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Ein Kommentar

Neue Bücher im Oktober

Dieser Monat stand echt im Zeichen des Buchkaufrausches. 😦

Aber es sind fast alles Mängelexemplare von arvelle.de oder gebrauchte Bücher von medomops.de

Stolz bin ich auf die englische Ausgabe „Clockwork Prince“, da das Cover so wunderschön ist. Das ist auch das einzige „neue“ Buch von amazon.de.
Die Edelstein-Reihe habe ich diesen Monat schon komplett gelesen. Somit fallen diese auch schon mal wieder vom SUB. *yeahh*

10 neue Bücher
7 gelesene Bücher im Oktober *REKORD*
aktueller SUB 35

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Lamento: Im Bann der Feenkönigin

Maggie Stiefvater

  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: PAN (9. September 2009)
  • ISBN-13: 978-3426283103
  • Originaltitel: Lament. The Fairy Queen’s Deception

Kurzbeschreibung:
Luke flüsterte mir ins Ohr, so nah, dass seine Lippen mein Haar streiften: »Sag mir, dass du mich wiedersehen willst.« Eigentlich ist Deirdre eine ganz normale Sechzehnjährige – und ganz ehrlich: Sie findet ihr Leben gerade ein bisschen langweilig. Doch dann hat sie immer öfter seltsame Träume. Immer wieder taucht darin ein faszinierender Junge auf, dessen geheimnisvolle Augen Deirdre verzaubern. Als ihr Luke eines Tages leibhaftig gegenübersteht, wird Deirdres Leben ausgesprochen aufregend … aber gleichzeitig schwebt sie nun in großer Gefahr. Sind ihre Gefühle für Luke stark genug, um einen uralten Fluch zu brechen? Spannend, geheimnisvoll, romantisch: Eine wunderbare Geschichte über geheime Wünsche und die Macht der Liebe!

Über den Autor:Maggie Stiefvater, geboren 1981, führt in Virginia mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern ein „wildes Hippie-Leben“, wie sie es selbst nennt. Maggie arbeitet als Schriftstellerin und Künstlerin, mag Rock, besonders Celtic-Rock, und alte Autos. Wie Deidre und Luke, die Helden in ihren Romanen „Lamento – Im Bann der Feenkönigin“ und „Ballade – Tanz der Feen“ ist auch Maggie sehr musikalisch und spielt Harfe und Flöte.

Meine Meinung:
Charaktere:
Deidre eher ein langweiliges, unscheinbares Mädchen. Sie geht noch zur High School und ist sehr musikalisch begabt. Um genauer zu sein: Sie ist eine kleine Perfektionistin. Leider ging mir diese Eigenschaft im Laufe des Buches schon ein bisschen auf die Nerven. Hinzu kommt noch eine sehr naive Einstellung. Diese Kombination beider Eigenschaften macht sie nicht grade als Hauptcharakter und eigentliche Heldin der Story sympathisch. Auch nimmt Deidre es einfach so hin, als sie erfährt, dass sie eine magische Gabe hat. Für sie scheint es ganz normal und alltäglich zu sein.

Luke ist ein geheimnisvoller junger Mann, der Deidre auf dem Schulhof kurz vor einem Auftritt kennen lernt. Ab da an ist Deidre von ihm hingerissen. Das ging mir ehrlich gesagt viel zu schnell, die zwei haben eigentlich sich gar nicht richtig kennen gelernt, schon würde Deidre für Luke alles tun. Zudem gibt sich Luke sehr geheimnisvoll und beantwortet nicht einmal ihre Fragen. Trotzdem stört Deidre das nicht, da sie ihn ja soooo sehr liebt. Das ist wirklich naiv hoch 10… Luke ist von allen Charakteren mir trotzdem noch am sympathischsten gewesen. Er war zwar sehr geheimnisvoll und verschlossen, doch war er von Grund auf ehrlich und wollte Deidre von den hinterhältigen Feen schützen.

James ist Deidres bester Schulfreund. Er half Deidre wo er nur konnte. James ist heimlich in sie verliebt, hat aber nicht das Selbstbewusstsein, es ihr zu gestehen. Das lies ihn ziemlich schwach dastehen. Hier hätte ich mir auch einen viel stärkeren, selbstbewussteren Charakter gewünscht. James war einfach nur langweilig.

Handlung:
Hier verwirrt der Klappentext etwas. Die Handlung wird ganz anders beschrieben als im Buch dargestellt. Im Buch trifft Deidre gleich im ersten Kapitel auf Luke. Im Klappentext steht, dass sie erst von ihm träumt und dann auch trifft. Von Luke geträumt hat Deidre nur im Prolog des Buches, was aber ganz nebenbei nur erwähnt wurde.

Nichts desto trotz ist die Handlung doch recht schön. Die Feen und ihre hinterhältige Art und ihre bezaubernde Schönheit wird sehr gut herausgearbeitet. Auch die Idee irische Mythologieelemente, wie z.B. vierblättrige Kleeblätter, in die Geschichte mit einzuweben war echt toll!

Schreibstil:
Der Schreibstil war wirklich so schön, wie ich es oft in Rezensionen gehört hatte. Maggie Stiefvater hat echt ein großes Talent besonders gut zu beschreiben. Dabei wird sie auf keinen Fall ausschweifend, sie bringt es schon auf den Punkt. Das war wirklich sehr schön, wenn nicht sogar das Schönste am ganzen Buch. 😉

Cover:
Das Buchcover ist wirklich toll umgesetzt. Zudem passt es perfekt zur Story, denn die Person auf dem Titelbild sieht echt aus wie eine zierliche Fee. Zudem sehen die glänzenden Blätterranken sehr irisch und feenhaft aus.

Fazit:
Da ich schon so viel Gutes von der Autorin gehört habe, wollte ich natürlich auch ein Buch von Maggie Stiefvater lesen. Doch leider hätte ich doch mit der Trilogie „Nach dem Sommer“ starten sollen, da „Lamento“ mich leider nicht ganz überzeugen konnte.
Die Idee war ganz schön und man hätte wohl doch noch etwas mehr daraus machen können. Die Protagonisten hätte ich mir sympathischer und nicht ganz so nervig naiv gewünscht. Leider daher nur 3 Sterne.


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Saphirblau – Liebe geht durch alle Zeiten

Kerstin Gier

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Arena Verlag; Auflage: 1. Aufl. (5. Januar 2010)
  • ISBN-13: 978-3401063478

Kurzbeschreibung:
Gideon und Gwendolyn sind bis über beide Ohren verliebt. Doch Liebe unter Zeitreisende birgt ungeahnte Tücken. Gut, dass Gwendolyn jede Menge Ratgeber an ihrer Seite weiß, sei es nun ihre beste Freundin Leslie oder Geisterfreund James. Nur Xemerius, ein leicht anhänglicher Wasserspeier, sorgt eher für Turbulenzen, als dass er hilft. Und als Gideon und Gwendolyn ein weiteres Mal in die Fänge des Grafen von St. Germain geraten, wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt …

Über den Autor:
Kerstin Gier, geb. 1966, schreibt humorvolle Frauenbücher. Einige ihrer Titel waren monatelang auf den Bestsellerlisten. Die DeLIA-Preisträgerin lebt mit ihrer Familie im Bergischen Land.

Meine Meinung:
Handlung und Charaktere:
Im ersten Band geschah noch nicht wirklich etwas Spannendes. Dieser war für mich eher ein Einstiegsband um die Storyline besser zu verstehen und nachvollziehen zu können. Im Nachhinein gesehen, war der erste Band sehr gut durchdacht und ausgearbeitet. Nun würde ich ihn wohl auch etwas besser bewerten. Aber egal… Es gibt sowieso nochmal eine komplette Vorstellung der Reihe. 🙂

Im zweiten Band „Saphirblau“ kommen unsere Hauptpersonen Gwendolin und Gideon sich immer näher, aber gleichzeitig zeigt sich Gideon an Gwen nicht interessiert. Das bedrückt Gwen sehr. Leider so sehr, dass es doch manchmal etwas nervt. 🙂

Aber nichts desto trotz war die Geschichte klasse recherchiert und umgesetzt. Der Leser wird auf rauschende Bälle des Barocks mitgenommen und kämpft an der Seite von Gideon gefährliche Degen-Duelle. Saphirblau hat storymäßig einiges mehr zu bieten als sein Vorgänger. Alle Charaktere von Rubinrot haben natürlich wieder ihre Rolle in der Handlung. Gwen macht eine ganz gute Entwicklung in Sachen Selbstbewusstsein durch und findet sogar langsam Spaß an den Zeitreisen. Mit ihrer besten Freundin Leslie ergründen sie einige Geheimnisse, die die Wächter vor Gwen verborgen halten.

Besonders toll fand ich einen neuen Charakter: Xemerius, einen Wasserspeier-Gargoyle. Er ist ein Geist, ähm nein: Dämon. 🙂

Xemerius ist super witzig und zynisch. Er peppt die Geschichte mit flotten, frechen Sprüchen in doch recht schnulzigen Phasen extrem auf. Die Lacher sind auf alle Fälle auf seiner Seite!

Weiterhin kommt Raphael dazu. Er ist der kleine Bruder von Gideon, der eigentlich bei seiner Mutter in Frankreich lebt. Doch Raphael ist ein kleiner Rebell und kommt nach London. Leider hat er für meinen Geschmack noch zu wenige Auftritte. Ich hätte liebend gern mehr über ihn gelesen, da der Charakter richtig viel Potential aufweist. Es wird jedenfalls im nächsten Band spannend bleiben…

Schreibstil:
Wie im ersten Band ist der Schreibstil locker leicht und fließend. Es ist überhaupt nicht schlimm, dass der zweite Band mehr Seiten aufweist als der Erste. Das zweite Buch hat man durch den tollen Schreibstil und den witzigen Humor sehr schnell durch.

Cover:
Endlich hat das Cover eine bessere Farbe. 😉 Es ist blau und im Stil zum Vorgängerbandes passend. Sehr schön sind wieder die schwarz-glänzenden Scherenschnittfiguren.

Fazit:
Der Vorgängerband hatte mich leider noch nicht ganz überzeugt. Jedoch bin ich echt froh, auch den zweiten Band gelesen zu haben, denn er ist bei Weitem besser! Mit einer gehörigen Portion Witz und rauschenden Bällen im barocken Zeitalter kann dieser Band voll und ganz überzeugen. Ein klasse Buch!

Reihenfolge der Buchtitel:
Rubinrot
Saphirbau
Smaragdgrün

zur Webseite:
www.arena-verlag.de/reihe/liebe-geht-durch-alle-zeiten


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Rubinrot – Liebe geht durch alle Zeiten

Kerstin Gier

  • Gebundene Ausgabe: 345 Seiten
  • Verlag: Arena (Januar 2009)
  • ISBN-13: 978-3401063348

Kurzbeschreibung laut amazon.de:
Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Das man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert!

Über den Autor:
Kerstin Gier, geb. 1966, schreibt humorvolle Frauenbücher. Einige ihrer Titel waren monatelang auf den Bestsellerlisten. Die DeLIA-Preisträgerin lebt mit ihrer Familie im Bergischen Land.

Meine Meinung:
Handlung und Charaktere:

Das Buch handelt von Zeitreisen. Im der Story gibt es zwei Familien, die ein Zeitreise-Gen haben und somit in bestimmte Epochen mittels eines Gerätes, dem Chronographen, reisen können. Jeder potentielle Zeitreisende wird seit dem Kindesalter auf seine Aufgabe vorbereitet und geschult, wie zum Beispiel in Sprachen, Sitten oder Degenfechten.

Das Buch beginnt ganz spannend, indem aber die falsche Person auf die Zeitreisen vorbereitet wurde. Gwendolin hat das Zeitreise-Gen geerbt, anstatt ihrer Cousine Charlotte. Nun springt also Gwendolin in der Zeit und sie muss somit sich ohne genauere Kenntnisse den Ereignissen und Personen stellen. An Gwendolins Seite steht Gideon de Villiers. Er stammt aus einer anderen Familie von Zeitreisenden. Er hat die komplette Ausbildung genossen und somit könnte er Gwendolin in knifflichen Lagen „helfen“. Leider ist er keine allzu große Hilfe. Und in Gwendolin wachsen immer mehr Fragen, auf denen sie keine Antwort erhält.

Eigentlich sollte Charlotte Montrose, Gwendolins Cousiene, das Zeitreise-Gen geerbt haben. Sie wurde von Kindesalter darauf vorbereitet. Sie war mir absolut unsymapthisch. Charlotte ist egoistisch und besserwisserisch. Zudem versucht sie Gwen immer dumm dastehen zu lassen.

Hier im Buch hat mich die Anzahl der Protagonisten absolut überfordert. Keine Ahnung wie viele Familienmitglieder der beiden Großfamilien in die Handlung einbezogen werden. Hinzu kommen dann auch noch die, die schon längst tot sind. Das war für mich persönlich zu viel und verwirrte mich, ganz abgesehen vom Vor und Zurück in der Geschichte, eigentlich nur noch mehr.

Schreibstil: Der Schreibstil ist locker leicht und fließend. Dadurch ist man mit dem ersten Band der Trilogie recht schnell durch. Auch hat Kerstin Gier einen klasse Humor in das Buch gelegt, was mir viel Spaß bereitet hat.

Cover: Das Cover springt einem mit dem schwarzen Scherenschnitt und dem zart Rosaton im Hintergrund regelrecht ins Auge. Es ist auf jedem Fall sehr originell und einzigartig. Obwohl nun die Farbe nicht ganz meins ist, finde ich es recht schön. Auch schön finde ich auch, dass das Cover so klasse zum Inhalt des Buches passt.

Fazit: Ein ganz gutes Buch, welches mich aber leider etwas enttäuscht hat. Es wurde in letzter Zeit so umhyped, dass man ja kaum drum rum kam. Leider fehlte mir hier eindeutig die Spannung, was ich am meisten kritisieren würde. Trotzdem ist es teilweise doch recht amüsant und witzig geschrieben, so dass ich auch den zweiten Band versuchen werde…

Reihenfolge der Buchtitel:
Rubinrot
Saphirbau
Smaragdgrün

zur Webseite:
www.arena-verlag.de/reihe/liebe-geht-durch-alle-zeiten


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Percy Jackson – Diebe im Olymp

Rick Riordan

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH; Auflage: 6 (Februar 2010)
  • ISBN-13: 978-3551554376
  • Originaltitel: Percy Jackson and the Olympians – The Lighhtning thief

Kurzbeschreibung:
Percy versteht die Welt nicht mehr. Jedes Jahr fliegt er von einer anderen Schule. Ständig passieren ihm seltsame Unfälle. Und jetzt soll er auch noch an dem Tornado schuld sein! Langsam wird ihm klar: Irgendjemand hat es auf ihn abgesehen.
Als Percy sich mit Hilfe seines Freundes Grover vor einem Minotaurus ins Camp Half-Blood rettet, erfährt er die Wahrheit: Sein Vater ist der Meeresgott Poseidon, Percy also ein Halbgott. Und er hat einen mächtigen Feind: Kronos, den Titanen.
Die Götter stehen Kopf – und Percy und seine Freunde vor einem unglaublichen Abenteuer …

Über den Autor:
Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen lebt er in San Antonio, USA, und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben.

Meine Meinung:
Handlung und Charaktere:
Der Held der Geschichte Percy Jackson ist 12 Jahre alt, als er seine Mutter durch einen Angriff eines Monsters verliert. Seine Mutter wollte ihn in ein Sommercamp „Half Blood“ bringen. Er findet den Weg ins Camp nach dem Angriff allein mit Grover. Dort erfährt er, dass er kein normaler Junge ist, sondern ein Halbgott. Sein Vater ist niemand anderes als der mächtige griechische Gott des Meeres: Poseidon. Percy lernt im Camp verschiedene altgriechischen Disziplinen, wie Schwertkampf. Auch wird er in die Bräuche der Götter eingeweiht. Das lässt Percy alles ganz gut über sich ergehen und hat nach und nach sogar Spaß am Leben im Camp.

Grover ist der beste Freund von Percy. Er ist ein Satyr, halb Mensch, halb Ziege. Percy erfährt davon aber erst, als Grover es ihm im Camp beichtet. Grover hat einen Traum, er möchte die Sucherlizens erwerben, wie es unter Satyrn Brauch ist. Doch leider ist Grover eher tollpatschig und auch nicht einer der mutigsten. Das macht ihn sehr sympathisch und er sorgt mit seinen unbeholfenen Handlungen für viele Lacher in der Geschichte.

Annabeth lebt schon seit sie klein ist im Camp Half Blood. Sie hat eine göttliche Mutter und einen sterblichen Vater. Dieser interessiert sich leider gar nicht für sie, somit verbringt sie ihre ganze Zeit im Camp. Annabeth ist mir während des gesamten Buches am meisten ans Herz gewachsen. Sie ist taff, klug und teilweise etwas besserwisserisch. Durch ihre ironischen Sprüche besitzt sie einen tollen Humor, dass man sie einfach klasse findet.

Unsere drei Freunde müssen natürlich auch ein gefährliches Abenteuer bestehen. Sie erhalten einen Auftrag, die Waffe des Gottes der Götter Zeus zu finden und sie ihm zurück zubringen. Seine Waffe wurde ihm nämlich gestohlen. Auf der Reise begegnen Percy, Annabeth und Grover sehr viele gefährliche Wesen, wie zum Beispiel Zerberus, den dreiköpfigen Höllenhund, der das Tor zur Unterwelt bewacht. Natürlich stellen sich auch einige Götter unseren Helden in den Weg. Ares zum Beispiel hat einen Auftritt als fieser Biker. Das fand ich so witzig.

Wundervoll und geistreich fand ich auch die Beschreibung des Olymp. Dieser befindet sich natürlich über den Wolken. Aber nicht in Griechenland, sondern direkt über New York. Den Göttern ist es in Griechenland zu langweilig geworden, somit sind sie in die riesige Metropole umgezogen. Der Eingang dahin ist im Empire State Buildung versteckt. Auch die Darstellung des Olymps mit seinen weißen Palästen und prunkvollen Gärten war sehr originell.

Schreibstil:
Rick Riordan schafft es immer wieder von der ersten Seite Spannung aufzubauen. In jeder seiner Geschichten springt man geradezu hinein und fühlt sich mit den liebenswerten Protagonisten mitgerissen. Auch das Thema der altgriechischen Mythologie in die Moderne zu transportieren, hat er wieder einmal mit Bravour gemeistert.
Hinzu kommt, dass die Story aus Percys Sicht geschildert wird. Das erleichtert Perycs Handlungen und Gedanken besser nachzuvollziehen.

Cover:
Bin ich froh, dass die Buchserie mit neuen Covern aufgelegt wurde. Das Vorgängercover spricht mich absolut nicht an. Daher hätte ich wohl auch nie das Buch gelesen, geschweige zur Hand genommen. Die neuen Cover sprechen doch eher die jüngeren Leser an. Hier ist Percy zusehen, der frontal vor einem mächtigen Göttergesicht steht. Zudem ist der Buchtitel ist glänzend hervorgehoben. Echt schön!

Fazit:
Endlich habe ich einen neuen Helden – neben Harry Potter – gefunden, mit welchen man mitfiebern und spannende Abenteuer erleben kann. Percy Jackson muss man einfach mögen. Ein weltklasse Auftaktband mit einer extrem guten Portion Humor und geschichtlichen Hintergrundwissen aus der griechischen Mythologie.

Reihenfolge der Buchtitel:
Percy Jackson – Diebe im Olymp
Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen
Percy Jackson – Der Fluch des Titanen
Percy Jackson – Die Sclacht um das Labyrinth
Percy Jackson – Die letzte Göttin

zur Webseite:
www.rickriordan.com/my-books/percy-jackson/percy-jackson-olympians.aspx