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[Kurzrezension] Percy Jackson #3 Der Fluch des Titanen

Verlag: Carlsen Verlag
ISBN-13: 978-3551555540
Format: Hardcover
Seiten: 352
Erscheinungsdatum: Februar 2010
Genre: Jugendfantasy
Reihe: 3 / 5
Originaltitel: Percy Jackson and the Olympians – The Titan’s Curse
Meine Wertung: ★★★★
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Kurzbeschreibung:

Die Götter des Olymp befürchten das Schlimmste, denn die Titanen rüsten zum Krieg! Percy und seine Freunde müssen bis zur Wintersonnenwende die Göttin Artemis befreien, die in die Klauen der finsteren Mächte geraten ist. Dabei müssen sie gegen die gefährlichsten Monster der griechischen Mythologie antreten – und geraten selbst in tödliche Gefahr. Aber mit Percy haben die Titanen nicht gerechnet. Dabei weiß doch inzwischen jeder, dass er mit allen Wassern gewaschen ist – schließlich ist er der Sohn des Poseidon! (Quelle: Carlsen Verlag)

Meine Meinung:
Der dritte Percy Jackson Band überzeugt wieder im gewohntem Maße mit super witzigen Dialogen und einer actiongepackten Handlung. Ganz besonders gut gefiel mir, die Einführung vieler neuer Charaktere: Die Jägerinnen, Thalia und die Geschwister Bianca und Nico.
Am Schluss gelingt es dem Autor eine Art Cliffhanger durch eine ganz spezielle Handlung einer Person in die Geschichte einzuweben, dass man am liebsten den nächsten Band lesen möchte, um zu erfahren, wie es um diesen Charakter steht und wie es weitergeht.

Fazit:
Im Grunde kann ich mich nur zu meinem Fazit der Folgebände wiederholen: Die Geschichte ist super toll ausgeklügelt. Die Dialoge sind extrem witzig und selbst die ganze Geschichte sprüht nur so vor Humor. Das merkt man schon an den Kapitelüberschriften wie: „Ich lerne, wie man Zombies pflanzt“ oder „Wir begegnen dem Drachen des Ewigen Mundgeruchs“
Eine absolute Leseempfehlung, wer Lust auf einen leichten, fluffigen Pageturner hat.

4sterne

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[Kurzrezension] Percy Jackson #2 – Im Bann des Zyklopen

Rick Riordan percy_jackson2

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Kurzbeschreibung:
Percys siebtes Schuljahr verläuft einigermaßen ruhig – einigermaßen. Wenn da nicht diese Albträume wären, in denen sein bester Freund in Gefahr schwebt. Und tatsächlich: Grover befindet sich in der Gewalt eines Zyklopen. Zu allem Übel ist Camp Half-Blood nicht mehr sicher: Jemand hat den Baum der Thalia vergiftet, der die Grenzen dieses magischen Ortes bisher geschützt hat. Nur das goldene Vlies kann da noch helfen. Wird es Percy gelingen, Grover und das Camp zu retten? Das dürfte für einen Halbgott wie ihn eigentlich kein Problem sein. Doch seine Feinde haben noch einige böse Überraschungen auf Lager … (Quelle: Carlsen Verlag
)

Meine Meinung:
Der zweite Percy Jackson Band konnte mich von der Story her leider nicht ganz so mitreißen, jedoch machen das die liebevoll gezeichneten Charaktere und die tolle Erzählweise des Autors wett. Der Leser darf sich auf humorvolle Dialoge, gewaltige Monster und natürlich auf griechische Götter freuen. Grover, der Satyr und guter Freund Percys, wird von einem fiesen Zyklopen festgehalten. Nun liegt es an Percy, Annabeth und Tyson ihn zu befreien. Während der Suche geraten die unerschütterlichen Helden natürlich in einigen Schlamassel…
Wir haben ein Wiedersehen mir alt bekannten Charakteren aus Band eins und ein ganz interessanter neuer Charakter kommt hinzu: Tyson…

Tyson ist auch ein Sohn des Poseidon, aber er hat eine ganz andere Geschichte zu erzählen. Ihn mochte ich sehr. Da bin ich gespannt, in wie weit Tyson in den Folgebänden in die Geschichten einbezogen wird.

Fazit:
Ein spannender zweiter Band ganz in Rick Riodan-Manier. Durch den humorvollen Schreibstil, der actionreichen Handlung und ein schnelles Erzähltempo überzeugt das Buch allemal. Leider ist die Handlung nicht ganz so fesselnd wie Band eins, aber trotzdem lesenswert!

4sterne


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Helden des Olymp, Band 2: Der Sohn des Neptun

Rick Riordan

Englische Ausgabe:hero_of_olympus2

  • Verlag: Hyperion Books
  • ISBN-13: 978-1423140597
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 544
  • Erscheinungsdatum: 4. Oktober 2011
  • Sprache: Englisch

Deutsche Ausgabe:

  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH
  • ISBN-13: 978-3551556028
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 688
  • Erscheinungsdatum: Januar 2013
  • Genre: Jugendfantasy (Urbanfantasy)
  • Originaltitel: The Son of Neptue
  • Sprache: Deutsch
  • Reihe: 2/ ?

Kurzbeschreibung laut amazon.de:
Die beiden römischen Halbgötter Hazel und Frank müssen ein wahnsinnig gefährliches Abenteuer bestehen: Sie müssen in die Eiswüsten von Alaska reisen und Thanatos, den Totengott, aus seiner Gefangenschaft befreien. Nur dann kann die Grenze zwischen Tod und Leben wieder stabilisiert werden. Und es wird sie noch ein dritter Halbgott begleiten, der ganz neu im römischen Camp ist und sein Gedächtnis verloren hat. Angeblich ist er der Sohn des Neptun – den er aber Poseidon nennt -, und er heißt Percy Jackson …

Über den Autor:
Rick Riordan war viele Jahre lang Lehrer für Englisch und Geschichte. Mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen lebt er in San Antonio, USA, und widmet sich inzwischen ausschließlich dem Schreiben.

Meine Meinung:
Auch den zweiten Band von „Helden des Olymp“ habe ich auf Englisch gelesen. Klar man versteht nicht jedes Wort auf Anhieb, aber dafür gibt es ja Google. 🙂

Handlung und Schauplätze:
Die Handlung startet mit Percy, der seine Erinnerungen verloren hat und nun auf dem Weg ins Camp Jupiter ist. Für meinen Geschmack war die Einführung zu langatmig und zu identisch mit der aus Band 1. Denn im Vorgängerband ist das gleiche schon Jason, nur auf griechischer statt auf römischer Seite, passiert. Auch erhalten unsere Freunde in diesem Band wieder einen fast unlösbaren Auftrag der sie diesmal nach Alaska führt. Der Weg dahin ist natürlich mit einigen Schwierigkeiten und Hindernissen behaftet und so lernen unsere mutigen Kämpfer sich gegen Amazonen und anderen römischen Sagenwesen zu behaupten. Extrem gelungen ist, dass Rick Riordan moderne Dinge wie iPads, Amazon u.s.w. ganz wie von selbst in den Plot hat einfließen lassen. Das fand ich klasse! Zudem hat der Autor den Bogen zum ersten Band gekonnt geschlagen und die meisten Fäden geschickt verwoben. Auch ein grandioses Finale darf man erwarten!

Charaktere:
Percy: Jaaaa, Percy ist wieder da! Er hat zu Beginn des Buches seine Erinnerungen verloren, genau wie Jason im ersten Band der Reihe. Percy schafft es im Laufe der Geschichte jedoch zu altbekannter Stärke und den Humor, der ihn ausmacht! Yeahh für Percy!

Frank stammt aus Kanada, seine Vorfahren jedoch sind von Japan eingewandert. Franks Mutter ist als Soldatin im Krieg gestorben, sodass Frank bei seiner Großmutter lebt. Den Tod seiner Mutter hat er nie so richtig verkraftet und ist daher sehr in sich gekehrt und zurückhaltend. Jedoch bin ich mit seinem Charakter nicht so richtig warm geworden. Erst zum großen Finale hin wurde er mir sympathisch und konnte mit ihm mit fiebern, der er über sich hinaus wächst und eine ganz besondere Gabe nutzt.

Hazel stammt aus New Orleans aus der zeit des zweiten Weltkrieges. Ja, sie hat ein Geheimnis, denn Hazel ist schon einmal im Jugendalter gestorben und kam zurück. Auch mit Hazel hatte ich so meine Schwierigkeiten. Sie wurde zwar sehr gut beschrieben und man konnte ihre Handlungen und Gedankengänge nachvollziehen, aber irgendwas hat für meine Begriffe gefehlt, wobei ich leider gar nicht genau sagen kann was. Vielleicht fehlen mir einfach die anderen Protagonisten aus den älteren Bänden, welche mir schon so sehr ans Herz gewachsen sind…

Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr jugendlich und fließend. Es sind ein paar echt witzige Sätze enthalten, die immer wieder zum Loslachen animieren. Jedoch fand ich die Scherze im Vorgängerband bei weitem besser.

Cover:
Ich habe wieder die englische Ausgabe, da ich nicht auf die Deutsche warten wollte. Das Cover ist echt toll und zeigt Percy in Alaska. Echt schick und passend zum ersten Band.

Fazit:
Der Nachfolgeband zum echt tollen Auftakt „Helden des Olymp – Der verschwundene Halbgott“, lässt leider die hohen Erwartungen nicht ganz gerecht werden. Es ist kein schlechtes Buch, jedoch ist die Story fast 1:1 aus dem ersten Band – nur mit römischen Protagonisten – aufgegriffen, noch überzeugen die Charaktere vollkommen. Witzig und spannend ist es trotzdem, jedoch hätte man die Geschichte auf weniger Seiten unterbringen können, da sie einige zähe Längen ausweist.

Grundidee 3/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 4/5
Spannung 4/5
Emotionen 3/5
Charaktere 3/5

3,5sterne
Reihenfolge der Buchtitel:
The Lost Hero (Rezension)
The Son of Neptune
The Mark of Athena

zur Buchwebseite:
www.rickriordan.com/my-books/percy-jackson/heroes-of-olympus/thesonofneptune.aspx

zur Webseite:
www.rickriordan.com/my-books/percy-jackson/heroes-of-olympus.aspx

zur Autorenwebseite:
www.rickriordan.com


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Der letzte Zauberlehrling

Gert Ruebenstrunkder_letzte_zauberlehrling

  • Verlag: arsEdition
  • ISBN-13: 978-3760786797
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 448
  • Erscheinungsdatum: 6. Juli 2012
  • Genre: Jugendfantasy (Urbanfantasy)

»Du darfst ruhig Angst haben«, sagte er. »Aber du darfst nicht zulassen, dass sie dein Leben bestimmt« (Seite 226)

Klappentext:
Der junge Zaubrer Humbert will in Paris einen neuen Lehrmeister finden – doch schnell stellt er fest, dass die Welt der Zauberer sich verändert hat: Kaum einer der Magier bildet mehr Lehrlinge aus, denn sie haben ihre Zauberkräfte an den reichen Unternehmer Pompignac verkauft. Doch geht es dem undurchsichtigen Geschäftsmann wirklich nur ums Geld oder steckt mehr dahinter? Die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen, als durchsickert, dass Pompignac ein gefährliches Komplott plant: Humberts neuer Lehrmeister Prometheus beschließt, die Pläne des Geschäftsmanns zu durchkreuzen – sein Lehrling schließt sich ihm an… (den letzten Satz habe ich hier einmal weggelassen, denn ich finde, er verrät zu viel :))

Über den Autor:
Gerd Ruebenstrunk, geboren 1951 in Gelsenkirchen, studierte Psychologie und Pädagogik in Hannover, Braunschweig und Bielefeld. Er arbeitet als PR-Autor sowie als freier Werbetexter und Konzepter. Gerd Ruebenstrunk lebt mit seiner Familie in Duisburg.

Meine Meinung:
Handlung und Schauplätze:
Die Handlung startet in einem kleinen französischen Dorf. Hier leben unser Protagonist Humbert und sein Lehrmeister. Gleich im ersten Kapitel wird Humbert aber nach Paris geschickt, um sich einen neuen Lehrmeister zu suchen, der ihn mehr in Sachen zaubern beibringen kann. Ja, toll Paris!, dachte ich… Doch leider treten die für Paris so bekannten Schauplätze gar nicht auf. Also es war weder die Rede vom Eiffelturm noch von anderen bekannten Plätzen. Das hatte mich etwas enttäuscht. Auf die Umgebung wird in diesem Buch gar nicht so viel Wert gelegt. Der Leser bekommt immer nur sporadische Eindrücke von der Kulisse mitgeteilt. Das finde ich etwas schade, denn ich mag Bücher, die die Szenen sehr detailliert beschreiben, denn das regt meine Fantasie besser an.

Charaktere:
Humbert ist unsere Hauptperson und man schließt ihn sofort ins Herz. Gleich im ersten Kapitel leidet man förmlich mit ihm mit, denn er möchte eigentlich nicht seinen wohlvertrauten Lehrmeister und das kleine Dorf verlassen, wo er so lange gelebt hatte. Aber er wird nach Paris geschickt, um sich einen „besseren“ Lehrmeister zu suchen. Zu Beginn ist Humbert sehr unsicher und macht sich sehr viele Sorgen, ob er in Paris wirklich Erfolg hat. Doch als er da Freunde findet und er zudem noch eine große Aufgabe erhält, wächst er über sich hinaus und wird selbstbewusster und sehr tapfer. Humbert ist nicht auf den Kopf gefallen, er ist ziemlich schlau und kann sehr gut beobachten und kombinieren.

Meister Prometheus wird Humberts neuer Lehrmeister. Er verhält sich zwar nicht wie ein Zauberer erster Klasse, sieht äußerlich auch nicht danach aus – zudem ist er dem Alkohol nicht abgeneigt – jedoch verbirgt sich in seinem Inneren ein wahrhaft guter Kern. Auch wenn er es nicht zeigt, mag er Humbert und ist stolz auf ihn.

Samira ist Prometheus‘ Hausmädchen. Sie kümmert sich um alles. Im Laufe der Geschichte erfährt Humbert einige rätselhafte Dinge über Samira. Sie ist ein sehr geheimnisvoller und mysteriöser Charakter. Ich hätte sehr gern mehr über sie erfahren, aber ich glaube es folgt ein weiterer Band in dem die Geschichte um Samira weitererzählt wird. Das Ende war da doch sehr offen gelassen.

Das Werhörnchen, welches Lothar genannt werden möchte, ist eigentlich ein Dämon. Er lebt bei Prometheus und sorgt für eine Menge Unruhe und Chaos im Buch. Lothar ist einfach genial. Ich musste so oft über seinen trockenen Humor lachen. Zudem wirft er einige wirklich witzige Sprüche ein, dass man ihm einfach mögen muss.

Schreibstil:
Es ist nicht das erste Buch von Gerd Ruebenstrunk, welches ich gelesen habe. Somit konnte ich mich sehr gut auf den Schreibstil einstellen. Er ist wirklich für jüngere Leser sehr passend, da sehr viel näher erläutert oder erklärt wird. Zudem sind keine „schweren“ Satzkonstruktionen zu finden, was für Kinder im Alter von 10-14 Jahre wirklich sehr gut ist. Ich bin auch eher ein Freund von kurzen aussagekräftigen Sätzen ohne viele Verschachtlungen.
Toll fand ich auch die Idee der Kapitelüberschriften. Jedes Kapitel wurde hier kurz und prägnant zusammen gefasst ohne jedoch zu viel von der Storyline zu verraten

Cover:
Das Cover ist schon eine Augenweite. Die Farben blau und violett lassen das Buch sehr mystisch und perfekt passend zum Inhalt erscheinen. Klasse aufgemacht ist auch der silbern schimmernde Titel des Buches. Hinzu kommt die Illustration vom kleinen Humbert, wie er auf Paris zugeht. Der arsEdition Verlag hat hier einen echten Treffer in Sachen Gestaltung geliefert!

Fazit:
Ein sehr gelungenes Buch, welches sehr viel Spannung und unerwartete Wendungen beinhaltet. Es ist zudem auch mit einer gelungenen Portion trockenen Humor, welcher durch den dämonischen Protagonisten zumeist geliefert wird, ausgestattet. Da das Buch in Paris spielt, hätte ich mir jedoch erhofft, dass ein paar interessantere Schauplätze gewählt werden. Das ist im Buch leider zu kurz gekommen. Auch hätte ich mir, da gerade die jüngeren Leser angesprochen werden sollen, leichter einprägsame Namen der Personen gewünscht. Trotzdem ist dieses Buch echt lesenswert und man verbringt damit einige amüsante Stunden!

Grundidee 4/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 5/5
Spannung 5/5
Emotionen 3/5
Charaktere 5/5

4sterne

zur Buchwebseite:
http://www.arsedition.de/titel-1-1/der_letzte_zauberlehrling-8679/

zur Verlagswebseite:
http://www.arsedition.de/

zur Autorenwebseite:
http://www.searchingeyes.com/

Buch hier bei amazon.de kaufen

Vielen Dank an den arsEdition Verlag und an Blogg dein Buch, dass ich dieses spannende und humorvolle Buch lesen durfte!

            


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Smaragdgrün – Liebe geht durch alle Zeiten

Kerstin Gier

  • Verlag: Arena
  • ISBN-13: 978-3401063485
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 496
  • Erscheinungsdatum: 8. Dezember 2010
  • Genre: Jugendfantasy (Urbanfantasy)
  • Reihe: 3/ 3

Kurzbeschreibung:
Gwendolyn ist am Boden zerstört. War Gideons Liebesgeständnis nur eine Farce, um ihrem großen Gegenspieler, dem düsteren Graf von Saint Germain, in die Hände zu spielen? Fast sieht es für die junge Zeitreisende so aus. Doch dann geschieht etwas Unfassbares, das Gwennys Weltbild einmal mehr auf den Kopf stellt. Für sie und Gideon beginnt eine atemberaubende Flucht in die Vergangenheit. Rauschende Ballnächte und wilde Verfolgungsjagden erwarten die Heldin wider Willen und über allem steht die Frage, ob man ein gebrochenes Herz wirklich heilen kann…

Über den Autor:
Kerstin Gier, geb. 1966, schreibt humorvolle Frauenbücher. Einige ihrer Titel waren monatelang auf den Bestsellerlisten. Die DeLIA-Preisträgerin lebt mit ihrer Familie im Bergischen Land.

Meine Meinung:
Handlung und Charaktere:
Wie lange haben Fans auf das Finale gewartet und ich muss ehrlich zugeben, es war sehr episch und rauschend.

Wie gewohnt spielt die Handlung in London. Von da aus werden auch wieder die Zeitreisen in die Vergangenheit unternommen. Gewn und Gideon tauchen wieder in rauschenden Ballnächten mit wunderschönen, prunkvollen Gewändern ein. Sie stellen sich nun endlich ihrem Rivalen und lösen das Rätsel um den Chronographen. Auch kommt Gwendolin einen unerwarteten Geheimnis ihrer Eltern auf die Schliche.

An den finalen Band habe ich sehr hohe Erwartungen gestellt. Zum Teil wurden diese erfüllt, zum Teil aber auch leider nicht. Ich kann mich mit dem Ende nicht ganz abfinden, da es doch ein richtiges „Zuckerwatte-Ende“ war, mit viel Schmalz und übertriebenen guten Ende. Aber ich will hier natürlich nichts im Detail verraten.

Eine Kleinigkeit würde ich an der Geschichte trotzdem noch kritisieren: Zu Beginn des Buches starten wir gemächlich in die Story. Das ändert sich auch lange nicht. Aber auf den letzten, ca. 100 Seiten ging es Schlag auf Schlag. Es war zwar spannend, aber hier hätte man das Tempo sicher etwas anders verteilen können.

Trotzdem ein spaßiges Buch, welches schnell zu lesen ist. Und ich bin froh, dass ich die Reihe gelesen habe, sonst wäre mir eine sehr große Portion guter Unterhaltung entgangen. Positiv zu bewerten ist auch Gwens Entwicklung vom schüchternen zurückhaltenden Schulmädchen zur starken, selbstbewussten Protagonistin. Sie nimmt am Ende kein Blatt vor dem Mund und haut auch mal auf den Tisch um ihre Meinung zu äußern oder zu vertreten. Das fand ich sehr gut umgesetzt.

Schreibstil:
Wie schon in den beiden Vorgängerbänden gewohnt, ist der Schreibstil locker, leicht und fließend zu lesen. Auch der dritte Band startet mit einer großen Portion zynischen Humor á la Xemerius und extremen Gefühlsausbrüchen á la Gwendolin durch. Es mach trotzdem Spaß, auch wenn Gewn manchmal nervt. 🙂

Cover:
Auch der letzte und somit finale Band ist im Stil an die Vorgänger angeknüpft. Smaragdgrün kommt wie erwartet in grün daher. Nicht unbedingt eine meiner Lieblingsfarben, aber schick sehen alle 3 Bände nebeneinander im Regal aus!

Fazit:
Als Zusammenfassung kann ich sagen, dass der dritte und letzte Band wirklich toll ist. Alle aufkommenden Fragen der ersten Bände werden beantwortet und es endet wirklich spektakulär. Wobei das Buch sehr gemächlich startet und leider zum Ende hin das Tempo zu rasant wird, dass man auf der letzte Seite denkt: „Oh, das war’s schon?“ Trotzdem ist der dritte Band sehr lesenswert und ein Muss, wer schon die beiden Vorgänger gelesen hat.

Grundidee 5/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 4/5
Spannung 4/5
Emotionen 4,5/5
Charaktere 4/5
Liebesgeschichte 4/5

Reihenfolge der Buchtitel:
Rubinrot (Rezension)
Saphirbau (Rezension)
Smaragdgrün

zur Autorenwebseite:
kerstingier.com