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Cassia & Ky 01. Die Auswahl

von Ally Condie

  • Gebundene Ausgabe: 452 Seiten
  • Verlag: Fischer Fjb; Auflage: 4 (20. Februar 2012)
  • ISBN-13: 978-3841421197
  • Originaltitel: Matched

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Klappentext:
Das System sagt, wen du lieben sollst – aber was sagt dein Herz?
Stell dir vor, du lebst in einer Welt, die ein absolut sicheres Leben garantiert. Doch dafür musst du dich den Gesetzen des Systems beugen: den Menschen lieben, der für dich bestimmt wird. Was würdest du tun? Für die wahre Liebe dein Leben riskieren? Für die 17-jährige Cassia ist heute der wichtigste Tag ihres Leben: Sie erfährt, wen sie mit 21 heiraten wird. Doch das Ergebnis überrascht alle: Xander, Cassias bester Freund, ist als ihr Partner vom System ausgewählt worden. Als jedoch, offenbar wegen eines technischen Defekts, das Bild eines anderen Jungen auf dem feierlich überreichten Microchip auftaucht, wird Cassia misstrauisch. Kann das System wirklich entscheiden, wen sie lieben soll?

Über den Autor:
Ally Condie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Salt Lake City, USA. Nach ihrem Studium unterrichtete sie mehrere Jahre lang Englische Literatur in New York, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Ihre Romane um »Cassia & Ky« werden in mehr als 20 Sprachen übersetzt und sind große internationale Bestseller.

Meine Meinung:
Ohje, ich weiß gar nicht so richtig, wie ich beginnen soll. Kein Buch hat mich je so zum Nachdenken und Grübeln verleitet wie „Die Auswahl“. Es ist meine erste Dystopie. Im Vorhinein sah ich mir zwar schon ein paar Rezis auf Youtube an und durchforstete auch die Bücherblogs. Jedoch hätte ich nicht erwartet, dass es so krass ist… Teilweise war ich echt geschockt. Geschockt von den Lügen der Gesellschaft und wie sie mit ihren Bewohnern umgehen. Ok es wird keine körperliche Gewalt beschrieben, aber die psychische Belastung in Form von Angst der Menschen ist wahnsinnig hoch.

Handlung:
Es wird von Cassia und ihrer Familie erzählt. Cassia ist ein ganz normales 17-jähriges Mädchen, dass noch zur Schule geht. Zu Beginn der Handlung ist noch alles toll und die Gesellschaft in der Cassia lebt ist dem Leser noch sympathisch. Jedoch spitzt sich die Lage immer mehr zu, als Cassias Großvater an seinem achtzigsten Geburtstag stirbt. Es ist ein gewollter Tod, denn die Gesellschaft bestimmt, dass man genau mit 80 Jahren stirbt. Es wird auch von der Gesellschaft vorgeschrieben, dass man mit 21 heiratet und dass man bis 31 zwei Kinder haben muss. Alles wird vorgeschrieben: Man erhält täglich sein vordefiniertes, genau auf den Körper abgestimmtes Essen. Einen Beruf wählt man sich nicht einfach aus, man bekommt ihn zugewiesen. Selbst der Partner fürs Leben wird durch ein Computerprogramm erwählt und zugeordnet. Man darf keinen Hobbys nachgehen, denn Freizeit ist auch vollkommen von der Gesellschaft und den Funktionären überwacht. Die Funktionäre sind in weiß gekleidete „Beamte“, die alles kontrollieren und gegebenenfalls für Ordnung sorgen.
Es hat mich schon schockiert, wie selbstverständlich die Bewohner das hinnehmen. Sie können nicht mal alltägliche Dinge selbst bestimmen. Sie haben nie gelernt zu schreiben, sondern sie fügen mit ihrem Schreibcomputer nur vorgegebene Wörter aneinander. Auch Musik hören oder Gedichte lesen gibt es nicht so, wie wir es kennen. Die Musikstücke sind auf nur 100 Lieder begrenzt, genau wie die Gedichte.

Charaktere:
Die Charaktere von Cassia, ihrer Familie und ihren Freunden sind alle so liebenswert und stehen zu jeder Zeit zu Cassia. Cassias Großvater treibt sie dazu an, selbstständig und stark zu sein und ihren eigenen Willen zu haben. Es wird dazu eine Szene am Schwimmbad geschildert, in der Cassia noch ein Kind ist. Auch am Sterbebett ihres Großvaters ermutigt er Cassia sich selbst Gedanken zu machen.
Xander ist Cassias bester Freund und auch ihr ausgewählter Ehepartner. Er kennt Cassia gut und kann schon ihre Gefühle an ihrem Blick oder Verhalten ablesen. Xander hält zu Cassia, auch als sich Cassia in Ky verliebt.
Ky ist ein Ausgestoßener. Er kommt aus den Randgebieter wo Krieg herrscht. Ky bringt Cassia das Schreiben bei und erzählt mittels kleinen Geschichten, die er auf Servietten schreibt und zeichnet, sein bisheriges Leben.
Alle Personen schließt man sofort ins Herz. Auch die Liebe der Familie untereinander ist so stark. Als Cassias Vater Probleme hat, steht ihm seine Ehefrau bei und stellt sich gegen die Gesellschaft.
Im Laufe der Story erfährt man kleine Ansatzpunkte der Rebellion der Familie gegen die Gesellschaft. Da bleibt auf jeden Fall mehr Stoff die die Folgebände übrig.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist fließend und man kommt schnell in die Geschichte hinein. Zu Beginn wird die Handlung sehr gut aufgebaut. Zur Mitte hin zieht sich das Buch leider etwas unnötig in die Länge, da hätte man etwas mehr Tempo einfließen lassen können. Rasant wird es dann zum Ende hin. Da überschlägt sich die Handlung regelrecht.

Cover:
Das Cover ist wundervoll gestaltet. Das weiß bringt die Sterilität der Gesellschaft sehr gut rüber. Und Cassia sitzt gefangen in ihrer Kugel aus Glas. Die Menschen sind alle in ihrem gläsernen Gefängnis untergebracht. Die Gesellschaft zeichnet alles von ihnen auf, sogar ihre Träume…
Der Titel „Die Auswahl“ ist erhaben geprägt und in einer sehr futuristischen Schriftart geschrieben. Einfach toll!

Fazit:
Noch nie ist es mir so schwer gefallen ein Buch zu bewerten… Ich habe die 450 Seiten innerhalb 3 Tagen gelesen (ok, ich war krank und lag im Bett), aber trotzdem lies mich dieses Buch nicht los. Auf einer Art finde ich es total klasse, auf der anderen Seite schockierte es mich. Ich weiß wirklich nicht, wie ich es anders ausdrücken soll. Zum Buch gibt es schon zwei weitere Bücher: Die Flucht und Die Ankunft. Mal sehen, ob ich diese auch lesen werde. Da bin ich mir noch nicht sicher.


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Die Akademie der Abenteuer Band 1: Die Knochen der Götter

Boris Pfeiffer
Die Akademie der Abenteuer Band 1:
Die Knochen der Götter

  • Gebundene Ausgabe: 284 Seiten
  • Verlag: Bibliographisches Institut, Mannheim;
    Auflage: 1., Auflage (15. Juli 2010)
  • ISBN-13: 978-3411071043

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Kurzbeschreibung:
Als Rufus die Eingangshalle der Akademie betritt, beginnt für ihn ein aufregendes Abenteuer! Das altehrwürdige Gebäude ist gefüllt mit den rätselhaftesten Fundstücken aus der Vergangenheit. Was hatte es mit diesen Scherben, Fetzen und Bruchstücken auf sich? Und warum wurden hier an der Akademie neben „Ausgestorbene Sprachen“ und „Antike Schwertkunde“ auch seltsam klingende Fächer wie „Gesetzmäßigkeiten der Fluten“ oder „Seltene Anschwemmungsartefakte“ unterrichtet? Artefakte – was sollte das überhaupt sein? Rufus, Fili und No sind dem Geheimnis auf der Spur – und schon bald durchströmen längst vergessene Szenen aus der Zeit der Pharaonen die Akademie.

Über den Autor:
Boris Pfeiffer, geboren 1964, arbeitete als Buchhändler und Antiquar, bevor er Landschaftsplanung und Linguistik studierte. Seit 1994 ist er am GRIPS Theater in Berlin tätig, hat verschiedene Theaterstücke und Drehbücher geschrieben und Regie geführt.

Meine Meinung:
Handlung:
Auch wenn die Handlung einige Parallelen zu Harry Potter aufweist, ist es doch eine ganz eigenständige Geschichte. Die Schule erinnert an Hogwarts, mit all seinen Geheimnissen im Verborgenen. Auch das Gespann der drei Freunde (Rufus, Fili und No) werfen Erinnerungen an Harry, Hermine und Ron auf. Nichts desto trotz ist es eine wundervolle Geschichte über den Zusammenhalt der Freunde und die abenteuerliche Reise in die Vergangenheit. Unsere drei Freunde geraden im ersten Band ins alte Ägypten. Genau das Richtige für mich, da ich mich sehr für die frühere ägyptische Hochkultur interessiere. Die älteren Leser werden zwar nicht so viel aus den geschilderten geschichtlichen Fakten lernen können, jedoch ist es für Schulkinder von 12-14 Jahren sicherlich sehr lehrreich. Ich hätte mich damals über so ein Buch sehr gefreut. 🙂

Charaktere:
Die Charaktere wachsen einen gleich ans Herz. Man fiebert mit ihnen regelrecht mit, wann sie nun neue Erkenntnisse erlangen oder vielleicht das Geheimnis gar komplett lüften. Bei den drei Hauptcharakteren musste ich sofort wieder an das Dreier-Gespann Harry, Hermine und Ron denken, denn selbst die Charakterzüge passen auf unsere drei Freunde aus Akademie der Abenteuer. Rufus ist wie Harry: neugierig. Er fühlt sich zu Beginn einsam und verlassen. Im Laufe des Buches entwickelt sich Rufus zu einem starken, selbstsicheren Charakter. Fili dagegen ist wie Hermine: klug, etwas streberhaft und sie hat immer einen schlauen Spruch auf Lager. Zudem liebt sie Bücher und das Lesen. Selbst No erinnert mich an Ron. Er ist groß und schlaksig. Zudem sorgt er für einige Lacher im Buch. Aber wenn es drauf ankommt kann No auch ganz anders…

Alle drei Hauptcharaktere schließt man gleich ins Herz. Sie sind toll!
Aber auch die Nebencharaktere sind vielfältig und wundervoll dimensional beschrieben. Die Lehrer sind alle etwas verrückt, gerade das macht die Geschichte so lebhaft. Es gibt auch einen fiesen Gegenspieler in der Story…

Schreibstil:
Die Geschichte ist eher einfach gehalten, sodass die eigentliche Zielgruppe Spaß am Lesen hat. Auf den nicht mal 300 Seiten war auch nicht viel Platz für detaillierte Ausschmückungen. Das hat der Geschichte aber nichts ausgemacht, denn man konnte die Bilder im Kopf trotzdem genau konstruieren und sich darin fallen lassen.

Cover:
Das Hardcover ist sehr jugendlich gehalten und passt perfekt zur Story. Man sieht die drei Freunde Rufus, Fili und No. Sie beobachten eine ägyptische Szenerie. Weiterhin sind auf dem Cover ägyptische Symbole wie z.B. ein Skarabäus dargestellt. Selbst die Folgebände ähneln sich untereinander. Im Regal sieht diese Reihe sicher echt klasse aus.

Fazit:
Ein spannendes, mitreisendes Abenteuerbuch nicht nur für die jüngeren Leser. Wer sich für Geschichte interessiert, kann hier vieles entdecken. Die Reihe werde ich auf jeden Fall weiterverfolgen. Den vierten Band kann man zur Zeit bei amazon vorbestellen.


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Neue Bücher im Juni

Es haben sich im Juni wieder ein paar Bücher angesammelt, welche ich euch gern zeigen möchte. Es sind hauptsächlich wieder nur Fantasybücher für die jüngere Zielgruppe. Doch zum ersten Mal ist auch mit „Die Auswahl“ eine Dystopie dabei. Darauf freue ich mich schon besonders. Auch ist endlich der vierte Band von Thomas Thiemeyer „Die Chroniken der Weltensucher“ erschienen. Das wird wohl mein nächstes Buch sein, welches ich lesen werde.

Hier alle Bücher mit Link zu amazon im Überblick:
Cassia & Ky 1 – Die Auswahl von Ally Condie
Die Furcht des Weisen 1 von Patrick Rothfus
Die Chroniken der Weltensucher 4 – Der Atem des Teufels von Tomas Thiemeyer
Königsmacher von Karen Miller
Das Land der Schatten – Magische Begegnung von Ilona Andrews
Nachtgeboren von Alison Sinclair


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Göttlich verdammt

Josephine Angelini
Göttlich verdammt

  • Gebundene Ausgabe: 494 Seiten
  • Verlag: Dressler (Mai 2011)
  • ISBN-13: 978-3791526256
  • Originaltitel: Starcrossed

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Klappentext:
Die 16-jährige Helen lebt mit ihrem Vater auf Nantucket. Auf der Insel ist nicht viel los und in den Sommerferien versinkt Helen in Langeweile. Ihre beste Freundin Claire hofft, dass nach den Ferien endlich etwas Aufregendes passiert. Der Wunsch geht in Erfüllung, als die Großfamilie Delos auf die Insel zieht. Alle Familienmitglieder sind ausgesprochen attraktiv und die ganze Insel ist hin und weg von den Neuankömmlingen. Alle außer Helen. Sie spürt von Anfang an großes Misstrauen gegenüber den Unbekannten.

Im Schlaf wird Helen plötzlich von düsteren Albträumen heimgesucht: Es begegnen ihr dort drei unheimliche Frauen, die Rache nehmen wollen – woran, bleibt ihr vorerst ein Rätsel. Als Helen den gleichaltrigen Lucas Delos zum ersten mal sieht, spürt sie wieder die Gegenwart der drei Frauen, die sie dazu drängen, Lucas anzugreifen. Und Helen geht tatsächlich auf ihn los. Was dahintersteckt, erfährt sie erst nach und nach. Denn Lucas und Helen teilen ein gemeinsames göttliches Schicksal; sie sind dazu verdammt, einen erbitterten Kampf der Mächte auszulösen – und das, indem sie sich ineinander verlieben!

Über den Autor:
Josephine Angelini wurde in Massachusetts geboren. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Tisch School of the Arts, New York University. Dabei interessierten sie besonders die tragischen Helden der griechischen Mythologie. Josephine Angelini lebt mit ihrem Ehemann, einem Drehbuchautor, und drei Katzen in Los Angeles.

Meine Meinung:
Handlung:
Es dauert zwar etwas bis die Handlung richtig Fahrt aufnimmt, aber dafür ist die Vorgeschichte von Helen mit Liebe zum Detail geschrieben. Man kann sich dadurch sehr gut in Helen hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Zu Beginn werden so viele Fragen um Helen aufgeworfen: Wieso wacht sie jedes mal mit blutverschmierten Füßen aus ihren Albträumen auf? Wer sind die drei Frauen, von denen Helen verfolgt wird? Wieso kann Helen viel schneller laufen, als alle Jungen ihrer Klasse und kommt dabei noch nicht mal aus der Puste?

Fragen über Fragen, die sich erst allmählich im Laufe der Geschichte klären. Genau das macht die Story so spannend und hält sie am Leben. Man möchte das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil man förmlich in den Seiten eintaucht.

Zum Ende hin wird die Erzählweise ziemlich schnell und rasant, was total gut mit den kraftvollen Kämpfen der Protagonisten zusammenspielt.

Auch ist das Buch, trotz dass es eine Trilogie ist, eine in sich abgeschlossene Geschichte. Am Schluss werden zwar ein paar Andeutungen auf die Fortsetzung gemacht, aber es endet ich mit einem Cliffhanger. Trotzdem würde ich am liebsten gleich Band 2 im Anschluss lesen.

Wundervoll wurde auch die Thematik der griechischen Mythologie in die moderne Story eingewoben. Zum Teil steckt fundiertes Geschichtswissen dahinter, aber einiges ist von der Autorin frei erfunden. Das tut der Story aber keinen Abbruch.

Charaktere:
Die Hauptperson Helen ist ein sehr schüchternes Mädchen, dass um keinen Preis auffallen möchte. Die 16-jährige hat große Angst vor Menschenansammlungen und geht am liebsten jedem aus den Weg. Daher ist Helen nicht sehr beliebt in der Schule und hat auch kaum Freunde. Umso besser versteht sie sich mit ihrem Vater. Helens Mutter ist kurz nach ihrer Geburt verschwunden und sie wurde von ihrem Vater aufgezogen. Daher sind sie so ein gutes Team und verstehen sich.

Familie Delos zieht eines Tages auf die Insel. Es ist eine Großfamilie mit vielen Kindern in Helens Alter. Familie Delos hält trotz kleinerer Rangeleien der Jungen felsenfest zusammen. Jeder ist für den anderen da und jeder wird respektiert. Selbst auf die kleine Cassandra, die Jüngste im Bunde, wird gehört. Auch Helen wird gleich aufgenommen und herzlich umsorgt, besonders von Lucas‘ Mutter.

Sehr toll und lustig fand ich die Freunde von Helen: Claire und Matt. Claire ist Japanerin und hat immer einem frechen Spruch auf Lager. Sie lässt sich trotz ihrer zierlichen Art so schnell nicht unterdrücken.

Eigentlich sind alle Personen dem Leser unheimlich sympatisch. Man spürt sofort den Zusammenhalt der Familie und Freunde.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist eher jugendlich gehalten und leicht zu verstehen. Daher lässt sich das Buch schnell runter lesen. Auch die frechen Sprüche von Claire oder den Delos-Brüdern lockern die Story mit Witz und Humor unheimlich auf.

Cover:
Das Cover passt wunderbar zum Inhalt. Helen ist dargestellt und die Schrift ist etwas griechisch angehaucht, aber trotzdem noch modern und grafisch toll ausgearbeitet. Im Großen und Ganzen ist die Gestaltung des Covers auf die griechische Geschichte bezogen.

Fazit:
Ich will mehr! Am liebsten würde ich gleich im Anschluss die beiden Folgebände lesen. Band 2 ist jedoch bei mir noch nicht eingezogen und Band 3 erscheint erst 2013. 😦


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Die Sturmjäger von Aradon

Jenny-Mai Nuyen
Die Sturmjäger von Aradon – Magierlicht

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Cbt (25. Oktober 2010)
  • ISBN-13:978-3570160626

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Klappentext:
Im Lebendigen Land tobt ein magischer Krieg ungeahnten Ausmaßes und die junge Sturmjägerin Hel gerät zwischen alle Fronten. Denn die Magiergilde, in deren Auftrag sie auf Dämonenjagd unterwegs ist, verdächtigt Hel, selbst ein Totenlicht in sich zu tragen. Eines der Lichter, die dazu beitragen, den Untergang der Menschheit herbeizuführen. Der Magier Olowain will sie einer lebensgefährlichen Probe aussetzen und im letzten Moment naht Rettung – von Mercurin, dem Dämon mit den Augen voller Unendlichkeit, den sie eigentlich bekämpfen muss. Doch als die Elfen, Hüter der Macht in Hellesdîm, ihren besten Freund Nova in ihre Gewalt nehmen, muss Hel sich entscheiden. Folgt sie dem Ruf der Elfen oder rettet sie Nova und alles, was ihr bisher wichtig war?

Über den Autor:
Jenny-Mai Nuyen wurde 1988 als Tochter deutsch-vietnamesischer Eltern in München geboren. Geschichten schreibt sie, seit sie fünf ist, und mit dreizehn verfasste sie ihren ersten Roman. Als großer Fantasy-Fan hat Jenny-Mai Nuyen alles verschlungen, was es an literarischen Vorbildern gab: von Lloyd Alexander über Michael Ende bis zu Jonathan Stroud und Christopher Paolini. Seit ihrem literarischen Debüt Nijura – Das Erbe der Elfenkrone wird sie als eine der aufregendsten Entdeckungen der letzten Jahre gefeiert. Nach einem Filmstudium an der New York University lebt Jenny-Mai Nuyen heute in Berlin und widmet sich ganz dem Schreiben.

Meine Meinung:
Handlung:
Von der Handlung möchte ich nicht so viel verraten, weil ich sonst evtl. etwas aus Band 1 verrate. Nur so viel: Band 2 ist deutlich düsterer und dunkler als Feenlicht. Man merkt, dass sich die Geschichte zuspitzt und nun bald zum Finale kommt. Was ich jedoch verwirrend finde ist, dass es eigentlich eine Trilogie werden sollte. Jedoch ist das Ende für mich so final und rund, dass ich mir nicht vorstellen kann, noch ein weiteres Buch anzuhängen… Aber wir dürfen gespannt sein. Sollten mehr Bücher dieser Reihe erscheinen, werde ich sie natürlich lesen. Bei Jenny-Mai Nuyen-Büchern kann ich eh nicht mehr NEIN sagen. 😀

Charaktere:
Alle Charaktere aus Feenlich haben auch in Magierlicht wieder ihren Auftritt. Es kommen auch einige neue hinzu. Selbst die Söldner, die im Band 1 noch etwas auf der Strecke blieben, haben nun etwas mehr Raum erhalten.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist mit dem aus Feenlicht fast identisch. War Feenlich jedoch noch sehr bunt und farbenfroh geschrieben, ist der Schreibstil bei Magierlicht eindeutig dunkler, düsterer und etwas brutaler. Zu detaillierten Gewaltszenen kommt es jedoch nicht, sodass das Buch auch von der jüngeren Generation gut zu lesen ist.

Cover:
Das Cover ist an die Gestaltung vom Vorgängerband orientiert. Man sieht, dass die Bücher zusammen gehören. Magierlicht ist jedoch nicht grün, sondern blau gehalten. Auch die dargestellte Person auf dem Titel hat blaue Haare. Im Ganzen wirkt das Buch stimmig und wunderschön. Das Hardcover gefällt mir persönlich besser, als das Taschenbuch, aber das ist Geschmackssache. 🙂

Fazit:
Klasse Fortsetzung! Nur ist die Geschichte in sich schon so beendet, dass es wohl keine weiteren Bände geben soll, obwohl die Autorin eine Trilogie angestrebt hat. Aber man weiß ja nie… 🙂