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Plötzlich Fee – Herbstnacht

Julie Kagawa

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (23. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3453267268
  • Originaltitel: The Iron Fey, Book 3: Iron Queen

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Ihr habt doch keine Ahnung, was Mut ist. Ihr behauptet, ihr würdet euch dem falschen König widersetzen, aber in Wirklichkeit hockt ihr nur hier und stellt euch tot, in der Hoffnung, dass er euch dann nicht bemerkt.“ (Seite 374)

Kurzbeschreibung:
Am Vorabend ihres siebzehnten Geburtstags findet sich Meghan als Wanderin zwischen den Welten wieder: Sie und Ash, der Winterprinz, wurden wegen ihrer verbotenen Liebe aus Nimmernie verbannt. Nun sind sie auf der Flucht. Denn die Eisernen Feen, denen Meghan im letzten großen Kampf empfindlichen Schaden zufügte, sinnen auf Rache und machen auch vor der Welt der Sterblichen nicht halt. Für Meghan gibt es keinen sicheren Ort mehr.

Doch diesmal ist sie nicht allein: Ash weicht nicht von ihrer Seite, seine Liebe zu ihr ist ihm längst wichtiger als das Wohlwollen seiner Mutter Mab. Als sich die Eisernen Feen zu einem neuen Angriff rüsten, kehren Meghan und Ash nach Nimmernie zurück, um zu kämpfen. Denn es steht alles auf dem Spiel: die Zukunft Nimmernies und ihre eigene …

Über den Autor:
Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben: Langweilige Schulstunden vertrieb sie sich damit, all die Geschichten festzuhalten und zu illustrieren, die ihr im Kopf umherspukten – nicht gerade zur Freude ihrer Lehrer. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie später ihr größtes Interesse zum Beruf und wurde Autorin. Sie lebt und schreibt mit ihrem Mann, zwei schwer erziehbaren Katzen und zwei Hunden in Louisville, Kentucky.

Meine Meinung:
Eine kleine Anmerkung vorweg: Herbstnacht ist der dritte Band der Plötzlich Fee-Reihe. Wer also Band eins und zwei noch nicht gelesen hat, sollte sie wirklich chronologisch lesen. Hier geht’s zu den Rezensionen von „Sommernacht“ und „Winternacht“.

Handlung:
Winternacht“ handelte vorwiegend in der „realen“ Welt. Da hatte ich das Nimmernie schon etwas vermisst. In „Herbstnacht“ kehren unsere Helden endlich wieder zurück. Diesmal müssen sie sich jedoch durch das Reich der Eisernen Feen kämpfen. Das Trio muss durch die endlose Schrott- und Geröllwüste bis ins Innere zum falschen König vordringen, um ihn endlich zu besiegen. Dabei treffen sie auf unerwartete Hilfe. Es gibt eine kleine Gruppe von Eisernen Feen, die sich als Rebellen gegen den falschen König auflehnt und so kämpfen sie Seite an Seite mit den Sommer- und Winterfeen.
Nun denkt man vielleicht, dass der ewige Kampf gegen die Eisernen Feen und den falschen König nun doch wieder ein Abklatsch vom Vorgängerband ist. Nein. Julie Kagawa hat die finale Schlacht gegen die Eisernen Feen wirklich actionreich, fesselnd und mega spannend umgesetzt. Das Ende ist einfach episch. Leider spürt man gegen Ende, dass das Buch nicht mit einem Happy End ausgehen kann. Es ist wirklich wundervoll umgesetzt, aber doch stört mich der Schluss etwas. Ich habe mir so gewünscht, dass Meghan und Ash nun alles überstanden haben und endlich zusammen sein können.
Eine Sache, die mich im ersten Band total gestört hat war, dass der Hund der Familie ins Tierheim gegeben wurde. Das hatte mich wirklich aufgeregt! Im Finale bekommt Maghan ihren Schäferhund wieder. Oh mann… wie glücklich war ich darüber! 🙂

Charaktere:
Im dritten Band „Herbstnacht“ begegnet der Leser eine völlig andere Meghan. Sie ist viel stärker und selbstsicherer geworden. Sie lernt kämpfen und trifft ihre eigenen, doch recht schweren, Entscheidungen. Nicht zu ihrem Vorteil, sondern zum Wohle des Nimmernie. Dazu gehört auch, dass sie sich gegen ihren Willen von Ash trennt, da er sonst im Eisernen Reich umkommen würde. Hier merkt man wie stark und selbstlos Meghan im Laufe der kompletten Geschichte geworden ist.

Ash hat endlich seine Verschlossenheit abgelehnt und steht nun Maghan als Ritter und Beschützer zur Seite. Julie Kagawa hat es echt geschafft, die Liebesstory so glaubhaft und gefühlsnah zu schildern, dass der Leser ihre Liebe wirklich spürt. Man fiebert regelrecht mit, wann sie nun endlich zusammen sein können.

Auch Meghans Mitstreiter Puck ist wieder mit von der Partie. Puck ist, wie gewohnt die Frohnatur und der Scherzbold der Reihe. Grim, die Katze mit dem wundervollen schwarzen Humor, darf man natürlich auch nicht vergessen.

Ein neuer Charakter ist Razor. Er ist ein Gremlin aus dem Eisernen Reich. Er steht Meghan als treuer Untertan zur Seite. Der Gremlin ist so klasse! Oft musste ich über ihn lachen. Schade dass er erst im dritten Buch erscheint. Ich hätte gern noch mehr von ihm gelesen.

Schreibstil:
Am Schreibstil hat sich gar nichts verändert. Er ist genau so liebevoll und bildgewaltig, wie in den vorherigen Büchern. Hier ein kleines Beispiel:

Trauer, Angst und Verzweiflung hingen wie ein dünner grauer Nebel über allem, klebten an dem Steinen und krochen über den Boden.“ (Seite 45)

Cover:
Sind die Farben des Vorgängerbandes passend zum Thema winterlich gehalten, strahlen sie nun im herbstlichen Tönen. Das Cover ist wieder so liebevoll in Szene gesetzt! Es ist schon etwas ganz besonderes im Regal.

Fazit:
Ein absolut episches Werk. Mit jedem Buch wird die Reihe besser und Julie Kagawa setzt an Spannung, Action und Gefühl noch etwas drauf! Eine Leseempfehlung für Jeden, der Fantasy und YoungAdult mag! Aber unbedingt mit dem ersten Buch starten.

Weitere Titel der Buchreihe:
Plötzlich Fee: Sommernacht (Band 1)
Plötzlich Fee: Winternacht (Band 2)
Plötzlich Fee: Herbstnacht (Band 3)
Plötzlich Fee: Frühlingsnacht (Band 4)


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Die Akademie der Abenteuer: Die Stunde des Raben

Boris Pfeiffer

  • Gebundene Ausgabe: 317 Seiten
  • Verlag: Bibliographisches Institut, Mannheim; Auflage: 1., Auflage (1. Februar 2011)
  • ISBN-13: 978-3411071050

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Kurzbeschreibung:
Rufus ist frustriert. Schon eine ganze Weile forscht er in der Akademie des leibhaftigen Studiums vergangener Zeiten vergeblich an seinem neuen Fragment, ohne auch nur einen Schritt weiterzukommen. Ob dieser seltsame Traum etwas damit zu tun hat? Zwei Mädchen in historischen Gewändern mit blau bemalten Gesichtern begegnen ihm neuerdings im Schlaf und auch No macht plötzlich eine Entdeckung! Ein weiteres spannendes Abenteuer beginnt und führt Rufus, Filine und No in die Welt der Kelten.

Über den Autor:
Boris Pfeiffer, geboren 1964, arbeitete als Buchhändler und Antiquar, bevor er Landschaftsplanung und Linguistik studierte. Seit 1994 ist er am GRIPS Theater in Berlin tätig, hat verschiedene Theaterstücke und Drehbücher geschrieben und Regie geführt.

Meine Meinung:
Handlung:
Auch im zweiten Buch müssen Rufus, Fili und No wieder ein rasantes Abenteuer bestehen. Leider hatte ich auf den ersten 50 Seiten etwas Probleme in das Buch hinein zu finden, da es nicht gleich ganz so spannend wie das erste Buch startete. Aber hatte man diese Seiten überwunden, war die Geschichte richtig spannend und mitreißend.
Diesmal geht die Reise in die alte germanische Geschichte. Genauer gesagt zu den Kelten. Hier habe ich sogar als Erwachsene eine ganze Portion dazu gelernt, da es im Geschichtsunterricht nie ein Thema über die Kelten gab (zumindest in meiner Zeit nicht…). Im Großen und Ganzen fand ich die Thematik des Buches sehr gut gewähl, auch wenn sie dieses mal etwas düsterer angehaucht war. Wieder ein Buch, was für jüngere Leser besonders gut geeignet ist und sicherlich richtig viel Spaß macht!

Charaktere:
In alter Manier treffen wir wieder das dreier Gespann: Rufus, Fili und No. Ganz besonders gut fand ich diesmal, dass No eher im Vordergrund der Geschichte stand. Er ist total witzig und ich musste sehr oft über ihn oder seine Aktionen schmunzeln. Etwas nervig ist mir Coralia aufgefallen. Sie ist die fiese Gegenspielerin des Trios. Coralia ist überheblich, egoistisch und einfach nur unsympathisch. Aber ok, einen fiesen Charakter muss es in jeder Geschichte geben. 😉

Schreibstil:
Wie der Vorgängerband ist auch „Die Stunde des Raben“ auf ca. 300 Seiten begrenzt. Für die Zielgruppe der jüngeren Leser auf alle Fälle sehr gut, denn sie werden nicht durch einen dicken Wälzer abgeschreckt. Die Story ist spannend und mitreißend erzählt und wunderschön mit geschichtlichen Hintergrundinfos ausgeschmückt.

Cover:
Das Titelbild des Buches ist diesmal sehr düster und mythisch gestaltet. Es passt perfekt mit dem ersten Band „Die Knochen der Götter“ zusammen. Wenn man alle Bücher der Reihe im Regal hat, sind sie auf alle Fälle ein Blickfang!

Fazit:
Hat man erst einmal die ersten 50 Seiten geschafft, liest sich das Buch richtig gut. Es kommt dann echt in Fahrt und macht viel Spaß das Abenteuer mit Rufus und Co. zu bestehen. Die Story ist zwar in sich abgeschlossen, aber trotzdem empfehle ich die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen!

» Zur Rezension zum ersten Buch „Die Knochen der Götter“

Weitere Bücher des Autors
Die Akademie der Abenteuer: Die Knochen der Götter


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Neue Bücher im August #2

Oh I am so weird! Eigentlich habe ich ja noch das SUB-Abbau-Projekt am laufen, doch alle neuen Bücher sind schon gelesen und auf meine Alten hatte ich keine Lust. Daher konnt ich nicht anders, als Neue bestellen. 😦 Dafür sind es Bücher aus einer schon begonnenen Reihe oder Bücher, die ich schon ewig lesen wollte. Hier nun alle im Überblick:

Kagawa: Plötzlich Fee – Herbstnacht (Band 3)
Rick Riordan: The Lost Hero (Band 1 auf Englisch)
Sophie Jordan: Firelight – Brennender Kuss (Band 1)
Cassandra Clare: City of Ashes (Band 2)


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City of Bones

Cassandra Clare

  • Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
  • Verlag: Arena Verlag (15. Januar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3401061320

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Kurzbeschreibung:
Gut aussehend, düster und sexy. Das ist Jace.
Verwirrt, verletzlich und vollkommen ahnungslos. So fühlt sich Clary, als sie in Jaces Welt hineingezogen wird. Denn Jace ist kein normaler Junge. Er ist ein Dämonenjäger. Und als Clary von dunklen Kreaturen angegriffen wird, muss Clary schleunigst ein paar Antworten findet, sonst wird die Geschichte ein tödliches Ende nehmen!

Über den Autor:
Cassandra Clare wurde in Teheran geboren und verbrachte die ersten zehn Jahre ihres Lebens in Frankreich, England und der Schweiz. Da ihre Familie ständig umzog, wurden Bücher ihre besten Freunde. Sie lebt heute mit ihrem Freund und zwei Katzen in Brooklyn, New York. City of Bones ist ihr Debütroman.

Meine Meinung:
Endlich habe ich auch das doch schon recht bekannte erste Buch der Chroniken der Unterwelt oder der Mortal Instruments Serie von Cassandra Clare gelesen und ich war hin und weg. Mit seinen über 500 Seiten ist es mal wieder ein ganz schöner Wälzer, aber es lohnt sich, denn es begeistert ab der ersten Seite!

Handlung:
Es ist fast unmöglich die Handlung in ein paar Worte zusammen zu fassen, denn es passiert so viel und es treten extrem viele Wendungen auf, die der Leser absolut nicht erwartet hat, obwohl das Buch nur einen Handlungsstrang aufweist. Es ist eine tolle Geschichte mit vielen fantastischen Wesen, wie Schattenjäger, Werwölfe, Vampire und Dämonen. Trotz dass so viele unterschiedliche Charaktere involviert sind, behält die Story ihren roten Faden und wird absolut nicht langweilig. Auch wenn man denkt, dass bei den 500 Seiten sicher ein paar Längen enthalten sind, der irrt. Ich habe selten eine so spannende, mitreißende und gut ausgearbeitete Story gelesen.

Charaktere:
Clary ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, das in New York lebt. Eines nachts ändert sich ihr Leben aber schlagartig, als sie einen Mord in einem Nachtclub miterlebt. Das Seltsame daran: Sie ist die einzige Zeugin. Alle anderen Clubbesucher können die Mörder nicht sehen. Die „Mörder“ nennen sich selbst Schattenjäger, welche Dämonen bekämpfen und in ihre Dimension zurück schicken. Clary ist eine wahnsinnige liebenswerte und extrem starke Persönlichkeit. Man kann sich als Leser so gut in ihre Gefühle und Gedanken hineinversetzen. Es ist beeindruckend wie die Autorin, Cassandra Clare, die Gefühle des Lesers nur durch Worte steuern kann.


Weiter handelt das Buch um Jace. Er ist ein Schattenjäger und gibt sich besonders taff und unnahbar. Jace hat seine Eltern verloren und wurde von einer Familie aufgenommen, die selbst zwei Kinder hat: Alec und Isabell. Beide sind auch Schattejäger und kämpfen an der Seite von Jace gegen die Dämonen

Ein weiterer Hauptcharakter ist Simon. Er ist Clays bester Freund und sie kennen sich schon ewig. Über Simon kann man fast immer nur Schmunzeln, aber er hat auch seine ernsten Seiten.

Ganz besonders mochte ich Luke. Er ist der Lebensgefährte von Clarys Mutter und behandelt Clary wie seine eigene Tochter. Auch stellt sich im Laufe der Geschichte heraus, dass Luke ein Werwolf ist.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist nicht besonders anspruchsvoll. Es wird sehr häufig die Jungendsprache verwendet. Also zum Beispiel schreibt Cassandra Clare nicht „ich habe“ sondern sie kürzt es mit „ich hab“ ab. Das stört mich persönlich aber gar nicht, da es zum Inhalt der Story und zu den handelnden Personen, den Teenagern, perfekt passt. Trotz der jugendlichen Ausdrucksweise ist die Geschichte absolut nicht flach oder eintönig geschrieben. Es macht Spaß jede Seite des Buches zu verschlingen.

Cover:
Das Hardcover in Deutschland ist in grün gehalten und stellt einen Teil der Skyline von New York dar. Hier muss ich sagen, dass das Buch echt nicht schlecht aussieht, ich aber die US-Variante bevorzugen würde. Hier schimmern die Cover so schön. 🙂

Fazit:
WAO! Ich war immer der Meinung, meine Lieblingsserie schon gefunden zu haben. Aber hier tritt echt ein wahnsinnig guter Auftaktband an den Start. Meine Meinung kommt schon etwas ins Schwanken. Nur zu empfehlen für alle die auf Action und New York stehen und zudem Urban Fantasy Fans sind. Der zweite Teil „City of Ashes“ ist schon bei mir eingezogen!

Weitere Titel der Buchreihe:
City of Ashes
City of Class
City of Fallen Angels
City of Lost Souls (bisher nur in Englisch erschienen)


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Plötzlich Fee – Winternacht

Julie Kagawa

  • Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (3. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-13: 978-3453267220
  • Originaltitel: The Iron Fey, Book 2: The Iron Daughter

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Kurzbeschreibung:
So richtig hat Meghan noch nie irgendwo dazugehört: Halb Mensch, halb Feenprinzessin steht sie immer zwischen den Welten. Während sich im Feenland Nimmernie ein Krieg zwischen Oberons Sommerhof und dem Reich der Winterkönigin Mab anbahnt, spitzt sich Meghans Lage zu: Als Gefangene des Winterreichs in all seinem eiskalten, trügerischen Glanz sieht sie das Unheil in seinem ganzen Ausmaß heraufziehen, kann aber nichts unternehmen. Ihre magischen Fähigkeiten scheinen mit jedem Tag zu schwinden, und niemand glaubt ihr, dass die gefährlichen Eisernen Feen, Geschöpfe von unglaublicher Macht, längst darauf lauern, Nimmernie zu unterjochen. Denn keiner hat die dunklen Feen, die selbst Mabs Grausamkeit in den Schatten stellen, je gesehen. Nur Meghan – und Ash, der Winterprinz, dem Meghan ihr Herz schenkte und der sie verlassen hat …

Über den Autor:
Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben: Langweilige Schulstunden vertrieb sie sich damit, all die Geschichten festzuhalten und zu illustrieren, die ihr im Kopf umherspukten – nicht gerade zur Freude ihrer Lehrer. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie später ihr größtes Interesse zum Beruf und wurde Autorin. Sie lebt und schreibt mit ihrem Mann, zwei schwer erziehbaren Katzen und zwei Hunden in Louisville, Kentucky.

Meine Meinung:
Es fällt mir persönlich immer etwas schwerer eine Rezension eines zweiten Bandes einer Reihe zu schreiben, da man nicht zu viel verraten möchte. Falls jemand Band 1 „Sommernacht“ also noch nicht gelesen hat: hier geht’s zur Rezension.

Handlung:

Das Buch spielt zu Beginn am Winterhof von Königin Mab. Diese Szenen fand ich besonders toll geschildert, da sie so detailliert beschrieben wurden, dass man gedanklich förmlich selbst am Winterhof war.
Wieder müssen unsere Helden gegen die Eisernen Feen antreten. Da könnte man meinen, Band zwei ist nur ein Abklatsch von Sommernacht, aber nein. Grundsätzlich ist die Idee gleich, aber die Handlung spielt zum Großteil in der menschlichen realen Welt, als in Nimmernie. Diese Grundidee fand ich sehr gelungen, wobei ich das Nimmernie schon etwas vermisst habe. Hoffentlich ändert sich das im dritten Band wieder. 🙂

Charaktere:

In Winternacht treffen wir wieder die altbekannten Charaktere aus Sommernacht.
Ist mir im ersten Band Meghan noch so sehr nervig und naiv vorgekommen, hat sich das im zweiten Band erheblich gebessert. Klar, es kommt noch hin und wieder vor, wo Meghan völlig kindisch handelt, aber im Großen und Ganzen erkennt man eine Entwicklung zum Positiven.
Ash ist ganz der unnahbare und verschlossene Winterprinz geblieben, wobei ich ihn in dieser Geschichte etwas vermisst hatte, da er nicht ganz so oft in die Handlung eingebunden war.
Puck sorgt mit seinen flotten Sprüchen wieder für viele Lacher im Buch und auch Grimalkin trägt eine ordentliche Portion Zynismus und schwarzen Humor bei.

Schreibstil:

Der Schreibstil hat sich zu Band eins nicht geändert. Er ist genau so detailliert und bildgewaltig. Auch kann Julie Kagawa ganz besonders gut, die verschiedenen Gefühlsregungen der Protagonisten auf den Leser selbst übertragen. Das ist schon beeindruckend! Also von den knapp 500 Seiten des Buches nicht abschrecken lassen! Es liest sich im Nu.

Cover:
Das Cover behält die Grundzüge des ersten Bandes bei. Jedoch sind die Farben eher kalt und winterlich, passend zum Titel „Winternacht“, gehalten. Sieht schick aus und beide Bücher stehen mit der Front nach vorn in meinem Regal.

Fazit:
Ein absolut gelungener Folgeband. Er steht seinem Vorgänger in nichts nach. Wer Band 1 Sommernacht mochte, wird diesen lieben und wer vom ersten Band nicht ganz überzeugt war, soll sich Band zwei trotzdem nicht entgehen lassen, dieser ist noch besser! 🙂


Weitere Titel der Buchreihe:
Plötzlich Fee: Sommernacht (Band 1)
Plötzlich Fee: Herbstnacht (Band 3)
Plötzlich Fee: Frühlingsnacht (Band 4)