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City of Ashes

Cassandra Clare

  • Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
  • Verlag: Arena (Juni 2008)
  • ISBN-13: 978-3401061337

Kurzbeschreibung:
Clary wünscht sich ihr normales Leben zurück. Doch was ist schon normal, wenn man als Schattenjägerin gegen Dämonen, Werwölfe, Vampire und Feen kämpfen muss? Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als der Unterwelt den Rücken zuzukehren. Doch als ihr Bruder Jace in Gefahr gerät, stellt sich Clary ihrem Schicksal – und wird in einen tödlichen Kampf gegen die Kreaturen der Nacht verstrickt.Clary wünscht sich ihr normales Leben zurück. Doch was ist schon normal, wenn man als Schattenjägerin gegen Dämonen, Werwölfe, Vampire und Feen kämpfen muss? Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als der Unterwelt den Rücken zuzukehren. Doch als ihr Bruder Jace in Gefahr gerät, stellt sich Clary ihrem Schicksal – und wird in einen tödlichen Kampf gegen die Kreaturen der Nacht verstrickt.

Über den Autor:
Cassandra Clare wurde in Teheran geboren und verbrachte die ersten zehn Jahre ihres Lebens in Frankreich, England und der Schweiz. Da ihre Familie ständig umzog, wurden Bücher ihre besten Freunde. Sie lebt heute mit ihrem Freund und zwei Katzen in Brooklyn, New York. City of Bones ist ihr Debütroman.

Meine Meinung:
Handlung:

Der zweite Band der Erfolgsserie „Mortal Instruments“ oder „Die Chroniken der Unterwelt“. Leider ist dieser Band zum Vorgänger etwas schwächer. Es passiert zwar sehr viel in der Handlung, jedoch kommt keine so richtige Spannung auf, dass das Buch zum Pageturner wird wie sein Vorgänger. Auch weist das Buch leider doch recht zähe Längen auf, die man hätte doch etwas mehr einkürzen können. Aber nichts desto trotz ist es ein toller zweiter Band. Erfahrungsgemäß ist es doch etwas schwerer einen „Mittelband“ in einer Trilogie zu bewerten, da er nun mal handlungsmäßig ein „Füller“ ist. Zum Verstehen der Handlung und für den weiteren Verlauf der Geschichte ist er jedoch echt klasse ausgearbeitet. Der Leser bekommt mehr Einblicke in die Hintergründe der Personen und erfährt mehr über ihre Gefühlsregungen und Vorgeschichten. Somit lassen sich viele Handlungen der Protagonisten besser nachvollziehen.

Charaktere:
Clary ist natürlich auch in zweiten Band die Hauptperson. Im Gegensatz zum Vorgängerband ist sie bei weitem stärker und selbstbewusster. Sie tritt Dämonen und ihrem Vater (dem Bösewicht der Story) mutig entgegen. Auch entdeckt Sie im Laute der Handlung eine ganz besondere Gabe der Schattenjäger.


Desweiteren kämpft Jace natürlich an Clarys Seite. Zum Ende des ersten Buches stellte sich heraus, dass die beiden eigentlich Geschwister sind. Da Jace jedoch Clary liebt, verschließt er sich immer mehr. Sein innerer Zwiespalt ist besonders schön im Plot ausgearbeitet.

Neben den schon bekannten Charakteren wie Magnus, Luke, Alec und Isabell kommt ein neuer Charakter Maia hinzu. Sie ist ein Werwolfsmädchen und gehört Lukes Rudel an. Simon verliebt sich in Maia. Da Simon jedoch zum Vampir wird, wird es schwer für die beiden.

Im Laufe der Story treten Clary und Jace gegen eine ganze Menge Dämonenwensen an. Die vielen unterschiedlichen Arten waren wirklich eine tolle Idee der Autorin. Nur sind mir diese leider etwas flach und umdimensional beschrieben worden. Hier hätte ich mir ein paar mehr Details gewünscht.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist wie im Vorgängerband nicht besonders anspruchsvoll. Was aber nicht heißt, dass er plump oder schwach ist. Er ist sehr leicht zu verstehen. Somit lässt sich das Buch fließend lesen. Auch die Jugendsprache der noch jungen Protagonisten trägt dazu bei. Bewundernswert ist das Talent der Autorin Gefühlsregungen der Leser von einen Schlag auf den anderen umswitchen zu lassen. Auf der einen Seite erscheint ein Charakter noch total fies und unsympathisch. Auf der Folgeseite kann sich das schon um 100 Grad drehen und der Leser fühlt regelrecht mit dieser Person mit.

Cover:
Wieder ein wunderschönes Cover, welches New York abbildet. Jedoch bin ich ein Fan der englischen Schimmer-Cover. Diese finde ich viel interessanter. Irgendwann kaufe ich mir auch nochmal alle englischen Ausgaben, weil diese echt wunderschön sind.

Fazit:
Der zweite Band geht mit sehr hohen Erwartungen an den Start. Leider wurden diese Erwartungen nicht ganz erfüllt. Die Spannung des Buches lies doch sehr lange auf sich warten und die Story wurde etwas zu sehr in die Länge gezogen. Aber nichts desto trotz, ein ganz toller zweiter Band, mit extrem sympathischen Charakteren. Er endet jedoch mit einem echt fiesen Cliffhanger. Ich will auf jeden Fall mehr!

Weitere Titel der Buchreihe:
City of Bones (Rezension)
City of Ashes
City of Class
City of Fallen Angels
City of Lost Souls (bisher nur in Englisch erschienen)

Zur Webseite
www.arena-verlag.de/reihe/chroniken-der-unterwelt

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Helden des Olymp, Band 1: Der verschwundene Halbgott

Rick Riordan

  • Gebundene Ausgabe: 576 Seiten
  • Verlag: Hyperion Book CH (12. Oktober 2010)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-13: 978-1423113393

Deutsche Ausgabe:

  • Gebundene Ausgabe: 688 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 1 (25. September 2012)
  • ISBN-13: 978-3551556011

Kurzbeschreibung laut amazon.de:
Jason erinnert sich an nichts mehr – nicht einmal an seinen Namen. Leo und Piper scheinen zwar seine Freunde zu sein, aber auch das kann er nicht mit Sicherheit sagen. Und als es die drei dann plötzlich ins Camp Half Blood verschlägt, wo angeblich nur Kinder von griechischen Göttern aufgenommen werden, versteht er gar nichts mehr … Allem Anschein nach gehören die drei Freunde tatsächlich zu den legendären sieben Halbgöttern, die den Olymp vor dem Untergang bewahren sollen. Kein Problem, los geht’s -denn Leo treibt einen kaputten mechanischen Drachen als Transportmittel auf und macht ihn wieder flott! Und dann gilt es auch noch einen seit längerem verschwundenen Halbgott zu finden, einen gewissen Percy Jackson …

Über den Autor:
Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen lebt er in San Antonio, USA, und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben.

Meine Meinung:
Ich konnte es nicht abwarten bis das neue Buch von Rick Riordan auf Deutsch erhältlich ist. Daher habe ich zum ersten Mal ein englisches Buch (mal ganz abgesehen von der Schullektüre) komplett durchgelesen. Ich hatte dabei eine Menge Spaß und werde die Folgebände auch in Englisch lesen. Ich gebe zu: zu Beginn hatte ich ein paar Bauschmerzen, ob ich in die Geschichte hinein finde und ob mich die englische Sprache fesseln kann. Beide Bedenken konnte ich nach den ersten Seiten getrost fallen lassen.
Handlung und Charaktere:

Die Handlung dreht sich um drei Hauptcharaktere Jason, Piper und Leo. Sie finden heraus, dass sie eigentlich Halbgötter sind. Jeder von ihnen hat ein göttliches Elternteil. Dadurch besitzen sie verborgene Fähigkeiten, die sie im Laufe der Geschichte entdecken und zu nutzen lernen.
Alles beginnt damit, dass unsere drei Freunde im Bus sitzen, auf dem Weg in ein Camp für schwer erziehbare Kinder. Piper hat einen BMW „gestohlen“ und Leo ist ein Waisenkind, welches immer wieder von seiner neuen Familie wegläuft und niemanden respektiert. Jason dagegen ist ganz anders: er kann sich an nichts erinnern. Somit weiß Jason nicht, warum er mit ins Camp soll und auch nicht, wer die Personen um ihm herum sind.

Einmal im Camp angekommen erhalten unsere Freunde einen wichtigen Auftrag, die Welt vor den Dämonen der Unterwelt zu retten, denn diese haben einen Weg zur Erde gefunden.

Gleich auf den ersten Seiten startet die Story so witzig und fesselnd, dass man gar nicht anders kann als weiterzulesen. Man ist regelrecht zwischen den Seiten gefangen, da man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht. Dabei hat Rick Riordan einen so ausgefeilten Spannungsbogen aufgebaut. Die Handlung ist actionreich und mega lustig. Nicht nur die Sprüche der Protagonisten tragen dazu bei, auch die vielen unterschiedlichen Handlungen der Halbgötter und verrückten Wesen machen das Buch lebendig. Dabei sind die Gedankengänge und Reaktionen der Charaktere so vielschichtig und gut nachzuvollziehen. Ich flog mit den Freunden auf einen riesengroßen metallischen Drachen namens Festus durch die Lüfte. Ich litt mit Leo, als er seinen Drachen verlor. Ich kämpfte an Jasons Seite gegen übergroße Monster. Wahhhhhnsinn!

Zudem konnte sich ohne Probleme den Witz des Buchen und die genialen Sprüche in Englisch verstehen. Eine Beispielszene war besonders genial, wo ich wirklich laut loslachen musste: Leo wished the dragon hadn’t landed on the toilets…

Auch klasse umgesetzt war der Zwiespalt zwischen griechischen Göttern und den römischen. Dieser Kampf wird sich in den Folgebänden weiterführen.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr jugendlich und fließend. Es sind ein paar echt witzige Sätze enthalten, die immer wieder zum Loslachen animieren. Zum Beginn des Buches wirft die Handlung die richtigen Fragen auf, so dass der Leser schnell gefesselt ist.

Cover:
Das englische Cover ist sehr passend zur Handlung. Es sind unsere drei Helden dargestellt, welche auf Festus durch die Luft reiten. Zudem ist der Schriftzug in metallischer Goldschrift ausgeprägt. Es klasse! 🙂

Fazit:
Das neue Meisterwerk vom Erfolgsautor Rick Riordan. Nach Romanen mit griechischen und ägyptischen Göttern, vereint Rick Riordan römische und griechische Mythologie. Eine echte Empfehlung von meiner Seite, da es nicht nur richtig spannend ist, sondern auch einen klasse Humor beinhaltet.

Reihenfolge der Buchtitel:
The Lost Hero
The Son of Neptune
The Mark of Athena

zur Webseite:
www.rickriordan.com/my-books/percy-jackson/heroes-of-olympus.aspx


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Neue Bücher im September

Und nun folgen endlich meine Neuzugänge im September. Es haben sich doch recht viele angesammelt. Leider komme ich in letzter Zeit nicht so oft zum Lesen, da ich arbeitstechnisch ziemlich eingebunden bin. Ich schaffe abends grade mal 20 Seiten und dann einschlafe. 😦 Ich hoffe, das bessert sich bald, denn ich habe so Lust, die neuen Bücher zu lesen!

Hier nun alle im Überblick:
Emerald: Die Chroniken vom Anbeginn von Jon Foster
EONA – Drachentochter von Alison Goodman
Die Geheimnisse des Nicholas Flamel – Der unsterbliche Alchemyst: Band 1 von Michael Scott
The Mortal Instruments: City of Fallen Angels (Book 4) von Cassandra Clare
The Mortal Instruments: City of Class (Band 3) von Cassandra Clare
Lamento von Meggie Stiefvater
Ballade von Meggie Stiefvater


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Chroniken der Weltensucher 04. Der Atem des Teufels

Thomas Thiemeyer

  • Gebundene Ausgabe: 460 Seiten
  • Verlag: Loewe Verlag (1. Juni 2012)
  • ISBN-13: 978-3785570494

Kurzbeschreibung:
Tief im Inneren der Erde haust das Volk der Steinernen. Vor Jahrtausenden wurde es von dieser Welt verstoßen durch die Gier eines einzelnen Mannes. Betrogen und verraten, holt es sich jetzt zurück, was ihm einst gehörte. Zwölf Jahre nach dem verheerenden Ausbruch des Vulkans Krakatau in der Meerenge zwischen Java und Sumatra kommt die Erde nicht zur Ruhe. Tiefe Spalten, aus denen undurchdringlicher gelber Nebel quillt, öffnen sich quasi über Nacht. Seltsame gehörnte Kreaturen steigen heraus und versetzen die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Die Vorfälle rufen den Generalgouverneur Niederländisch-Indiens auf den Plan. Er wendet sich an seinen Außenminister, der wiederum den Rektor der Universität zu Berlin um Hilfe bittet. Und der kennt nur einen Mann, der das Rätsel der steinernen Teufel von Java lösen könnte: Carl Friedrich von Humboldt, Spezialist für unerklärliche Phänomene und Kopf seines unerschrockenes Teams der Weltensucher. Der Atem des Teufels ist der vierte Band der Chroniken der Weltensucher-Pentalogie. Die drei Vorgängertitel lauten Die Stadt der Regenfresser , Der Palast des Poseidon und Der gläserne Fluch.

Über den Autor:
Thomas Thiemeyer studierte Kunst und Geologie in Köln und machte sich zunächst als Illustrator einen Namen. Als freier Künstler illustriert er Spiele, Jugendbücher, Buchumschläge und vieles mehr. Seine Arbeiten wurden mehrfach mit dem Kurd-Laßwitz-Preis und dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. In den vergangenen Jahren wendete er sich mehr und mehr dem Schreiben zu. Viele seiner Romane wurden zu Bestsellern und in zahlreiche Sprachen übersetzt: Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Tschechisch, Polnisch, Russisch, Koreanisch, Slowenisch, Türkisch, Portugiesisch und Chinesisch. Die Geschichten Thomas Thiemeyers stehen in der Tradition klassischer Abenteuerromane. Oft handeln sie von der Entdeckung versunkener Kulturen und der Bedrohung durch mysteriöse Mächte.

Meine Meinung:
Handlung:

Wie gewöhnt startet die Geschichte in Berlin. Von der ansässigen Universität erhält Humboldt wieder einen speziellen Sonderauftrag der ihn und seine Gefährten auf eine weite Reise schickt. Diesmal geht es auf die Insel Java. Hier müssen unsere Abenteuer sich mit steinernen Monstern unterhalb der Erdoberfläche auseinandersetzen. Wie schon in den Vorgängerbänden laufen wieder einige Handlungsstränge parallel, bis sie sich am Ende zusammen fügen. Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten ins Buch und in die Geschichte zu finden. Diese braucht doch einige Seiten, bis der Leser wirklich gepackt und mitgerissen wird. Hat man die ersten Seiten aber geschafft, zieht die Story einen so in den Bann, dass man gar nicht aufhören möchte zu lesen. Die kurzen Kapitel verleiten auch hier wieder zum Weiterlesen, obwohl man schon viel zu müde ist. 🙂

Charaktere:
Die Charaktere sind alle so liebenswert und sympathisch, dass man sich direkt als Teammitglied fühlt und an ihrer Seite die Abenteuer besteht. Zu einem hat Oskar eine echt gute Entwicklung im Gegensatz zum ersten Band geschafft. War er im ersten Band noch etwas schüchtern, hat er nun im vierten Band extrem an Selbstbewusstsein und Stärke gewonnen. Er trifft eigene Entscheidungen und hat sogar den Mut sich gegen seinen Vater zu stellen, wenn er es für richtig hält.
Auch Charlotte ist nicht mehr so verwöhnt wie im Auftaktband. Sie steht Oskar mit Rat und Tat treu zur Seite. Humboldt, Charlottes Onkel, ist teilweise so geheimnisvoll wie eh und je. Er lässt sich nicht in die Karten blicken, was der Geschichte eine tolle Portion Spannung verabreicht.
Leider hat mein Lieblingscharakter in diesen Band etwas zu wenige Auftritte für meinen Geschmack. Damit meine ich die Kiwidame Wilma. Sie ist treuer Begleiter unserer Abenteurer. Doch bleibt sie in dieser Story etwas zu sehr im Hintergrund. Das fand ich etwas enttäuschend.
Desweiteren lernt der Leser einen nicht mehr ganz neuen Charakter besser kennen: Lena.
Sie begleitet dieses mal das Team auf Reisen und trägt ihren ganz besonderen Anteil zur Story bei. Mir hat es richtig Spaß gemacht mehr über sie zu erfahren.

Schreibstil:
Im alter Manier des Autors ist der Schreibstil extrem bildgewaltig und fließend. Da das Buch wieder durch seine kurzen Kapitel besticht, wird es zum echten Pageturner. Thiemeyer hat ein besonderes Talent fiktive Schauplätze vor den Augen des Lesers entstehen zu lassen und mit Leben zu füllen. Zudem bringt er reale historische Gegebenheiten mit einer guten Portion Fantastik in Einklang.

Cover:
Auch das Titelbild dieses Covers hat Thomas Thiemeyer selbst mit Ölfarbe gemalt. Die komplette Buchreihe erhält dadurch einen ganz besonderen Charme und Charakter. Selbst im Inneren besticht das Buch mit einer detaillierten Karte und am Ende befindet sich ein Stichwortverzeichnis. Zudem besitzt das Buch ein Lesebändchen, was ich immer wieder toll finde! 🙂

Fazit:
Den vierten Band der Reihe habe ich wieder genauso verschlungen, wie seine Vorgänger. Thiemeyer hat hier ein wirklich tolles Werk für Abenteuerfans à la Jules Verne geschaffen, auch wenn dieser Band etwas Zeit braucht bis er Spannung aufbaut. Ich liebe seine Geschichten und kann sie nur jedem ans Herz legen!

Reihenfolge der Buchtitel:
Die Stadt der Regenfresser
Der Palast des Poseidon
Der gläserne Fluch
Der Atem des Teufels

zur Webseite:
www.weltensucher-chroniken.de


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Chroniken der Weltensucher 01: Die Stadt der Regenfresser

Thomas Thiemeyer

  • Gebundene Ausgabe: 447 Seiten
  • Verlag: Loewe Verlag (15. September 2009)
  • ISBN-13: 978-3785565742

» zum amazon-Buch

Kurzbeschreibung:
Eine Stadt in der Vertikalen, 3000 Meter über dem Meeresspiegel. Ein vergessenes Volk, bedroht durch eine unheimliche, archaische Macht. Und eine kleine Truppe von Abenteurern aus der alten Welt, zu allem entschlossen.


Dies ist die Geschichte des Carl Friedrich Donhauser, der sich selbst Humboldt nannte. Zusammen mit seinen Gefährten bereiste er die letzten noch nicht erforschten Orte der Erde. Er entdeckte vergessene Völker, schloss Freundschaften mit den fremdartigsten Geschöpfen, hob unvorstellbare Schätze und erlebte die haarsträubendsten Abenteuer. Viele seiner Entdeckungen und Erfindungen gehören noch heute zu unserem täglichen Leben. Warum er aber selbst in Vergessenheit geriet, das wird wohl immer ein Geheimnis bleiben.


Thomas Thiemeyer verwebt atemraubende Schauplätze und verwegene Charaktere zu einer klassischen Abenteuergeschichte, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesseln wird.


„Die Stadt der Regenfresser“ ist der erste Band der Chroniken der Weltensucher-Pentalogie.

Über den Autor:
Thomas Thiemeyer studierte Kunst und Geologie in Köln und machte sich zunächst als Illustrator einen Namen. Als freier Künstler illustriert er Spiele, Jugendbücher, Buchumschläge und vieles mehr. Seine Arbeiten wurden mehrfach mit dem Kurd-Laßwitz-Preis und dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. In den vergangenen Jahren wendete er sich mehr und mehr dem Schreiben zu. Viele seiner Romane wurden zu Bestsellern und in zahlreiche Sprachen übersetzt: Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Tschechisch, Polnisch, Russisch, Koreanisch, Slowenisch, Türkisch, Portugiesisch und Chinesisch. Die Geschichten Thomas Thiemeyers stehen in der Tradition klassischer Abenteuerromane. Oft handeln sie von der Entdeckung versunkener Kulturen und der Bedrohung durch mysteriöse Mächte.

Meine Meinung:
Handlung:

Das Buch spielt in Deutschland. Genauer gesagt in Berlin im Jahre 1893. Insgesamt fließen drei Handlungsstränge durch die Story, die sich an Ende alle miteinander verweben. Zudem lässt der Autor gekonnt unterschiedlichste historische Begebenheiten in die Handlungssträngen einfließen. Auch wenn es der Auftaktband einer fünfbändigen Reihe ist, ist das Ende in sich abgeschlossen.
Leider ist Geschichte teilweise recht vorhersehbar, auch gibt es so gut wie keine unerwarteten Wendungen in der Handlung. Ein kleiner Kritikpunkt von meiner Seite ist noch: ich hätte mir gewünscht mehr Einblicke in das Volk der Regenfresser und deren Stadt zu bekommen.

Charaktere:
Die Hauptperson Oskar ist liebevoll ausgearbeitet, wogegen jedoch die meisten Nebenpersonen leider etwas flach sind.
Oskar, der Held und Sympathieträger der Geschichte, ist ein Straßenjunge aus Berlin. Er schlägt sich als Taschendieb durch das Leben. Eines Tages trifft er auf Carl Friedrich von Humboldt. Er soll sein nächstes „Opfer“ sein, doch diese Taschendiebaktion verläuft leider nicht nach Plan…
Carl Friedrich Donhauser, der von allen nur Humboldt genannt wird, ist einer der Personen, die teilweise etwas undimensional und blass beschrieben werden. Zum Beispiel erfährt der Leser zu Beginn noch nicht seine Beweggründe bestimmter Handlungen.
Charlotte, die verwöhnte Nichte Humboldts, wirkt auf den ersten Seiten doch recht nervig und zickig. Im Laufe der Geschichte wird sie aber richtig sympathisch. So eine positive Entwicklung hätte ich mir auch für die restlichen Personen gewünscht, aber vielleicht passiert das in den Folgebänden. 🙂
Eliza, eine Vodoo-Priesterin aus Haiti, ist auch leider etwas blass. Ich hätte gern mehr über ihre Magie und versteckten Kräfte erfahren. Denn für mich hat sie ein richtig gutes Potential. Sie ist liebeswert und kümmert sich aufopferungsvoll um die Abenteurer. Ich hoffe, ich erfahre in den Folgebänden mehr von ihr.
Richtig ans Herz gewachsen ist mir die Kiwidame Wilma. Sie ist treue Begleiterin unserer Abenteurer. Auch greift Wilma in verzwickten Situationen unserem Team tatkräftig unter die Arme.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist erfrischend, bildgewaltig und leicht verständlich. Durch seine kurzen Kapitel wird es zum echten Pageturner. Zudem enden die Kapitel immer an einen besonders spannenden Punkt, wo man unbedingt weiterlesen möchte. Ich konnte jeden Schauplatz vor meinem inneren Auge projizieren und litt förmlich mit den Charakteren mit, wenn sie in einer verzweifelten Situation steckten.

Cover:
Das Cover ist etwas ganz Besonderes, denn der Autor hat das zentrierte Motiv wirklich selbst mit Ölfarben gemalt. Somit bekommt es einen ganz wundervollen Charakter, der auch der Zeit entspricht in der das Buch spielt. Zudem ist eine detaillierte Weltkarte und alte Abbildungen von Windrosen im Inneren des Buches zu finden.

Fazit:
Ein wundervolles Abenteuer à la Jules Verne, welches den Bogen zwischen Historik und Fantastik gekonnt schlägt. Der Auftaktband macht richtig Spaß und Hunger auf mehr!

Reihenfolge der Buchtitel:
Die Stadt der Regenfresser
Der Palast des Poseidon
Der gläserne Fluch
Der Atem des Teufels

zur Webseite:
www.weltensucher-chroniken.de