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[Rezension] Godspeed #2 – Die Suche

Beth Revis

Godspeed - Die Suche

Verlag: Dressler Verlag
ISBN-13: 978-3-7915-1677-6
Format: Hardcover
Seiten: 464
Erscheinungsdatum: August 2012
Genre: Science Fiction (Jugend)
Reihe: 2 / 3
Originaltitel: A Million Suns
Meine Wertung: ★★★★★


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Kurzbeschreibung:
Die Zukunft für Amy und Junior liegt in weiter Ferne. Während ihre Gefühle füreinander stärker werden, wird die Lage auf dem Raumschiff, der „Godspeed“, immer bedrohlicher. Ohne die kontrollierende Droge Phydus, das heißt ihrem freien Willen unterworfen, sind die Menschen an Bord überfordert. Die Stimmung droht zu kippen. Auch die Technik entpuppt sich als trügerisch: Wird nur eine Gruppe Auserwählter das Ziel, die Zentauri-Erde, erreichen? Der Druck auf Amy und Junior wächst: Wer ist Freund, wer Feind? Und wohin führt sie ihre Liebe?
Der zweite Band der spektakulären Godspeed-Trilogie ist ein Genre-Mix aus Dystopie, Sci-Fi-Thriller und Romantik.
(Quelle: Dressler Verlag)

Über den Autor:
Beth Revis, geboren und aufgewachsen in den Ausläufern der Appalachen in North Carolina/USA, schrieb schon während der Schule lieber Kurzgeschichten, statt dem Unterricht zu folgen. Diese Gewohnheit behielt sie auch an der Universität bei – aus ihren Kurzgeschichten waren mitlerweile halbe Romane geworden.
Nach ihrem Abschluss an der NC State University in Englischer Literatur wurde Beth Revis Lehrerin. Da sie es auch weiterhin nicht lassen konnte, Geschichten zu schreiben, statt Essays zu korrigieren und Unterrichtspläne zu erstellen, hat sie sich inzwischen ganz dem Schreiben gewidmet. Beth Revis lebt mit ihrem Ehemann und einem Hund im ländlichen North Carolina/USA. „Godspeed – Die Reise beginnt“ ist ihr Debütroman und der Auftakt einer Trilogie. (Quelle: Dressler Verlag)

Meine Meinung:
Disclaimer:Godspeed – Die Suche“ ist Band zwei der Godspeed-Trilogie. Wer also Band 1 „Die Reise beginnt“ noch nicht gelesen hat, sollte diese Rezension lieber noch nicht lesen. 🙂

Handlung und Schauplätze:
Die Handlung des zweiten Bandes spielt wieder komplett auf dem Raumschiff namens Godspeed. Junior hat die Leitung des Schiffes übernommen und steht nun vor der Aufgabe den Planeten zu finden, zu welchem die Godspeed aufgebrochen ist. Dabei stehen den Protagonisten, Amy und Junior, einige Hindernisse im Weg und die Story entpuppt sich als geheimnisvolle und spannende Schnitzeljagd durch das Raumschiff, denn Orion, welcher im ersten Band eingefroren wurde, hat versteckte Hinweise überall in der Godspeed hinterlassen. Die Idee der Schnitzeljagd war echt gut umgesetzt und konnte somit die Spannung von Beginn an auf einen sehr guten Level halten. Man fieberte regelrecht mit den Charakteren mit, wann der nächste Hinweis gefunden wird und konnte selbst mit rätseln, welche Geheimnisse Orion lüften wollte. Mir hat daher Band zwei sogar noch etwas besser gefallen, da man von Beginn an in der Story gefangen war und diese so schnell Spannung aufbaute. Und das Ende erst!!! Das war großartig und episch!

Charaktere:
Amy und Junior sind natürlich wieder unsere Hauptcharaktere und ihre Entwicklung habe ich im Buch sehr genossen. Amy ist nicht mehr so unbeholfen, sondern kümmert sich selbstständig um die Lösung der Probleme und geht auf eigene Faust den versteckten Hinweisen nach. Junior hat alle Hände voll zu tun, sich als Anführer zu behaupten und sich durchsetzen zu können. Dabei kommen ihn Selbstzweifel auf. Er gibt zwar nach außen den starken Anführer, aber sein Inneres sieht ganz anders aus.

Es gibt natürlich im Buch wieder ein paar Bösewichte, welche ich hier lieber nicht nennen möchte, um nichts zu verraten. Jedoch kann ich sagen, dass selbst diese Charaktere ausgesprochen gut in Szene gesetzt wurden. Ich habe sie gehasst und dafür wiederrum finde ich sie so klasse. Beth Revis hat hier ein echtes Talent bewiesen, ihren Protagonisten Leben einzuhauchen.

Schreibstil:
Die Kapitel sind wie im ersten Buch, wieder aus abwechselnder Sicht von Amy und Junior geschrieben. Es ist sehr schön, die Story so von beiden Sichtweisen zu lesen, jedoch muss ich dieses mal anmerken, dass die Kapitel extrem kurz waren und somit die gedanklichen Sprünge von einem Charakter zum anderen etwas verwirrend waren. Ich ertappte mich nicht nur einmal dabei, als ich nachschaute: „Aus welcher Sicht ist das Kapitel gleich nochmal geschrieben?“

Cover:
Das Coverbild mit beiden Hauptcharakteren finde ich, wie beim ersten Band, nicht soooo mega toll. Was aber klasse ist, dass wieder auf der Rückseite des Schutzumschlages eine Karte der Godspeed abgebildet ist.

Fazit:
Ein super starker zweiter Band, welcher aus meiner Sicht, den ersten sogar noch etwas übertroffen hat. Die Story ist schnell und extrem spannend erzählt und die sympathischen Charaktere sehr gut gezeichnet. Ich freue mich auf Band 3 und hoffe, dass dieser mich sogar noch mehr begeistern kann. Sehr gutes Potential hat er durch das epische Ende des zweiten Buches allemal.

Grundidee 5/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 4/5
Spannung 5+/5
Emotionen 5/5
Charaktere 5+/5
Liebesgeschichte 5/5

5sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
Godspeed: Die Reise beginnt (Rezension)
Godspeed: Die Suche
Godspeed: Die Ankunft

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[Neuzugänge] Bücher im Juni

Hi an alle!

Schon wieder ist ein Monat rum. Der Juni war lesetechnisch ein voller Erfolg! Ich hatte 2 Wochen Urlaub und habe, da meine Eltern weggefahren sind, in dieser Zeit Dog-Sitting gemacht. 😉 Unser Hund ist schon etwas älter und schläft seeeeeehr viel. Also genug Zeit zum Lesen und das Wetter war ja auch genial! Ja, ich mag 33° Hitze. 😛
Gelesen habe ich ganze 7 Bücher, jedoch sind auch 8 neue durch eine Arvelle-Bestellung hinzugekommen… Naja, nicht schlimm. 🙂

Hier nun die gesammelten Werke:

buecher_juni2013

8 neue Bücher
7 gelesene Bücher (Hey, ich hatte 2 Wochen Urlaub 😉 )
aktueller SUB 54


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[Rezension] Stadt aus Trug und Schatten

Mechthild Gläserstadt_aus_trug

Verlag: Loewe Verlag
ISBN-13: 978-3-7855-7402-7
Format: Hardcover
Seiten: 416
Erscheinungsdatum: Januar 2012
Genre: Jugendfantasy
Reihe: 1 / 2
Meine Wertung: ★★★


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Kurzbeschreibung:
Flora fällt aus allen Wolken, als sie erfährt, dass ihre Seele seit jeher ein nächtliches Doppelleben in der geheimnisvollen Stadt Eisenheim führt. Von nun an wird sie nie wieder schlafen, ohne dass ihr Bewusstsein in die farblose Welt der Schatten wandert. Als wäre das nicht unerfreulich genug, hat ihre Seele offenbar den Weißen Löwen gestohlen, einen mächtigen alchemistischen Stein, nach dem sich nicht nur die Herrscher der Schattenwelt verzehren.
Bald ist Flora selbst in der realen Welt vor den Gefahren Eisenheims nicht mehr sicher und eines ist klar: Sie kann niemandem trauen, nicht einmal Marian, der plötzlich in beiden Welten auftaucht und dessen Küsse vertrauter schmecken, als ihr lieb ist.
(Quelle: Loewe Verlag)

Über den Autor:
Mechthild Gläser wurde im Sommer 1986 in Essen geboren. Auch heute lebt und arbeitet sie im Ruhrgebiet, wo sie sich ihrem Studium widmet und ab und an unfassbar schlecht Ballett tanzt – aber nur, wenn niemand hinsieht. Sie hat früh mit dem Schreiben begonnen und ihr Laptop steht noch immer auf der rosafarbenen Schreibtischunterlage, auf der ihre ersten Geschichten entstanden. Inspiration findet sie überall, am besten jedoch bei einer Tasse Pfefferminztee. (Quelle: Webseite Mechthild Gläser)

Meine Meinung:
Charaktere und Handlung:
Unsere Hauptperson heißt Flora und ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, bis zu dem Punkt als ihre Träume auf einmal in einer anderen Welt real werden. Die andere Welt nennt sich Eisenheim und ist ein fantastischer „Abklatsch“ und Mischmasch unserer Metropolen auf der Erde. Es gibt zum Beispiel den Eiffelturm, den Kreml und die Oper von Sydney. Das Besondere an Eisenheim ist aber, das da keine Farben existieren, alles ist schwarz weiß. Die Stadt Eisenheim hätte ich mir etwas näher beschrieben gewünscht. Der Leser bekommt auf alle Fälle einen Eindruck, wie alles aussieht aber für mich kam die Atmosphäre in der Stadt leider noch nicht ganz so gut heraus. Ich hätte mir Näheres zu den einfachen Leuten und des Wetters oder so etwas in der Art gewünscht. Nichts desto trotz ist die Stadt sehr interessant und originell beschrieben, auch etwas steampunkmäßig angehaucht. Ein paar Probleme hatte ich auch mit den Namen der Stadtteile, diese konnte ich nicht immer gleich zuordnen, da die Namen so komisch gewählt wurden.

Auch hatte ich ein paar Startschwierigkeiten mit Flora als Hauptcharakter. Sie war mir irgendwie nicht so richtig sympathisch. Leider kann ich nicht genau sagen, was mich an ihr gestört hat. Vielleicht, weil sie am Anfang doch recht naiv und ungeschickt war… Im Laufe der Story wurde es besser, weil sie ihr Schicksal hinnahm und selbstbewusster wurde und die Dinge eigenständig anpackte. Das fand ich klasse.
Marian der männliche Hauptpart der Geschichte ist leider mir auch nicht so ganz ans Herz gewachsen. Er war von Anfang an sehr verschwiegen und unnahbar. Natürlich muss Flora sich in ihn verlieben, da er so gut aussieht. Hier spielen extrem viele Klischees hinein… Das habe ich schon so oft gelesen, langsam wird das öde. Aber trotzdem konnte die Story und diese ganze Welt irgendwie fesseln und in ihrem Bann ziehen. Ich möchte auf alle Fälle noch den zweiten und finalen Band „Die Nacht aus Rauch und Nebel“ lesen!

Schreibstil:
Der Schreibstil ist zwar sehr fließend und leicht, aber leider auch für mein Gefühl etwas lapidar. Die Beschreibungen der ganzen Traumwelt sind nicht ganz so, wie ich sie mir vorgestellt hätte und dieser Spooky-Effekt tritt nicht ganz so heraus, wie ich gehofft hatte. Trotzdem ein tolles Buch für jüngere Leser.

Cover:
Das Cover ist toll oder?! Es ist schneeweiß mir knall-pinker Schrift und Zeichnung. Auch das Buch im Inneren, unter dem Schutzumschlag, ist toll gestaltet. Ich hatte das weiße Buch im Garten gelesen. Da hatte ich teilweise schon große Angst, es dreckig zu machen. Ein pinkes Lesebändchen oder eine Karte von Eisenheim als Highlight hätte ich dazu mir gewünscht. 😉

Fazit:
Eine gute Idee einer Traumwelt, wo mir persönlich leider die Tiefe im Schreibstil etwas gefehlt hat. Auch konnten die Protagonisten mich nicht vollkommen überzeugen, aber die Idee der Welt „Eisenheim“ konnte mich packen und ich freue mich auf den finalen Band „Nacht aus Rauch und Nebel“.

Grundidee 5/5
Umschreibungen 3/5
Schreibstil 3/5
Spannung 3/5
Emotionen 3/5
Charaktere 4/5
Liebesgeschichte 3/5

3sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
Die Stadt aus Trug und Schatten
Die Nacht aus Rauch und Nebel

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[Kurzrezension] Percy Jackson #3 Der Fluch des Titanen

Verlag: Carlsen Verlag
ISBN-13: 978-3551555540
Format: Hardcover
Seiten: 352
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Genre: Jugendfantasy
Reihe: 3 / 5
Originaltitel: Percy Jackson and the Olympians – The Titan’s Curse
Meine Wertung: ★★★★
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Kurzbeschreibung:

Die Götter des Olymp befürchten das Schlimmste, denn die Titanen rüsten zum Krieg! Percy und seine Freunde müssen bis zur Wintersonnenwende die Göttin Artemis befreien, die in die Klauen der finsteren Mächte geraten ist. Dabei müssen sie gegen die gefährlichsten Monster der griechischen Mythologie antreten – und geraten selbst in tödliche Gefahr. Aber mit Percy haben die Titanen nicht gerechnet. Dabei weiß doch inzwischen jeder, dass er mit allen Wassern gewaschen ist – schließlich ist er der Sohn des Poseidon! (Quelle: Carlsen Verlag)

Meine Meinung:
Der dritte Percy Jackson Band überzeugt wieder im gewohntem Maße mit super witzigen Dialogen und einer actiongepackten Handlung. Ganz besonders gut gefiel mir, die Einführung vieler neuer Charaktere: Die Jägerinnen, Thalia und die Geschwister Bianca und Nico.
Am Schluss gelingt es dem Autor eine Art Cliffhanger durch eine ganz spezielle Handlung einer Person in die Geschichte einzuweben, dass man am liebsten den nächsten Band lesen möchte, um zu erfahren, wie es um diesen Charakter steht und wie es weitergeht.

Fazit:
Im Grunde kann ich mich nur zu meinem Fazit der Folgebände wiederholen: Die Geschichte ist super toll ausgeklügelt. Die Dialoge sind extrem witzig und selbst die ganze Geschichte sprüht nur so vor Humor. Das merkt man schon an den Kapitelüberschriften wie: „Ich lerne, wie man Zombies pflanzt“ oder „Wir begegnen dem Drachen des Ewigen Mundgeruchs“
Eine absolute Leseempfehlung, wer Lust auf einen leichten, fluffigen Pageturner hat.

4sterne


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[Rezension] Grischa #1 – Goldene Flammen

Leigh Bardugogrischa

  • Verlag: Carlsen Verlag
  • ISBN-13: 978-3-551-58285-0
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 352
  • Erscheinungsdatum: September 2012
  • Genre: Jugendfantasy
  • Reihe: 1 / 3 (?)
  • Originaltitel: Shadow and Bone – The Grischa: Book One

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Kurzbeschreibung:
Alina ist einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren. Dass sie heimlich in Maljen verliebt ist, ihren besten Freund seit Kindertagen, darf niemand wissen. Schon gar nicht Maljen selbst, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm.
Bei einem Überfall rettet Alina Maljen auf unbegreifliche Weise das Leben. Doch was sie da genau getan hat, kann sie selbst nicht sagen. Plötzlich steht sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und wird zum mächtigsten Grischa in die Lehre geschickt. Geheimnisvoll und undurchschaubar, wird er von allen der Dunkle genannt. Aber wieso fühlt sie sich von ihm so unwiderstehlich angezogen?
Und warum warnt Maljen sie so nachdrücklich vor dem Einfluss des Dunklen? (Quelle: Carlsen Verlag)

Über den Autor:
wurde 1975 in Jerusalem geboren und wuchs in Los Angeles auf. Sie studierte an der Yale University. Wenn sie nicht schreibt, arbeitet sie als Make-up-Artist. Grischa – Goldene Flammen ist ihr erster Roman, zwei weitere Bände der Saga um die Sonnenkriegerin Alina sind in Vorbereitung. (Quelle: Carlsen Verlag)

Meine Meinung:
Charaktere und Handlung:
Alina ist Kartografin in der Armee des Zaren. Die Armee möchte die Ödsee, einem Spalt in dem es nur reine Dunkelheit gibt, überwinden um zu den Städten auf der anderen Seite zu gelangen. Dabei werden die Schiffe von Monstern angegriffen und Alina setzt ungeahnte Kräfte in sich frei. Die letzten Überlebenden bringen Alina daraufhin zum Dunklen, der ihre Kräfte für seine Machenschaften ausnutzen möchte…

Alina ist eine extrem sympathische Hauptperson. Zu Beginn ist sie eher ängstlich und unsicher. Im Laufe der Story gewinnt sie immer mehr Stärke und Selbstbewusstsein. Ihre Charakterentwicklung hat mir sehr gut gefallen.
Maljen ist auch in der Armee angestellt und Alinas bester Freund. Er ist ein Charakter, dem man von Anfang an mag.
Der Dunkle nimmt Alina auf und kümmert sich auf dem ersten Blick sehr gut um sie, bis Alina etwas herausfindet… Das dreht die ganze Handlung um 180° und der Leser muss nicht zum erstem mal komplett umdenken und orientieren. Das ist so spannend und atemberaubend gut umgesetzt! Ich liebe diese Geschichte!

Aber das Beste am Buch ist, dass die Autorin ein ausgesprochen perfektes Talent hat, den Leser an der Nase herum zu führen. Das meine ich definitiv nicht negativ. Leigh Bardugo schafft es, innerhalb einer Story den Leser mehrfach zweifeln zu lassen, welche Personen nun die „Guten“ und welche die „Bösen“ sind. Das ist mir in noch keinem Buch so ausgeprägt untergekommen.
In der ganzen Handlung liegt so eine schaurig düstere Stimmung, welche sogar etwas russisch angehaucht ist. Am besten kommt das durch die Namenswahl der Städte heraus. Auch eine extrem traurige Stelle beinhaltet das Buch, aber trotzdem schafft es die Autorin, dass man am Ende ein klein wenig Licht sieht. Ich freue mich auf Band 2!

Schreibstil:
Zum Schreibstil kann ich eigentlich nur sagen, dass er fantastisch ist. Die Wortwahl ist bemerkenswert getroffen, sodass das Buch eine dichte Atmosphäre bekommt und der Leser die beschriebenen Landschaften ect. sich sehr gut vorstellen kann.

Cover:
Ich muss zugeben, das Cover hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Der Schutzumschlag besteht aus eher dickerem Papier, welches auf „alt“ getrimmt ist. Das Titelmotiv sieht aus, als wäre es mit Wasser- oder Aquarellfarben gemalt und passt perfekt zum Inhalt des Buches.
Unter dem Schutzumschlag versteckt sich aber noch etwas Besonderes: Wieder eine mit Wasserfarben gemalte Szene eines Waldes. Echt liebevoll gemacht! Zudem besitzt das Buch ein Lesebändchen (*yeahhh zu Lesebändchen*) und eine wunderschöne Karte im Inneren. Ein ganz großes Lob an den Carlsen Verlag! Das Design ist rundum perfekt!

Fazit:
Ein wahrhaft gelungener Auftakt einer neuen Reihe. Band zwei lässt gar nicht mehr lange auf sich warten. Durch seine schaurig, düstere Stimmung des Buches und das etwas russisch angehauchte Flair ist es allemal eine ganz neue und eigenständige Idee einer neuen Welt. Nicht nur die Stimmung im Buch überzeugt, auch die liebevoll ausgearbeiteten Charaktere und nicht nur einmal lässt die Autorin die Gefühle des Lesers für die einzelnen Protagonisten durcheinander wirbeln.

Grundidee 5/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 4/5
Spannung 5+/5
Emotionen 4/5
Charaktere 5+/5
Liebesgeschichte 3/5

5sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
Grischa: Goldene Flammen
Grischa: Eisige Wellen

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