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[Rezension] Silber – Das erste Buch der Träume

Kerstin Gier

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  • Verlag: Fischer Verlag
  • ISBN-13: 978-3841421050
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 419
  • Erscheinungsdatum: Juni 2013
  • Genre: Urban Fantasy (Jugend)
  • Reihe: 1 / 3
  • Meine Wertung: ★★★★

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Kurzbeschreibung:
Geheimnisvolle Türen mit Eidechsenknäufen, sprechende Steinfiguren und ein wildgewordenes Kindermädchen mit einem Beil … Liv Silbers Träume sind in der letzten Zeit ziemlich unheimlich. Besonders einer von ihnen beschäftigt sie sehr. In diesem Traum war sie auf einem Friedhof, bei Nacht, und hat vier Jungs bei einem düsteren magischen Ritual beobachtet.
Zumindest die Jungs stellen aber eine ganz reale Verbindung zu Livs Leben dar, denn Grayson und seine drei besten Freunde gibt es wirklich. Seit kurzem geht Liv auf dieselbe Schule wie die vier. Eigentlich sind sie ganz nett.
Wirklich unheimlich – noch viel unheimlicher als jeder Friedhof bei Nacht – ist jedoch, dass die Jungs Dinge über sie wissen, die sie tagsüber nie preisgegeben hat – wohl aber im Traum. Kann das wirklich sein? Wie sie das hinbekommen, ist ihr absolut rätselhaft, aber einem guten Rätsel konnte Liv noch nie widerstehen … (Quelle: Fischer Verlag)

Über den Autor:
Kerstin Gier, Jahrgang 1966, hat als mehr oder weniger arbeitslose Diplompädagogin 1995 ihr erstes Buch veröffentlicht. Mit riesigem Erfolg: Ihre Romane wie die »Müttermafia« oder »Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner« sind längst Kult und auf allen Bestenlisten zu finden, genauso wie »Rubinrot«, »Saphirblau« und »Smaragdgrün«, die auch international zu Bestsellern wurden. Im März 2013 kam mit »Rubinrot« bereits die zweite Verfilmung eines ihrer Bücher mit Starbesetzung in die Kinos. »Silber – Das erste Buch der Träume« ist der Auftakt zu ihrer neuen phantastischen Trilogie. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und zwei Katzen in der Nähe von Köln. (Quelle: Fischer Verlag)

Meine Meinung:
Handlung und Schauplätze:
Die Handlung spielt in London. Liv und ihre Familie ziehen bei dem neuen Freund ihrer Mutter ein und werden somit zur Patchwork-Großfamilie. Die Situation ist extrem witzig dargestellt und kommt auch sehr glaubhaft rüber. Eines Tages träumt Liv komische Geschichten und merkt, dass sie da wohl in etwas ganz Bizarres hineingeraten ist.

Die Handlung und Schauplätze haben einige tolle Mysteryelemente. Gerade die Beschreibungen der Traumwelten ist sehr spannend und auch ein klein wenig gruselig und abstrakt. Insgesamt wirkt die Sory gut durchdacht und das erste Buch der Trilogie hat ein zufrieden stellendes, in sich abgeschlossenes Ende.

Charaktere:
Liv ist 15 und ein recht sympathischer Charakter. Sie zeichnet sich durch ihre große Entschlossenheit, Mut und Durchsetzungsvermögen aus. Leider kann sie auf der anderen Seite extrem kindisch und mädchenhaft sein. Was mich ehrlich gesagt ein klein wenig genervt hat. 😉 Aber im Großen und Ganzen ist Liv ein toller Hauptcharakter, welcher für die Rolle absolut treffend ist.

Liv hat eine kleine Schwester, Mia. Sie ist sehr quirlig und lässt witzige Sprüche ab. Teilweise kann sie Liv ganz schön Kontra geben. Jedoch hätte ich mir gewünscht, dass man mehr von Mia erfährt. Es kam mir so vor, als wäre sie nur ein „Lückenfüller“, da Liv wohl kein Einzelkind sein sollte.

Henry ist Livs Schwarm… Er ist geheimnisvoll und gut aussehend. Hier trifft mal wieder voll das Klischee zu. Ach, man hätte ja mal einen interessanteren Typen nehmen können. 😉 Aber nichts desto trotz, hat er in die Story gepasst.

Nebencharaktere:
Für meinen Geschmack gab es viel zu viele Personen in der Geschichte. Durch die große Anzahl unterschiedlicher Charaktere konnten diese dann auch nicht so detailliert gezeichnet werden. Daher wirken fast alle Nebencharaktere auf mich leider schwach und undimensional. Ein Beispiel für einen Nebencharakter, der eigentlich kaum in der Geschichte einen Auftritt hat, wäre der neue Freund von Livs Mutter.

Schreibstil:
Kerstin Gier hat eine ganz tolle Art zu schreiben. Die Geschichten sind immer humorvoll und haben ein schnelles Tempo. Das gefällt mir sehr, weil man zu keinem Zeitpunkt in der Geschichte „stecken bleibt“. Es geht immer voran.

Cover:
Viele finden das Cover ja so super. Ich muss gestehen, dass ich nicht so mega begeistert davon bin. Es ist nicht schlecht und es passt definitiv zur Handlung. Jedoch ist es für meinen Geschmack etwas zu „kindlich“ gezeichnet.

Fazit:
Das Buch liest sich sehr schnell, weil es eine temporeiche Handlung hat. Der Schreibstil der Autorin ist sehr witzig und fließend. Eben in der gewohnten Manier von Kerstin Gier. yeah ein Reim* 😉 Jedoch kann ich den großen Hype um das Buch nicht ganz nachvollziehen. Für mich waren die Nebenprotagonisten leider sehr blass und langweilig. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten, doch hat mir etwas in der Handlung gefehlt, so dass ich dem Buch nur 4 Sterne gebe. Potential für die weiteren Bände ist aber auf alle Fälle vorhanden.

Grundidee 4/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 5/5
Spannung 4/5
Emotionen 4/5
Charaktere 3/5
Liebesgeschichte 3/5

4sterne

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[to be read] geplante Bücher im Juli 2013

Huhu an alle Leseratten!
Der Juli hat begonnen und es ist Zeit die Bücher heraus zu suchen, die ich diesen Monat unbedingt lesen möchte. Nagut auf „In deinen Augen“ freue ich mich ehrlich gesagt nicht so übermäßig, aber ich möchte dir Trilogie endlich fertig haben. Gang mein Ding ist sie leider nicht, ofwohl die Cover wunderschön sind. Weiterhin komme ich natürlich, wie so viele andere Leser, nicht an Silber von Kerstin Gier vorbei. Da bin ich echt schon super neugierig drauf. Und um etwas für meine Reihen-Challenge zu tun kommt noch der 2. Band von Unearthly dran. Der erste band war ja so lala, aber ich lass mich einmal überraschen, wie es weiter geht. Band 3 und damit das finale Buch erscheint am 1. August diesen Jahres. *juhuuu*

Alle drei Bücher hier nochmal aufgelistet:

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[Verlagsvorstellung] Arena Verlag

Eine neue Kurzserie, die ich im neuen Jahr starten möchte, ist die Vorstellung meiner Lieblingsverlage. Hier zeige ich meine vorhandenen Bücher der einzelnen Verlage. Rezensionen zu den gelesenen Büchern verlinke ich natürlich weiter unten bei jedem Titel.

Beginnen möchte ich mit meinem derzeitigen Lieblingsverlag, dem Arena Verlag.
Von diesem besitze ich zur Zeit 3 Buchreihen, die mir alle so sehr ans Herz gewachsen sind, dass sie auf alle Fälle zu meinen Serienfavoriten zählen.
Ganz besonders die Cassandra Clare Bücher haben es mir angetan: Die Chroniken der Unterwelt (The Motral Instruments – engl. Titel) und Die Chroniken der Schattenjäger (The Infernal Devices – engl. Titel) sind echt actionreich und extrem spannend. Auch die Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier habe ich in einem Rutsch weggelesen und war wirklich begeistert. Dazu kommt bald der erste Film heraus. Trailer ist unten verlinkt. 😉

Hier geht’s zur Verlagswebseite, da sind auch ganz viele andere spannende und interessante Bücher zu finden:
www.arena-verlag.de

arena_verlag

meine Bücher nun von links nach rechts aufgelistet:
City of Bones (Rezension)
City of Ashes (Rezension)
City of Glass (Rezension)
City of Fallen Angels (noch ungelesen)
Clockwork Angel (Rezension)
Clockwork Prince (wird gerade gelesen)
Rubinrot (Rezension)
Saphirblau (Rezension)
Smaragdgrün (Rezension)

Trailer von Rubinrot:


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Smaragdgrün – Liebe geht durch alle Zeiten

Kerstin Gier

  • Verlag: Arena
  • ISBN-13: 978-3401063485
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 496
  • Erscheinungsdatum: 8. Dezember 2010
  • Genre: Jugendfantasy (Urbanfantasy)
  • Reihe: 3/ 3

Kurzbeschreibung:
Gwendolyn ist am Boden zerstört. War Gideons Liebesgeständnis nur eine Farce, um ihrem großen Gegenspieler, dem düsteren Graf von Saint Germain, in die Hände zu spielen? Fast sieht es für die junge Zeitreisende so aus. Doch dann geschieht etwas Unfassbares, das Gwennys Weltbild einmal mehr auf den Kopf stellt. Für sie und Gideon beginnt eine atemberaubende Flucht in die Vergangenheit. Rauschende Ballnächte und wilde Verfolgungsjagden erwarten die Heldin wider Willen und über allem steht die Frage, ob man ein gebrochenes Herz wirklich heilen kann…

Über den Autor:
Kerstin Gier, geb. 1966, schreibt humorvolle Frauenbücher. Einige ihrer Titel waren monatelang auf den Bestsellerlisten. Die DeLIA-Preisträgerin lebt mit ihrer Familie im Bergischen Land.

Meine Meinung:
Handlung und Charaktere:
Wie lange haben Fans auf das Finale gewartet und ich muss ehrlich zugeben, es war sehr episch und rauschend.

Wie gewohnt spielt die Handlung in London. Von da aus werden auch wieder die Zeitreisen in die Vergangenheit unternommen. Gewn und Gideon tauchen wieder in rauschenden Ballnächten mit wunderschönen, prunkvollen Gewändern ein. Sie stellen sich nun endlich ihrem Rivalen und lösen das Rätsel um den Chronographen. Auch kommt Gwendolin einen unerwarteten Geheimnis ihrer Eltern auf die Schliche.

An den finalen Band habe ich sehr hohe Erwartungen gestellt. Zum Teil wurden diese erfüllt, zum Teil aber auch leider nicht. Ich kann mich mit dem Ende nicht ganz abfinden, da es doch ein richtiges „Zuckerwatte-Ende“ war, mit viel Schmalz und übertriebenen guten Ende. Aber ich will hier natürlich nichts im Detail verraten.

Eine Kleinigkeit würde ich an der Geschichte trotzdem noch kritisieren: Zu Beginn des Buches starten wir gemächlich in die Story. Das ändert sich auch lange nicht. Aber auf den letzten, ca. 100 Seiten ging es Schlag auf Schlag. Es war zwar spannend, aber hier hätte man das Tempo sicher etwas anders verteilen können.

Trotzdem ein spaßiges Buch, welches schnell zu lesen ist. Und ich bin froh, dass ich die Reihe gelesen habe, sonst wäre mir eine sehr große Portion guter Unterhaltung entgangen. Positiv zu bewerten ist auch Gwens Entwicklung vom schüchternen zurückhaltenden Schulmädchen zur starken, selbstbewussten Protagonistin. Sie nimmt am Ende kein Blatt vor dem Mund und haut auch mal auf den Tisch um ihre Meinung zu äußern oder zu vertreten. Das fand ich sehr gut umgesetzt.

Schreibstil:
Wie schon in den beiden Vorgängerbänden gewohnt, ist der Schreibstil locker, leicht und fließend zu lesen. Auch der dritte Band startet mit einer großen Portion zynischen Humor á la Xemerius und extremen Gefühlsausbrüchen á la Gwendolin durch. Es mach trotzdem Spaß, auch wenn Gewn manchmal nervt. 🙂

Cover:
Auch der letzte und somit finale Band ist im Stil an die Vorgänger angeknüpft. Smaragdgrün kommt wie erwartet in grün daher. Nicht unbedingt eine meiner Lieblingsfarben, aber schick sehen alle 3 Bände nebeneinander im Regal aus!

Fazit:
Als Zusammenfassung kann ich sagen, dass der dritte und letzte Band wirklich toll ist. Alle aufkommenden Fragen der ersten Bände werden beantwortet und es endet wirklich spektakulär. Wobei das Buch sehr gemächlich startet und leider zum Ende hin das Tempo zu rasant wird, dass man auf der letzte Seite denkt: „Oh, das war’s schon?“ Trotzdem ist der dritte Band sehr lesenswert und ein Muss, wer schon die beiden Vorgänger gelesen hat.

Grundidee 5/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 4/5
Spannung 4/5
Emotionen 4,5/5
Charaktere 4/5
Liebesgeschichte 4/5

Reihenfolge der Buchtitel:
Rubinrot (Rezension)
Saphirbau (Rezension)
Smaragdgrün

zur Autorenwebseite:
kerstingier.com


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Saphirblau – Liebe geht durch alle Zeiten

Kerstin Gier

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Arena Verlag; Auflage: 1. Aufl. (5. Januar 2010)
  • ISBN-13: 978-3401063478

Kurzbeschreibung:
Gideon und Gwendolyn sind bis über beide Ohren verliebt. Doch Liebe unter Zeitreisende birgt ungeahnte Tücken. Gut, dass Gwendolyn jede Menge Ratgeber an ihrer Seite weiß, sei es nun ihre beste Freundin Leslie oder Geisterfreund James. Nur Xemerius, ein leicht anhänglicher Wasserspeier, sorgt eher für Turbulenzen, als dass er hilft. Und als Gideon und Gwendolyn ein weiteres Mal in die Fänge des Grafen von St. Germain geraten, wird ihre Liebe auf eine harte Probe gestellt …

Über den Autor:
Kerstin Gier, geb. 1966, schreibt humorvolle Frauenbücher. Einige ihrer Titel waren monatelang auf den Bestsellerlisten. Die DeLIA-Preisträgerin lebt mit ihrer Familie im Bergischen Land.

Meine Meinung:
Handlung und Charaktere:
Im ersten Band geschah noch nicht wirklich etwas Spannendes. Dieser war für mich eher ein Einstiegsband um die Storyline besser zu verstehen und nachvollziehen zu können. Im Nachhinein gesehen, war der erste Band sehr gut durchdacht und ausgearbeitet. Nun würde ich ihn wohl auch etwas besser bewerten. Aber egal… Es gibt sowieso nochmal eine komplette Vorstellung der Reihe. 🙂

Im zweiten Band „Saphirblau“ kommen unsere Hauptpersonen Gwendolin und Gideon sich immer näher, aber gleichzeitig zeigt sich Gideon an Gwen nicht interessiert. Das bedrückt Gwen sehr. Leider so sehr, dass es doch manchmal etwas nervt. 🙂

Aber nichts desto trotz war die Geschichte klasse recherchiert und umgesetzt. Der Leser wird auf rauschende Bälle des Barocks mitgenommen und kämpft an der Seite von Gideon gefährliche Degen-Duelle. Saphirblau hat storymäßig einiges mehr zu bieten als sein Vorgänger. Alle Charaktere von Rubinrot haben natürlich wieder ihre Rolle in der Handlung. Gwen macht eine ganz gute Entwicklung in Sachen Selbstbewusstsein durch und findet sogar langsam Spaß an den Zeitreisen. Mit ihrer besten Freundin Leslie ergründen sie einige Geheimnisse, die die Wächter vor Gwen verborgen halten.

Besonders toll fand ich einen neuen Charakter: Xemerius, einen Wasserspeier-Gargoyle. Er ist ein Geist, ähm nein: Dämon. 🙂

Xemerius ist super witzig und zynisch. Er peppt die Geschichte mit flotten, frechen Sprüchen in doch recht schnulzigen Phasen extrem auf. Die Lacher sind auf alle Fälle auf seiner Seite!

Weiterhin kommt Raphael dazu. Er ist der kleine Bruder von Gideon, der eigentlich bei seiner Mutter in Frankreich lebt. Doch Raphael ist ein kleiner Rebell und kommt nach London. Leider hat er für meinen Geschmack noch zu wenige Auftritte. Ich hätte liebend gern mehr über ihn gelesen, da der Charakter richtig viel Potential aufweist. Es wird jedenfalls im nächsten Band spannend bleiben…

Schreibstil:
Wie im ersten Band ist der Schreibstil locker leicht und fließend. Es ist überhaupt nicht schlimm, dass der zweite Band mehr Seiten aufweist als der Erste. Das zweite Buch hat man durch den tollen Schreibstil und den witzigen Humor sehr schnell durch.

Cover:
Endlich hat das Cover eine bessere Farbe. 😉 Es ist blau und im Stil zum Vorgängerbandes passend. Sehr schön sind wieder die schwarz-glänzenden Scherenschnittfiguren.

Fazit:
Der Vorgängerband hatte mich leider noch nicht ganz überzeugt. Jedoch bin ich echt froh, auch den zweiten Band gelesen zu haben, denn er ist bei Weitem besser! Mit einer gehörigen Portion Witz und rauschenden Bällen im barocken Zeitalter kann dieser Band voll und ganz überzeugen. Ein klasse Buch!

Reihenfolge der Buchtitel:
Rubinrot
Saphirbau
Smaragdgrün

zur Webseite:
www.arena-verlag.de/reihe/liebe-geht-durch-alle-zeiten