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ICE – Hüter des Nordens

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Sarah Beth Durst
Ice: Hüter des Nordens

  • Broschiert: 307 Seiten
  • Verlag: Lyx; Auflage: 1. (9. Februar 2012)
  • ISBN-13: 978-3802586026
  • Originaltitel: Ice

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Klappentext:
Die junge Cassie lebt mit ihrem Vater auf einer Forschungsstation in der Arktis. Ihre Mutter ist angeblich bei ihrer Geburt gestorben, doch Cassie wächst mit rätselhaften Geschichten über ihren Tod auf. Kurz vor Cassies achtzehntem Geburtstag kommt es zu einer merkwürdigen Begebenheit: Cassie trifft auf einen Eisbären, der zu ihr spricht und ihr berichtet, dass die alten Legenden wahr sind. Ihre Mutter ist noch am Leben und wird in der Festung der Trolle gefangen gehalten. Doch um sie zu befreien, muss Cassie den Eisbären heiraten, der sich des Nachts in einen Menschen verwandelt. Zwischen Cassie und dem magischen Wesen entwickelt sich eine zarte Liebe, die jedoch von einem geheimnisvollen Fluch bedroht wird …

Über den Autor
Sarah Beth Durst wurde in Massachusetts geboren. Sie hat an der Princeton University Englisch studiert und begann danach eine Karriere als Jugendbuchautorin. Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern in New York.

Meine Meinung:
Sarah Beth Durst hatte eine echt tolle Idee, aus der sie aber etwas mehr hätte
herausholen können. Vielleicht lag das aber auch an der knappen Seitenzahl.

Die Protagonisten im Buch werden eher oberflächlich behandelt. Ihnen fehlt es an Tiefe und der Leser erfährt zu wenig über sie. Aus diesem Grund erscheinen einige Handlungen der Personen unschlüssig und unlogisch beim Lesen. Wieso verliebt sich Cassie so schnell in den Bären, der ihr zu Beginn so wenig sympathisch ist? Und wieso versucht Cassie nicht mehr Zeit mit ihrer Mutter zu verbringen, obwohl sie sich nichts sehnlicher wünschte, ihre Mutter kennen zu lernen? Auch Cassies Vater und alle anderen Personen der Forschungsstation sind in ihren Charakterzügen nur angerissen. Man lernt keinen richtig kennen.

Im Verlauf der Geschichte spielen Trolle eine Rolle. Diese habe ich mir zu Beginn wie die Fantasiewesen vorgestellt. Später erhält man aber ein ganz anderes, abstraktes Bild der Trolle, die eher geisterhaft in Erscheinung treten…

Der Schreibstil ist fließend und sehr bildhaft gehalten. Toll fand ich die Einarbeitung von Begriffen aus dem Inuit, welche zudem in deren Bedeutung gut erklärt wurden.

Die Covergestaltung passt perfekt zum Inhalt. Es wurden eisige Farben verwendet und der Schriftzug „ICE“ und die Rose sind mit schimmernder Folie hervorgehoben. Echt ein Hingucker im Bücherregal.

Fazit:
Eine Story, die durchaus Potential hat. Das Buch ist spannend und kurzweilig, wobei es doch einige unnötige Längen aufweist. Es liest sich mit seinen 300 Seiten sehr schnell. Jedoch reicht einmal Lesen. Ein weiteres mal würde ich es nicht zur Hand nehmen.

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