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[Rezension] Grischa #1 – Goldene Flammen

Leigh Bardugogrischa

  • Verlag: Carlsen Verlag
  • ISBN-13: 978-3-551-58285-0
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 352
  • Erscheinungsdatum: September 2012
  • Genre: Jugendfantasy
  • Reihe: 1 / 3 (?)
  • Originaltitel: Shadow and Bone – The Grischa: Book One

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Kurzbeschreibung:
Alina ist einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren. Dass sie heimlich in Maljen verliebt ist, ihren besten Freund seit Kindertagen, darf niemand wissen. Schon gar nicht Maljen selbst, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm.
Bei einem Überfall rettet Alina Maljen auf unbegreifliche Weise das Leben. Doch was sie da genau getan hat, kann sie selbst nicht sagen. Plötzlich steht sie im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und wird zum mächtigsten Grischa in die Lehre geschickt. Geheimnisvoll und undurchschaubar, wird er von allen der Dunkle genannt. Aber wieso fühlt sie sich von ihm so unwiderstehlich angezogen?
Und warum warnt Maljen sie so nachdrücklich vor dem Einfluss des Dunklen? (Quelle: Carlsen Verlag)

Über den Autor:
wurde 1975 in Jerusalem geboren und wuchs in Los Angeles auf. Sie studierte an der Yale University. Wenn sie nicht schreibt, arbeitet sie als Make-up-Artist. Grischa – Goldene Flammen ist ihr erster Roman, zwei weitere Bände der Saga um die Sonnenkriegerin Alina sind in Vorbereitung. (Quelle: Carlsen Verlag)

Meine Meinung:
Charaktere und Handlung:
Alina ist Kartografin in der Armee des Zaren. Die Armee möchte die Ödsee, einem Spalt in dem es nur reine Dunkelheit gibt, überwinden um zu den Städten auf der anderen Seite zu gelangen. Dabei werden die Schiffe von Monstern angegriffen und Alina setzt ungeahnte Kräfte in sich frei. Die letzten Überlebenden bringen Alina daraufhin zum Dunklen, der ihre Kräfte für seine Machenschaften ausnutzen möchte…

Alina ist eine extrem sympathische Hauptperson. Zu Beginn ist sie eher ängstlich und unsicher. Im Laufe der Story gewinnt sie immer mehr Stärke und Selbstbewusstsein. Ihre Charakterentwicklung hat mir sehr gut gefallen.
Maljen ist auch in der Armee angestellt und Alinas bester Freund. Er ist ein Charakter, dem man von Anfang an mag.
Der Dunkle nimmt Alina auf und kümmert sich auf dem ersten Blick sehr gut um sie, bis Alina etwas herausfindet… Das dreht die ganze Handlung um 180° und der Leser muss nicht zum erstem mal komplett umdenken und orientieren. Das ist so spannend und atemberaubend gut umgesetzt! Ich liebe diese Geschichte!

Aber das Beste am Buch ist, dass die Autorin ein ausgesprochen perfektes Talent hat, den Leser an der Nase herum zu führen. Das meine ich definitiv nicht negativ. Leigh Bardugo schafft es, innerhalb einer Story den Leser mehrfach zweifeln zu lassen, welche Personen nun die „Guten“ und welche die „Bösen“ sind. Das ist mir in noch keinem Buch so ausgeprägt untergekommen.
In der ganzen Handlung liegt so eine schaurig düstere Stimmung, welche sogar etwas russisch angehaucht ist. Am besten kommt das durch die Namenswahl der Städte heraus. Auch eine extrem traurige Stelle beinhaltet das Buch, aber trotzdem schafft es die Autorin, dass man am Ende ein klein wenig Licht sieht. Ich freue mich auf Band 2!

Schreibstil:
Zum Schreibstil kann ich eigentlich nur sagen, dass er fantastisch ist. Die Wortwahl ist bemerkenswert getroffen, sodass das Buch eine dichte Atmosphäre bekommt und der Leser die beschriebenen Landschaften ect. sich sehr gut vorstellen kann.

Cover:
Ich muss zugeben, das Cover hat mich gleich in seinen Bann gezogen. Der Schutzumschlag besteht aus eher dickerem Papier, welches auf „alt“ getrimmt ist. Das Titelmotiv sieht aus, als wäre es mit Wasser- oder Aquarellfarben gemalt und passt perfekt zum Inhalt des Buches.
Unter dem Schutzumschlag versteckt sich aber noch etwas Besonderes: Wieder eine mit Wasserfarben gemalte Szene eines Waldes. Echt liebevoll gemacht! Zudem besitzt das Buch ein Lesebändchen (*yeahhh zu Lesebändchen*) und eine wunderschöne Karte im Inneren. Ein ganz großes Lob an den Carlsen Verlag! Das Design ist rundum perfekt!

Fazit:
Ein wahrhaft gelungener Auftakt einer neuen Reihe. Band zwei lässt gar nicht mehr lange auf sich warten. Durch seine schaurig, düstere Stimmung des Buches und das etwas russisch angehauchte Flair ist es allemal eine ganz neue und eigenständige Idee einer neuen Welt. Nicht nur die Stimmung im Buch überzeugt, auch die liebevoll ausgearbeiteten Charaktere und nicht nur einmal lässt die Autorin die Gefühle des Lesers für die einzelnen Protagonisten durcheinander wirbeln.

Grundidee 5/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 4/5
Spannung 5+/5
Emotionen 4/5
Charaktere 5+/5
Liebesgeschichte 3/5

5sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
Grischa: Goldene Flammen
Grischa: Eisige Wellen

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» englischer Buchtrailer:


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Incarceron: Fliehen heißt sterben

Catherine Fisherincarceron

  • Verlag: Penhaligon Verlag
  • ISBN-13: 978-3-7645-3080-8
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 480
  • Erscheinungsdatum: 18. März 2013
  • Genre: High Fantasy (Jugend)
  • Originaltitel: Incarceron

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Kurzbeschreibung:
Sein Körper ist gefangen, doch sein Herz ist frei

Incarceron ist ein gewaltiges Gefängnis. Sein Inneres besteht aus gigantischen Metallwäldern, verfallenen Städten und endlosen Weiten. An diesem Ort gibt es weder Freundschaft noch Vertrauen – und es gibt keine Hoffnung auf Entkommen. Doch der junge Häftling Finn hat eine Verbindung zur Welt außerhalb, zu Claudia, der Tochter des Gefängnishüters. Sie ist Finns einzige Chance, aus Incarceron auszubrechen, und er wiederum ist Claudias letzte Hoffnung, dem goldenen Käfig ihres eigenen Lebens zu entfliehen. Doch Finns und Claudias größter Feind ist Incarceron selbst, das seine Insassen wie ein hungriges Raubtier belauert. Denn dieses Gefängnis lebt … (Quelle: Verlag)

Über den Autor:
Catherine Fisher ist die Autorin vieler fantastischer Kinder- und Jugendbücher sowie zweier preisgekrönter Gedichtbände. Mit Incarceron gelang ihr der große internationale Durchbruch. Catherine Fisher lebt und schreibt in Wales. (Quelle: Verlag)

Meine Meinung:
Handlung und Schauplätze:
In der Geschichte gibt es zwei Hauptschauplätze: Incaceron und „Außerhalb“. Als Außerhalb wird alles bezeichnet, was nicht in Incarceron ist. Incarceron ist ein Gefängnis. Aber kein typisches Gefängnis, denn es ist riesengroß. Leider waren die Beschreibungen dessen nicht so detailliert, wie ich es mir gewünscht hätte, somit kann ich auch nicht genau sagen, wie Incarceron eigentlich aussieht. Es gibt enge, modrige und dunkle Gänge… Aber im Gegensatz dazu wird auch von großen Ebenen erzählt, welche unsere Hauptpersonen mit einem Flugobjekt überwinden. Auch von hohen Türmen und tiefen Schluchten ist die Rede. Jedoch ist nie der Himmel zu sehen. Hier hätte ich mir sehr gern mehr bildhafte Details gewünscht, denn der Ansatz ist richtig gut und spannend.

Außerhalb ist eher im mittelalterlichen Zeitalter anzusiedeln, welches jedoch mit fantastischen Inhalten und Elementen ergänzt wurde. Es gibt Schlösser, eine Königin und Prinzen. Jedoch werden sehr viele hoch technische Gerätschaften, welche das Ganze richtig spannend und interessant gestalten, von den Personen eingesetzt.

Storytechnisch kommt das Buches erst auf den letzten Seiten richtig in Fahrt, was schon schade ist, denn die Thematik verspricht so viel Spannung und Action, aber es plätschert so vor sich hin… Man sollte also etwas geduldig sein, bis handlungsmäßig Spannung auf kommt und ich mag eher schnelle, actionreiche Bücher wo viel Handlung passiert.

Charaktere:
Mit den Charakteren konnte ich mich leider nicht so gut anfreunden, da mir auch hier wieder die Detailtiefe extrem fehlte.

Finn ist ein Insasse Incarcerons. Er hat das Gedächtnis an seine Kindheit verloren. Er ist der einzige Charakter, welchen ich wirklich mochte und sympathisch fand. Finn steht zu seinen Freunden und würde alles für Sie tun. Er ist sehr sensibel und der tragische Held der Geschichte.

Claudia ist die Tochter des Gefängnishüters. Sie war mir leider nicht sehr sympathisch und kam mir sehr zickig und egoistisch vor. Sie soll den Sohn der Königin heiraten, aber da kommt sie einem Geheimnis auf die Schliche, welches die ganze Situation auf den Kopf stellen könnte. Leider konnte ich die Handlungen und Denkweise Claudias nicht immer nachvollziehen, was wahrscheinlich auch dem zuzuschreiben ist, dass man ihre Vorgeschichte nicht so gut kennenlernt. Für mich war sie ein kleines, auf sich bedachtes Prinzesschen.

Schreibstil:
Leider konnte der Schreibstil nicht so ganz mitreißen. Er ist nicht schlecht, nur fehlen mir an ganz vielen Stellen die tiefgründigeren Beschreibungen der Gegend und der Gefühle der Protagonisten. Es soll ja nicht alles bis ins kleinste Detail aufgeschlüsselt werden, aber wenn ich die Geschichte durchgelesen hab und immer noch kein Bild Incarcerons vor Augen habe, passt das nicht ganz zusammen. Auch kann ich mir selbst nach Abschluss des Buches Claudia noch nicht richtig bildlich vorstellen, weil sie und alle anderen Charaktere leider für meinen Geschmack ungenügend beschrieben wurden. Das ist so schade.

Cover / Buch:
Das Buch ist mir durch sein wunderschön gestaltetes Cover auf der Buchmesse in Leipzig aufgefallen und im Gedächtnis geblieben. Es ist echt klasse gestaltet, mit seinem Schriftzug aus Zahnrädern und dem schaurig dunklen Hintergrund. Großes Lob an die Designer!

Fazit:
Leider habe ich mehr von dem Buch erwartet, als ich schlussendlich bekommen habe. Es hat ein super tolles Cover und auch der Klappentext ist extrem interessant. Die Idee eines Gefängnisses, welches unheimlich groß ist und zudem seine Insassen beobachtet, hat mich total interessiert. Leider ist die Geschichte erst auf den letzten Seiten richtig spannend geworden und auch die Protagonisten waren nicht so überzeugend. Auch sind mir Beschreibungen der Umgebung, um genauer zu sein von Incarceron selbst, zu dürftig gewesen. Im Grunde eine Geschichte mit extrem viel Potential, welche leider nicht nach meinen Erwartungen umgesetzt wurde.

Grundidee 5/5
Umschreibungen 3/5
Schreibstil 3/5
Spannung 3/5
Emotionen 3/5
Charaktere 3/5

3sterne

» zur Buchwebseite:
www.randomhouse.de/Buch/Incarceron-Fliehen-heisst-sterben-Roman

» zur Verlagswebseite:
www.randomhouse.de/penhaligon/verlag.jsp

» zur Autorenwebseite:
www.catherine-fisher.com

» zur Leseprobe:
www.randomhouse.de/content/edition/excerpts/356814.pdf

Vielen Dank an den Penhaligon Verlag und an Blogg dein Buch, dass ich dieses Buch lesen durfte!

            


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Die Drachenkämpferin: Im Land des Windes

Licia Troisidie_drachenkaempferin1

  • Verlag: Heyne Verlag
  • ISBN-13: 978-3453530287
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 384
  • Erscheinungsdatum: 5. Oktober 2007
  • Genre: Jugendfantasy (High Fantasy)
  • Originaltitel: Cronache del mondo emerso
  • Reihe: 1 / 3

Kurzbeschreibung:
Der fulminante Auftakt einer großen Fantasy-Saga


In einer faszinierenden Welt voller Magie und Abenteuer, bevölkert von Nymphen, Monstern und Drachen, kämpft die Halbelfe Nihal gegen die Macht des Bösen. Ein wunderbar bildhaftes und rasant erzähltes Fantasy-Epos, das den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.

Sie hat violette Augen, nachtblaue Haare und spitze Ohren. Seit ihrer Geburt weiß sie, dass sie eine Kriegerin ist. Sie träumt davon, den Drachenrittern anzugehören und die Fammin zu schlagen, ein Monstervolk, das der Tyrann erschaffen hat, um ihre Welt zu zerstören. Nihal, die bei den Menschen aufwuchs, ist die letzte Überlebende der Halbelfen, einem Volk, das der Tyrann bereits ausgerottet hat. Nihal trägt den Schmerz ihres Volkes in sich, das sie nie kennen gelernt hat, von dem sie aber in ihren Träumen angefleht wird, Vergeltung zu üben. Nur zwei Verbündete stehen ihr zur Seite: der junge Magier Sennar und ihr unfehlbares Schwert aus schwarzem Kristall. Wird es Nihal gelingen, das Schicksal einer Welt abzuwenden, die vom Untergang bedroht ist?

Über den Autor:
Licia Troisi, 1980 in Rom geboren, ist Astrophysikerin und arbeitet bei der italienischen Raumfahrtagentur in Frascati. Mit ihrer ersten Trilogie, der international erfolgreichen Drachenkämpferin-Saga, wurde sie zum Shooting-Star der italienischen Fantasy. Kurz darauf folgte die Schattenkämpferin-Saga, die ebenfalls die Bestseller-Listen stürmte. Mit »Die Feuerkämpferin – Im Bann der Wächter« legt Licia Troisi nun den ersten Teil ihrer neuen großen Fantasy-Saga vor.

Meine Meinung:
Handlung und Schauplätze:
Die aufgetauchte Welt, wie die Welt der Geschichte genannt wird, besteht aus verschiedenen Ländern. Es gibt zum Beispiel das „Land des Windes“, das „Land des Wassers“ oder das „Land der Sonne“. All diese Länder werden mit ihren ganz besonderen geografischen Eigenschaften und Bewohnern wunderschön beschrieben. Das Land des Wassers zum Beispiel, wird von Menschen und Nymphen regiert. Es besteht aus ganz vielen kleinen Flüssen. Der Herrscherpalast wird mit einer riesigen Kuppel, über die Wasser läuft beschrieben. Hier hat die Autorin eine wundervolle detaillierte Welt geschaffen, die man leider nur im Kopf bereisen kann. 😉

Charaktere:
Zu beginn des Buches ist Nihal ein aufgewecktes 12-jähriges Mädchen, welches sich eher wie ein Junge benimmt. Sie ist aufsässig, hört auf nichts, was ihr gesagt wird und Kämpft liebend gern mit ihren Holzschwert gegen die Jungen der Stadt. Dabei ist sie auch noch richtig gut. Das kleine Mädchen ist mir da schon richtig ans Herz gewachsen, jedoch änderte sich das im Laufe der Geschichte recht schnell. Als Nihal älter wird, lässt sie ihre kindlichen Eingenschaften nicht fallen. Sie ist und bleibt ein richtiger Trotzkopf. Sie hört nicht auf andere, die ihr Erfahrungen und Wissen vermitteln möchten. Sie handelt nur nach ihrem Kopf und Willen. Das bringt sie sogar sehr oft in Lebensgefahr und andere müssen dann wiederrum ihr Leben aufs Spiel setzen, um Nihal da wieder heraus zu holen. Das Schlimmste ist, es passiert immer wieder, sie lernt nicht daraus und das hat mich einfach richtig an ihr genervt. Sie stolpert von einem Schlammassel in den nächsten. Angesehen von den letzten 2 Kapiteln, hat sie vom Kopf her gar keine Entwicklung gemacht. Das hat mich als Leser schon eher frustriert und ich hätte sie am liebsten schütteln wollen und sagen: „Wach auf und schau dich mal um!“ Aber dann hätte sie wohl wieder losgeheult… 😉 Denn das kann sie gut, wenn sie nicht mehr weiter weiß.
Gegen Nihal ist mir Sennar schon eher ans Herz gewachsen. Er ist ein Magierschüler und hält auch im schlimmsten Fall zu Nihal. Er boxt sie aus dem größten Schlammassel heraus, kümmert sich um sie, als sie heilende Hilfe benötigt und versorgt sie heimlich mit Essen. Er steht zu Nihal, auch als sie sich total schrecklich benimmt. Er hätte die eigentliche Hauptperson sein sollen. Über ihn möchte ich gern mehr erfahren. Hoffentlich im zweiten Band…

Es gibt noch ganz viele weitere Nebencharaktere, die richtig klasse und witzig sind. Ich denke hier ganz speziell an Ido. Er ist ein mürrischer Gnom und wird im Laufe der Geschichte zu Nihals Lehrmeister. Ido ist einfach toll. Er besitzt einen trockenen Humor und versucht in Nihal den guten Kern zu sehen und ihr zu helfen. In dieser Aufgabe geht er förmlich auf. Ich freue mich hier schon mehr über Ido im Band 2 zu lesen.

Schreibstil:
Der Schreibstil hebt sich jetzt nicht besonders von anderen Büchern ab. Er sich sehr flüssig und die Beschreibungen der „aufgetauchten Welt“ sind sehr präzise, so dass im Kopf schnell Bilder entstehen. Einzig und allein, die Wiederholungen von Nihal, dass sie Rache nehmen möchte, wird etwas nervig mit der Zeit.

Cover / Buch:
Das Cover des Buches passt perfekt zum Inhalt. Wir sehen Nihal, wie sie auf ihren Drachen sitzt. Die Zeichnung ist jetzt für meinen Geschmack nicht überragend gut, aber es passt eben zur Geschichte. Schön finde ich den in Gold gehaltenen Schriftzug „Die Drachenkämpferin“. Dieser sieht klasse aus!

Fazit:
Ein recht solides High Fantasybuch, welches alle wichtigen Fantasy-Elemente beinhaltet: Drachen, Gnome, Kobolde, grausame Kämpfe, Freundschaft und Liebe. Jedoch steht und fällt die Geschichte mit der Protagonistin Nihal. Wer sie nicht sympathisch findet, wird auch das Buch nicht so genießen können.

Trotz der eher schwächelnden Hauptperson sind alle anderen Charaktere sehr toll ausgearbeitet und die Idee der Welt, die Troisi hier geschaffen hat, ist einfach wunderbar detailliert in Szene gesetzt. Den nächsten Band möchte ich trotzdem lesen, da die letzten beiden Kapitel eine positive Richtung in Sachen Nihals Entwicklung eingeschlagen haben. Ich bin gespannt.

Grundidee 5/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 4/5
Spannung 3/5
Emotionen 3/5
Charaktere 3/5
Liebesgeschichte 2/5

3sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
Im Land des Windes
Der Auftrag des Magiers
Der Talisman der Macht

zur Buchwebseite:
www.licia-troisi.de/drachenkaempferin

zur Verlagswebseite:
www.randomhouse.de/heyne

zur Autorenwebseite:
www.licia-troisi.de

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Sonea: Die Königin

Trudi Canavansonea3

  • Verlag: Penhaligon Verlag
  • ISBN-13: 978-3764530433
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 608
  • Erscheinungsdatum: 12. November 2012
  • Genre: Highfantasy
  • Originaltitel: The Traitor Spy 3: The Traitor Queen
  • Reihe: 3/ 3

Kurzbeschreibung:
Sonea, die Schwarze Magierin von Kyralia, ist überglücklich, als ihr Sohn Lorkin von den Sachakanischen Rebellen freigelassen wird. Endlich wird er nach Hause zurückkehren. Aber zuvor verlangt der König von Sachaka, dass der junge Mann alle Informationen preisgibt, die er über die Verräterinnen hat. Doch Lorkin hat sich in eine der Rebellinnen verliebt und ist nicht bereit, sie auszuliefern. Der Sachakanische König droht, Lorkin sein Wissen mit Gewalt zu entreißen. Da bricht Sonea das oberste Gesetz für Schwarze Magier und verlässt Kyralia. Sie wird ihren Sohn nicht im Stich lassen – und hofft, dass ihr Eingreifen keinen Krieg auslöst …
Der fulminante Abschluss der großen Bestsellertrilogie!

Über den Autor:
Trudi Canavan wurde 1969 im australischen Melbourne geboren. Sie arbeitete als Grafikerin und Designerin für verschiedene Verlage und begann nebenbei zu schreiben. 1999 gewann sie den Aurealis Award für die beste Fantasy-Kurzgeschichte. Ihr Debütroman, der Auftakt zur Trilogie Die Gilde der Schwarzen Magier, erschien 2001 in Australien und wurde weltweit ein riesiger Bestsellererfolg. Mit Die Hüterin, dem ersten Roman ihrer neuen Trilogie, erfüllte Trudi Canavan den größten Wunsch ihrer zahllosen Fans, die darauf brennen zu erfahren, wie die Geschichte von Sonea weitergeht. Mit Die Heilerin liegt nun der zweite Band dieser Trilogie vor.

Meine Meinung:
Handlung und Schauplätze:
Es ist schon etwas her, seit dem ich den zweiten Band der Reihe gelesen habe. Um genau zu sein sogar 2 Jahre. Daher hatte ich zu Beginn etwas Angst das Buch zu lesen, weil ich dachte: ich komme eh nicht so schnell in das Buch wieder hinein. Aber da hatte ich mich geirrt. Es fiel mir erstaunlich leicht alle Charaktere zuzuordnen und auch die Vorgeschichte wieder in Erinnerung zu rufen. Hierbei hat die Autorin sehr gut mitgeholfen, da sie kurz und knapp wichtige Dinge nochmal aus den Vorgängerbüchern wiederholte. Der Leser begleitet Sonea nach Sachaka. Eigentlich ist es Sonea verboten die Stadt Imardin zu verlassen, da sie schwarze Magie beherrscht, die eigentlich verboten ist. Soneas Sohn wurde in Sachaka entführt und sie wird nun hingeschickt um bei seiner Befreiung behilflich zu sein.

Das Buch erzählt auch noch die Geschichte um den Dieb Cery. Cery ist ein Dieb aus dem Untergrund Imardins und ein sehr guter Freund aus Soneas Vergangenheit. Die Diebe sind immer im Kampf um Gebiete unterhalb der Stadt oder um Waren und Dienstleistungen. Hier hat Cery in den letzten Jahren einiges einbüßen müssen, da er nicht mehr der Jüngste ist. Hinzu kommt noch ein neuer Dieb, der auch noch ein wilder Magier ist, welcher gegen Cery arbeitet. Hilfe bekommt Cery von Gol, seinen treuen Leibwächter, seiner Tochter Any und einer Magierschülerin aus der Gilde. Gemeinsam wollen sie den wilden Magier der Gilde ausliefern und Cerys altes Ansehen als Dieb wiederherstellen.

Die Handlung kommt auf den 600 Seiten manchmal nicht so richtig vom Fleck. Das war leider etwas schade. Hier hätte man ein paar Seiten einsparen können. Auch konnte mich das Buch nicht so ganz mitreisen, da die langen Erzählstränge die Spannung etwas drückten. Es gab sehr gute spannende Szenen im Buch, die für meinem Geschmack leider viel zu kurz kamen. So war die finale Schlacht viel zu schnell abgehandelt wurden.

Sonea ist in meinen Augen eine gute Reihe, jedoch nicht mit der Gilde der Schwarzen Magier zu vergleichen. Hier hat die Autorin leider nicht ganz ins Schwarze getroffen.

Charaktere:
Wie schon aus den beiden Vorgängerbänden spielen unsere altbekannten Charaktere mit. Sonea, die schwarze Magierin, ihr Sohn Lorkin, der nach Sachaka aufbricht und sich da verliebt. Cery, Soneas Jugendfreund aus der Zeit vor der Magiergilde und viele mehr.

Das Buch lebt von den bekannten Charakteren, die einem ans Herz gewachsen sind. Es sind wirklich nur die alten Personen, wieso ich das Buch gelesen habe, denn alle neuen Charaktere sind eher flach und wirkten auf mich nicht sympathisch. Ich kann nicht mal genau sagen, warum, aber ich wurde mit denen einfach nicht warm.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist typisch Trudi Canavan, sehr komplex und umfassend. Die Beschreibungen sind sehr schön bildhaft und die Autorin versteht es sehr gut Bilder im Kopf des Lesers entstehen zu lassen. Im Buch werden 3 gesonderte Erzählstränge behandelt, die am Ende final zusammen finden.

Cover:
Das Cover ist wirklich sehr gelungen. Es stellt Sonea dar und der Titel ist in Silberschrift erhaben herausgearbeitet. Echt schick sehen alle 3 Bücher nebeneinander im Regal aus.

Fazit:
Ein zufriedenstellender finaler Band mit einer grandiosen finalen Schlacht. Leider war die Schlacht sehr kurz gehalten und auch der Ausblick auf die Zukunft fiel eher knapp aus. Trotzdem war es ein Buch, welches ich gern gelesen habe und für den Abschluss der Reihe sehe ich gern über doch einige Längen im Buch hinweg.

Grundidee 4/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 4/5
Spannung 3/5
Emotionen 4/5
Charaktere 4/5
Liebesgeschichte 3/5

4sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
Sonea: Die Hüterin
Sonea: Die Heilerin
Sonea: Die Königin

zur Buchwebseite:
ww.randomhouse.de/Buch/Sonea-3-Die-Koenigin/Trudi-Canavan/e294626.rhd

zur Verlagswebseite:
www.randomhouse.de/penhaligon

zur Autorenwebseite:
www.trudicanavan.com