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Rabenmond

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Jenny-Mai Nuyen
Rabenmond – Der magische Bund

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: cbt (22. September 2008)
  • ISBN-13: 978-3570160008

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Klappentext
Wenn der Rabenmond über den Wäldern von Wynter aufsteigt, vollziehen die Herrscher des Reichs ein uraltes Ritual: Sie toten drei Tiere, um sich deren Gestalt und Kräfte anzueignen. Das Geheimnis der Verwandlung verleiht Ihnen Unsterblichkeit und grenzenlose Macht.

Als Mion im Wald einen Fuchs erschießt, scheint ihr Schicksal besiegelt. Zu ihrem Entsetzen verwandelt sich das Tier in einem Jungen mit bernsteinfarbenen Augen: Sie hat Lyrian angegriffen, den Sohn der Tyrannen von Wynter. Auf ihre Tat seht der Tod.Doch Lyrian verliebt sich in Mion und rettet sie. Nicht ahnende, dass das Mädchen von fremden Mächten auserkoren ist, die düstere Herrschaft seiner Familie für immer zu beenden…

Über den Autor
Jenny-Mai Nuyen wurde 1988 als Tochter deutsch-vietnamesischer Eltern in München geboren. Geschichten schreibt sie, seit sie fünf ist, und mit dreizehn verfasste sie ihren ersten Roman. Als großer Fantasy-Fan hat Jenny-Mai Nuyen alles verschlungen, was es an literarischen Vorbildern gab: von Lloyd Alexander über Michael Ende bis zu Jonathan Stroud und Christopher Paolini. Seit ihrem literarischen Debüt Nijura – Das Erbe der Elfenkrone wird sie als eine der aufregendsten Entdeckungen der letzten Jahre gefeiert. Nach einem Filmstudium an der New York University lebt Jenny-Mai Nuyen heute in Berlin und widmet sich ganz dem Schreiben.

Meine Meinung:
Rabenmond ist nach Nijura das zweite Buch, welches ich von Jenny-Mai Nuyen gelesen hatte. Zwischenzeitlich habe ich von ihr Noctura begonnen, kam aber mit den ersten 100 Seiten des Buches noch nicht so richtig klar. Deshalb schnappte ich mir erst einmal Rabenmond. Noctura werde ich auf jeden Fall trotzdem bald lesen.

Selten ist mir ein Buch untergekommen, welches so eine Tiefe und Fülle von Themen behandelt. Es werden zahlreiche gesellschaftskritische Punkte, wie Macht, Politik, Arm & Reich, Unterdrückung und viele mehr, behandelt. Nie hatte ich auch nur ein Buch, welches so viele Fragen beim Lesen aufwarf. Das war keineswegs negativ. Es machte das Lesen leichter, da man unbedingt Antworten auf die Fragen suchte. Die Aufklärung dieser erfolgte dann meist einige Kapitel später.

Der Schreibstil war wie bei Nijura, sehr fließend und leicht verständlich. Jedoch ist die Sprache nicht ganz so träumerisch wie im „Elfenbuch“, da die Thematik des Buches auch deutlich düsterer ist. Die beschriebenen Landschaften und Städte sind sehr bildhaft geschildert. Nur hatte ich ich oft Orientierungsschwierigkeiten, da die Namen der Städte oder Länder sehr außergewöhnlich sind. Leider gibt es im Buch keine Karte. Diese hätte ich mir gewünscht, da man die Lange der Schauplätze besser einschätzen und den Weg der Protagonisten verfolgen kann.

Die handelnden Personen sind in ihren Charakterzügen sehr liebevoll beschrieben. Dadurch waren die Handlungen und Entscheidungen sehr gut nachvollziehbar. Jedoch ist zu sagen, dass alle Personen auf irgendeine Art ein dunkles Geheimnis in sich bergen. Das macht die Geschichte so spannend und mitreisend. Manchmal hatte ich jedoch Schwierigkeiten, die Nebenpersonen der Handlung zuzuordnen. Das war zum Beispiel bei Scarabah so. Sie hatte zu Beginn der Geschichte eine kleine Rolle und tauchte dann erst im mittleren Teil wieder auf. Durch die doch recht große Anzahl solcher Nebenpersonen hätte ich mir ein Personenregister gewünscht.

Das Cover ist wie Nijura wunderschön gestaltet. Es gibt wieder die goldenen, erhabenen Ornamente und auch der Titel ist in Gold gehalten. Das restliche Titelbild zeigt die Stadt der Handlung. Diesmal ist das Cover nicht grün, sondern blau. Wenn beide Bücher nebeneinander in Regal stehen, sieht man, dass sie von der gleichen Autorin stammen. Einzig der Buchtitel „Rabenmond – Der magische Bund“ passt überhaupt nicht zum Inhalt. Es wird nirgends von einen „Rabenmond“ gesprochen und auch gibt es keinen Magischen Bund in der Geschichte.

Fazit:
Zusammengefasst ist das wirklich ein ganz tolles Buch, welches ich nur empfehlen kann. Auf den ca. 500 Seiten passiert so viel, dass das Buch eine rasende Geschwindigkeit aufweist. Das mag ich! 🙂

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