimlicher Gast bei Meggie und ihrem Vater Mo auf. Er warnt ihren Vater vor einem Mann namens Capricorn. Am nächsten Morgen reist Mo überstürzt mit Meggie zu ihrer Tante Elinor … Elinor verfügt über die kostbarste Bibliothek, die Meggie je gesehen hat. Hier versteckt Mo das Buch, um das sich alles dreht. Ein Buch, das Mo vor vielen Jahren zum letzten Mal gelesen hat und das jetzt in den Mittelpunkt eines unglaublichen, magischen und atemberaubenden Abenteuers rückt – eines Abenteuers, in dessen Verlauf Meggie nicht nur das Geheimnis um Zauberzunge und Capricorn löst, sondern auch selbst in große Gefahr gerät.

Über den Autor
Cornelia Funke wurde 1958 in Dorsten/Westfalen geboren, zog nach dem Abitur nach Hamburg und absolvierte eine Ausbildung als Diplompädagogin. Drei Jahre lang arbeitete sie als Erzieherin auf einem Bauspielplatz und studierte parallel dazu Buchillustration an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg.
Nach Abschluss des Studiums war Cornelia Funke zunächst ausschließlich als Illustratorin für Kinderbücher tätig – eine Arbeit, die sie dazu anregte, selbst Geschichten für junge Leserinnen und Leser zu schreiben. So wurde sie mit 28 Jahren freischaffende Autorin und Illustratorin.
Ihre freie Zeit verbringt Cornelia Funke am liebsten mit ihrer Familie. Außerdem ist sie ein großer Filmfan, reist gern und liest, so viel sie kann.
Seit Mai 2005 wohnt Cornelia Funke mit ihrer Familie in Los Angeles; zuvor lebte sie am Stadtrand von Hamburg.
2008 erhielt sie den „Roswitha-Preis“ der Stadt Bad Gandersheim und den Medienpreis „Bambi“, 2009 den Jacob-Grimm-Preis.

Meine Meinung:
Ein Buch in dem es um Bücher geht. Klasse, das ist genau mein Ding, dachte ich. Die knapp 600 Seiten ließen sich auch recht zügig lesen, jedoch hatte ich zu Beginn eine andere Erwartungshaltung zur Geschichte gehabt. Aus diesem Grund, war ich vom ersten Buch doch etwas enttäuscht. Die Geschichte handelt in unserer realen Welt. Diese sind für mich sowieso immer etwas schwerer zu lesen, da es meistens für mich nicht so ganz glaubhaft wirkt. Nichts desto trotz, versuchte ich mich am nächsten Band. Wao! Das war schon eher mein Geschmack. Endlich ging es in die Tintenwelt, welche vollgepackt ist mit bunten, süßen, wunderschönen aber auch angsterregenden, gefährlichen Fantasiewesen. So hätte ich mir auch das erste Buch gewünscht. 🙂
Das Dritte war dann für mich der echte Knaller!

Ich bin nun zum Cornelia Funke Fan geworden und ihr Buch „Geisterritter“ fand ich klasse! Das aktuelle Buch „Reckless“ werde ich demnächst auch lesen.

Fazit:
Das erste Buch ist noch nicht so spannend und fantasievoll, wie die Folgebände. Aber trotzdem ein gutes Buch, was sich schnell lesen lässt. Die ganze Reihe ist vom Grundgedanke sehr klasse ausgearbeitet. Auch wenn die Bücher immer dicker werden, sie packen den Leser von der ersten Seite.

Folgebände:


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Die Feuerkämpferin

Licia Troisi

Die Feuerkämpferin
Im Bann der Wächter
– Band 01

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (22. Februar 2010)
  • ISBN-13: 978-3453266179

» Wo bin ich?
Eine einfache Frage, die sie jedoch mit Schrecken erfüllte. Denn sie wusste keine Antwort darauf. Lange betrachtete sie die von den Sonnenstrahlen beschienene Hand und nahm nun die Farben deutlicher wahr: das Blassrosa der Haut, dann das grelle Grün des Grases, die unbestimmbare Farbe des Hemdes, das sie am Leib trug.
Wer bin ich? «

Kurzbeschreibung:

Endlich herrscht Frieden in der Aufgetauchten Welt. Doch beunruhigende Ereignisse deuten auf einen Wandel hin: Eine unerklärliche Krankheit breitet sich aus und bringt den Tod. Die Kranken sind von schwarzen Flecken gezeichnet, sie bluten aus Augen, Ohren und Mund. Nur Nymphen und Wesen mit Nymphenblut scheinen immun zu sein. In diesem Klima des steigenden Misstrauens und der Angst findet sich eines Tages ein junges Mädchen auf einer Wiese wieder. Sie hat ihr Gedächtnis verloren, weiß nicht, wer sie ist, wo sie ist, woher sie kommt. In eine schlichte Tunika gekleidet, trägt sie nur einen Dolch bei sich. Als zwei infizierte Männer das Mädchen angreifen, wird sie von dem Drachenritter Amhal gerettet. Er nimmt sich ihrer an und tauft sie auf den Namen Adhara. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Laodamea, wo Amhal seine Begleiterin einem Magier vorstellt. Dieser erkennt sofort die besondere Kraft des Mädchens. Doch er ahnt nicht, dass Adhara das Schicksal der Aufgetauchten Welt in sich trägt.


Über den Autor:

Licia Troisi, 1980 in Rom geboren, ist Astrophysikerin und arbeitet bei der italienischen Raumfahrtagentur in Frascati. Mit ihrer ersten Trilogie, der international erfolgreichen Drachenkämpferin-Saga, wurde sie zum Shooting-Star der italienischen Fantasy. Kurz darauf folgte die Schattenkämpferin-Saga, die ebenfalls die Bestseller-Listen stürmte. Mit »Die Feuerkämpferin – Im Bann der Wächter« legt Licia Troisi nun den ersten Teil ihrer neuen großen Fantasy-Saga vor.


Meine Meinung:

Da ich vorher noch nie ein Buch von Licia Troisi gelesen habe, bin ich ganz unvoreingenommen an die Buchreihe heran gegangen. Was ich dann bekam, war ein grandioses Buch. Es packte mich auf den ersten Seiten und lies mich bis zum Ende nicht los. Ich war so begeistert, dass ich im Anschluss gleich die beiden Folgebände der Trilogie las und mir auch die anderen Buchreihen der Autorin bestellte.

Dazu muss ich sagen, dass die Trilogie „Die Feuerkämpferin“ die letzte von 3 Buchreihen ist. Eigentlich würde ich empfehlen, sie auch der Reihe nach zu lesen, was ich nicht getan habe… 😉


Die Geschichte ist spannend geschrieben und man kommt sehr leicht in einen schnellen Lesefluss. Einzig hat mich manchmal Adharas „Helfersyndrom“ etwas genervt, was aber im Großen und Ganzen dem Buch nur einen kleinen Abbruch tat.


Fazit:

Eine echte Buchempfehlung, absolut lesenswert und ein garantiert unerwartetes Ende!

Folgebände: