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[Rezension] Unsterblich – Das Tor der Dämmerung

Julie Kagawa

  • Verlag: Heyne Verlagunsterblich1
  • ISBN-13: 978-3453268579
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 608
  • Erscheinungsdatum: Juni 2013
  • Genre: Fantasy, Dystopie
  • Reihe: 1 / 3
  • Originaltitel: Blood of Eden: Book One – The Immortal Rules
  • Meine Wertung: ★★★★

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Kurzbeschreibung:
Nur sie kann die Menschheit retten
Unsere Welt ist in Dunkelheit getaucht. Die Menschen sind zu Gefangenen geworden. Nur wer sich an die Regeln hält, hat eine Chance zu überleben. Doch die junge Allison will sich nicht mehr an diese Regeln halten. Sie fordert das Schicksal heraus und lehnt sich gegen ihre Unterdrücker auf – mit ungeahnten Folgen.
Grenzen, Mauern und Verbote gehören zum Alltag der 17-jährigen Allison, seit sie denken kann. Denn sie wächst in einer Stadt auf, in der die Menschen von den Vampiren regiert werden, grausamen Fürsten der Nacht. Sie haben sich eine Luxuscity errichtet und lassen ihre Gefangenen, die ihnen regelmäßig Blutzoll schulden, für sich schuften. Jeder kleinste Verstoß gegen die Regeln wird geahndet, und Allison erfährt schon früh, dass ihr Leben nicht viel wert ist. Als sie vor die Wahl gestellt wird, zu sterben oder ihren Unterdrückern gleich zu werden, entscheidet sie sich für den Weg der Unsterblichkeit – und hoff t, nun endlich unangreifbar zu sein. Doch vor den Toren der festungsartig abgeriegelten Stadt lauert etwas, vor dem sich sogar die Vampire fürchten. (Quelle: Heyne Verlag)

Über den Autor:
Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben: Langweilige Schulstunden vertrieb sie sich damit, all die Geschichten festzuhalten und zu illustrieren, die ihr im Kopf umher spukten – nicht gerade zur Freude ihrer Lehrer. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie später ihr größtes Interesse zum Beruf und wurde Autorin. Sie lebt und schreibt mit ihrem Mann, zwei schwer erziehbaren Katzen und zwei Hunden in Louisville, Kentucky. (Quelle: Heyne Verlag)

Meine Meinung:
Handlung und Schauplätze:
Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Alles ist zerstört. Vampire herrschen und die Menschen dienen als Nahrungsquelle. Außerhalb der Städte gibt es kein Überleben, denn da leben die Verseuchten, welche ständig auf Nahrungssuche sind. Die Atmosphäre im Buch ist sehr düster, brutal und auf einer gewissen Art auch grausam. Die Handlung spielt fast immer nachts, was dann schon auf Dauer bedrückend wirkt. Jedoch erwartet man von einem Vampirbuch wohl nichts anderes. 🙂


Ich habe um dieses Thema immer einen großen Bogen gemacht, da ich nicht auf den ganzen Trubel um „glitzernde Vampire“ aufspringen wollte. Jedoch mag ich Julie Kagawas Bücher extrem gern, daher habe ich mich doch überwunden. Ich muss gestehen, das Thema hat mir außerordentlich gut gefallen und ich werden die Reihe auf jeden Fall weiterlesen.

Einen ganz kleinen Kritikpunkt habe ich aber trotzdem: Erst fast am Ende des Buches bekommt der Leser mit, wohin die Geschichte um Alli führt und was ihre wirkliche Aufgabe ist. Das erste Buch behandelte mehr die Charakterentwicklungen und Vorstellungen der einzelnen Personen.

Charaktere:
Allison ist als Hauptcharakter gleich von Anfang an sympathisch. Sie hat ihre ganz eigenen Ansichten von der Welt und der Vampirherrschaft und steht zu diesen. Als sie sich jedoch zwischen Tot und selbst ein Vampir werden entscheiden muss, fühlt der Leser regelrecht ihre Verunsicherung.

Kyle ist ein Vampirboss und wird zu Allisons Mentor. Seinen Charakter und seine Rolle im Buch fand ist sehr interessant und gelungen. Gern hätte ich mehr über ihn in der Story gelesen. Er scheint ein ganz großes Geheimnis aufdecken zu wollen und spielt sicherlich in den weiteren Büchern eine größere Rolle. Ich freu mich drauf.

Im Laufe der Geschichte begegnet Allison vielen Personen, die aber nie wirklich lang in ihrem Leben bleiben. Jedoch sind die Nebencharaktere nicht schlecht ausgearbeitet und passen in die Geschichte sehr gut hinein.

Schreibstil:
Julie Kagawa kann einfach schreiben. Gleich mit der ersten Seite ist man im Buch gefangen und fiebert mit Allison und ihren Freunden mit. Es ist spannend und sehr actionreich erzählt. Die Kämpfe sind doch recht brutal gehalten und teilweise sehr blutig geschildert.

Cover:
Das Cover der deutschen Ausgabe ist im Comicstil gezeichnet. Es zeigt Allison mit ihrem Schwert. Jedoch gefällt mir hier die englische Ausgabe wieder einmal besser, da das Cover dunkel, statt weiß ist und somit die Stimmung im Buch viel besser wiederspiegelt.

Fazit:
Julie Kagawa hat es geschafft eine ganz andere Thematik, als bei den Plötzlich Fee-Büchern zu verarbeiten und es ist ausgezeichnet gelungen. Trotz meiner anfänglichen Bedenken über ein weiteres Vampirbuch, konnte mich die Geschichte sehr fesseln und begeistern. Ein klitzekleiner Negativpunkt ist, dass man erst sehr weit am Ende merkt, wohin die Story führt. Ein ganz toller erster Band, bei dem man gern weiterlesen möchte.

Grundidee 5/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 5/5
Spannung 4/5
Emotionen 4/5
Charaktere 5/5

4sterne

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[Rezension] Legend: Fallender Himmel

Marie Lulegend

  • Verlag: Loewe Verlag
  • ISBN-13: 978-3-7855-7394-5
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 368
  • Erscheinungsdatum: 10. September 2012
  • Genre: Jugendfantasy (Dystopie)
  • Reihe: 1 / 3

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Jeder Tag bedeutet vierundzwanzig neue Stunden. Jeder Tag bedeutet, dass alles möglich ist. Man lebt den Moment oder man stirbt darin, aber man lebt sein Leben einen Tag nach dem anderen.“ … „Und man versucht immer auf die Sonnenseite zu gelangen. Ins Licht.“
(Seite 363)

Kurzbeschreibung:
Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden. Und Hass, dem eine grenzenlose Liebe entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende!

Der unbändige Wunsch nach Rache führt June auf Days Spur. Sie, ausgebildet zum Aufspüren und Töten von Regimegegnern, erschleicht sich sein Vertrauen.
Doch Day, der meistgesuchte Verbrecher der Republik, erweist sich als loyal und selbstlos – angetrieben von einem unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn. June beginnt, die Welt durch seine Augen zu sehen. Ist Day tatsächlich der Mörder ihres Bruders?
Fast zu spät erkennt June, dass sie nur eine Spielfigur in einem perfiden, verräterischen Plan ist.

„Fallender Himmel“ ist der erste Band der Legend-Trilogie. (Quelle: Loewe Verlag)

Über den Autor:
Marie Lu wurde 1984 in Shanghai geboren und lebte für einige Zeit in Texas, bevor sie an der University of South California studierte. Das kalifornische Wetter hat sie überzeugt dortzubleiben und nun wohnt Marie Lu mit ihrem Freund und drei Hunden in Pasadena, einem Vorort von Los Angeles. Vor ihrem Erfolg als Autorin arbeitete sie als künstlerische Leiterin bei einem Unternehmen, das Videospiele produziert. Marie Lu mag Cupcakes, fröhliche Menschen, Kampfjets, Regen und natürlich Bücher. (Quelle: Loewe Verlag)

Meine Meinung:
Handlung und Charaktere:
Los Angeles in Jahre 2130. Die USA ist gespalten und selbst Los Angeles wird von der Republik in verschiedenen Sektoren unterteilt. Es gibt Gebiete, wo nur die reichen und angesehenen Einwohner leben und es gibt Sektoren, die nur für die armen Menschen zur Verfügung stehen. Los Angeles ist zerstört, einige Stadtteile sind komplett geflutet und es brechen immer wieder Seuchen in den armen Gebieten der Stadt aus. Leider sind die Gegenmittel zur Bekämpfung der Seuchen für die Bevölkerung der Slums finanziell nicht erreichbar. Somit werden viele Einwohner dahingerafft, ohne das wirklich eingegriffen wird. Das Militär regiert die Stadt und alle Einwohner haben sich zu beugen und zu gehorchen.

Die Welt die Marie Lu hier erschaffen hat ist eine typische dystopische Umgebung. Leider fehlten mir hier ein paar genauere Details. Zum Beispiel wird beschrieben, dass einige Stadtteile unter Wasser stehen, aber wie es in den anderen Sektoren aussieht und wie eventuell die technische Weiterentwicklung von statten ging, darauf wurde nicht so richtig eingegangen. Nichts desto trotz ist die Welt super spannend und die Handlung extrem mitreißend und dynamisch gestaltet.

Unsere Hauptcharaktere sind Day und June. Beide könnten nicht unterschiedlicher sein.

Day wächst in den Slumgebieten der Stadt auf. Mit 10 Jahren müssen alle Kinder einen „Test“ absolvieren, wo Wissen und Sportlichkeit geprüft werden. Day besteht diesen Test nicht und wird von seiner Familie isoliert und in ein Arbeiterlager gebracht. Day kann diesem aber entkommen und lebt von nun an auf der Straße und wird zum meistgesuchten Kriminellen von Los Angeles. Day hat mir extrem gut gefallen, er ist sehr loyal zu seiner Familie. Obwohl seine Mutter glaubt, dass er tot ist, bringt er im Geheimen Geld und Nahrungsmittel zu ihnen. Obwohl Day den Test nicht bestanden hat, ist er sehr sportlich. Das wirft schon einmal die ersten Fragen auf…

June dagegen ist im Nobelviertel aufgewachsen. June ist ein „Wunderkind“, da sie als einzige den Test mit voller Punktzahl bestanden hat. June hat ihre Eltern schon vor Jahren verloren, somit bleibt ihr nur noch ihr großer Bruder, der beim Militär arbeitet. Als Junes Bruder aber ermordet wird, bricht für sie die ganze Welt zusammen und sie setzt alles daran, den Täter zu finden. Im Laufe der Zeit findet June Antworten auf ihre Fragen, aber das sind nicht die Antworten, die sie erwartet hätte…

Beide Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie waren auf ihre eigene Art und Weise extrem sympathisch und man konnte ihre absolut Handlungen nachvollziehen.

Schreibstil:
Klasse am Schreibstil fand ich, dass die Geschichte aus der Sicht von beiden Charakteren in der Ich-Form geschildert wurde. Dabei wechseln die Kapitel zwischen beiden Protagonisten ab und man erhält in Day und June ganz besondere Einblicke in ihr Gefühlswesen. Marie Lu kann ausgesprochen mitreißend und spannend erzählen, dass man das Buch nicht aus der Hand legen möchte.

Cover / Buch:
Schön am Cover finde ich, dass das originale englische Design fast vollständig übernommen wurde. Jedoch muss ich sagen, dass ich extrem vorsichtig mit dem Buch umgegangen bin, denn es ist weiß. Ich habe mich kaum getraut es im Garten zu lesen, aus Angst es dreckig zu machen. Hier empfehle ich eine Buchhülle. 😉

Fazit:
Eine wundervolle Dystopie, welche nicht so viel Herzschmerz wie Panem beinhaltet, aber dafür um so spannender und actionreicher ist. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und sympathisch. Eine absolute Leseempfehlung von mir und ich freue mich auf Band 2, welcher im September heraus kommt.

Grundidee 4/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 4/5
Spannung 5+/5
Emotionen 5/5
Charaktere 5+/5
Liebesgeschichte 4/5

5sterne

 

Reihenfolge der Buchtitel:
Legend – Fallender Himmel
Legend – Schwelender Sturm

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Dark Destiny

Jennifer Benkaudark_destiny

  • Verlag: Script5
  • ISBN-13: 978-3-8390-0145-5
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 464
  • Erscheinungsdatum: März 2013
  • Genre: Jugendfantasy, Dystopie
  • Reihe: 2/ 2

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Kurzbeschreibung:
Hilflos musste Joy mit ansehen, wie Neél von ihren eigenen Leuten gefangen genommen und gefoltert wurde. Ihre große Liebe, all ihre Hoffnungen und Zukunftspläne zersplittern zu einem Scherbenhaufen, als sie schließlich von Neéls Tod erfährt. Trotz ihrer unendlichen Trauer fasst Joy einen folgenschweren Entschluss: Sie will nicht länger zu Matthials Clan gehören. Also macht sie sich allein und schlecht ausgerüstet auf den Weg durch Bomberland und von feindlichen Clans besetztes Gebiet. Es ist eine Suche nach Antworten: Wie starb Neél? Und warum? Doch es ist auch eine Suche, an deren Ende Hoffnung steht. Hoffnung auf eine zweite Chance.

„Dark Destiny“ ist der letzte von zwei Bänden. Der Titel des ersten Bandes lautet „Dark Canopy“.
(Quelle: Verlag)

Über den Autor:
Jennifer Benkau lebt mit ihrem Mann, drei Kindern und zwei Katzen inmitten lauter Musik und vieler Bücher im Rheinland. Nachdem sie in ihrer Kindheit Geschichten in eine Schreibmaschine gehämmert hatte, verfiel sie pünktlich zum Erwachsenwerden in einen literarischen Dornröschenschlaf, aus dem sie zehn Jahre später, an einem verregneten Dezembermorgen, von ihrer ersten Romanidee stürmisch wachgeküsst wurde. Von dem Moment an gab es kein Halten mehr. (Quelle: Verlag)

Meine Meinung:
Handlung und Schauplätze:
Achtung: Das ist Band 2 einer Dilogie. Wer Band 1 „Dark Canopy“ nocht nicht gelesen hat, sollte diese Rezension lieber nicht lesen. 😉

Dunkenheit. Es herrscht Krieg. Die Percents werden von den Rebellen angegriffen. Doch Joy und Neél sind wieder zusammen und kämpfen um ein besseres Leben.

Nach Joys Flucht vom Clan geht sie zurück in die Stadt, um Neél zu suchen. Nach einiger Zeit hat sie Erfolg und findet ihn wirklich. Doch beide können nicht lange zusammen sein, denn der Rebellenkrieg droht auszubrechen. Als dann schließlich die freien Menschen die Stadt der Percents angreifen, retten sich Joy und Neél auf ein Schiff und flüchten übers Meer. Sie entdecken das Festland und erfahren viele interessante Informationen über die Herrschaft der Percents und Dark Canopy. Doch das „freie“ Leben nimmt Neél sehr mit, bis er eine Entscheidung trifft…

Die Handlung von Dark Destiny ist atemberaubend schnell und actionreich. Die „glücklichen“ Tage als Joy und Neél zusammen sind, werden sehr schön in Szene gesetzt. Sie sind jedoch nicht langweilig oder zäh geschrieben, denn handlungsmäßig passiert so viel. Als es dann schließlich zum alles entscheidenden Kampf zwischen Rebellen und Percents kommt, überschlagen sich die Ereignisse und man merkt gar nicht wie die Zeit beim Lesen vergeht. Ich war so gefesselt von der Story und habe so mitgefiebert, das ist mir lang nicht mehr passiert.

Charaktere:
Joy ist mir im Laufe der beiden Bände richtig ans Herz gewachsen. Sie ist so ein starker, gefühlvoller und toller Charakter. Sie setzt alles daran, um Neél wieder zu finden und nimmt auch die größten Demütigungen der Percents in kauf. Als es schließlich um Neéls Entscheidung geht, setzt sie sein Glück vor ihres. Diese einzige Handlung macht sie so menschlich und extrem stark, das hätte wohl sonst kaum jemand gekonnt.

In Dark Destiny können wir auch Kapitel über Neél lesen, welche ich sehr genossen habe, denn man erhält einen besseren Einblick in den so unnahbaren Percent. Der Leser erfährt von seinem Zwiespalt zwischen Joy und seiner Herkunft. Und selbst seine Hingabe für den kleinen Edison ist so nachvollziehbar und eindrucksvoll geschildert, dass es Spaß macht die Kapitel um ihn zu lesen.

War Matthial in Band 1 noch sehr präsent, tritt seine Figur in Dark Destiny eher in den Hintergrund. Wir lesen kein einziges Kapitel, welches aus seiner Sicht erzählt wird. Das fand ich gut, denn diese hatte ich nicht so gern in Dark Canopy gelesen.

Leider treten auch einige andere interessante Charaktere eher in den Hintergrund. Cloud zum Beispiel, Neéls Mentor, wird Präsident und das war’s. Auch von der blinden Alex lesen wir nur sehr wenig. Das ist aber auch schon das einzig negative was mir aufgefallen ist.

Schreibstil:
Die schnelle Erzählgeschwindigkeit knüpft nahtlos an Dark Canopy an. Wir rauschen regelrecht wieder ins Geschehen um Joy und Neél. Ich mag den Schreibstil aus der Sicht von Joy unheimlich gern. Die Erzählweise ist an einigen Stellen zwar sehr brutal und etwas blutig, an anderen Stellen im Gegensatz aber auch sehr gefühlvoll und mitreißend.

Cover:
Wie Band 1 ist das Cover sehr schön gestaltet. Dieses mal ist der Hintergrund blau, was wohl die klare Luft und den wieder sichtbaren Himmel darstellen soll. Wie ein Lichtblick in der Dunkelheit. Beide Bücher sehen im Regal einfach klasse aus. Hinter dem Schutzumschlag versteckt sich ein vollständig schwarzes Buch, welches den Titel in Silber eingeprägt hat.

Fazit:
Eine würdige Fortsetzung zu Dark Canopy. Das Ende ist zwar für mich nicht so wie erwartet, aber trotzdem authentisch und nachvollziehbar.

Die herausragenden Charaktere, die gelungene Erschaffung einer düsteren und unwirtlichen Welt und ein kleiner Lichtblick am Ende der Dunkelheit, machen dieses Buch zu einen echten Gänsehaut-Leseerlebnis. Ganz besonders die Entwicklung der Beziehung zwischen Joy und Neél ist mitreißend und spannend.

Grundidee 5+/5
Umschreibungen 3/5
Schreibstil 5/5
Spannung 5+/5
Emotionen 5/5
Charaktere 5+/5
Liebesgeschichte 5/5

5sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
Dark Canopy (Rezension)
Dark Destiny

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Kyria & Reb: Die Rückkehr – Band 2

Andrea Schachtkyria_reb2

  • Verlag: Egmond INK
  • ISBN-13: 978-3863960384
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 352
  • Erscheinungsdatum: 10. Januar 2013
  • Genre: Jugendfantasy, Dystopie
  • Reihe: 2 / 2

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Kurzbeschreibung:
In der spannenden Fortsetzung von „Kyria & Reb – Bis ans Ende der Welt“ kehrt Kyria in ihre Heimatstadt und damit in das perfekt gesteuerte Überwachungssytem von New Europe zurück. Ein gefährliches Unternehmen, denn dort erwartet sie ein mörderisches Komplott.

Hinter Kyria liegen vier Monate, in denen sie zum ersten Mal erlebt hat, was es bedeutet, frei zu sein – und in denen sie Reb, dem jungen Rebellen aus dem Untergrund, nähergekommen ist. Seit sie weiß, dass ihr Vater ermordet wurde, setzt sie alles daran, seinen Mörder zu finden. Schon bald muss sich Kyria verstecken, denn sie erfährt immer mehr über die wahren Drahtzieher in New Europe und ihre üblen Machenschaften. Da taucht Reb wieder auf, der ihr Herz erobert hat …
(Quelle: Verlag)

Über den Autor:
Andrea Schacht hat lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin gearbeitet, bis sie sich entschloss, ihre wahre Leidenschaft, das Schreiben, zu ihrem Beruf zu machen. Vor allem mit ihren historischen Romanen um die Kölner Begine Almut Bossart erlangte sie große Bekanntheit. Ihre Bücher stehen regelmäßig auf den Bestsellerlisten. (Quelle: Verlag)

Meine Meinung:
Handlung und Charaktere:
Die Handlung knüpft nahtlos an das Ende des ersten Bandes an. Da es eine Fortsetzung ist, möchte ich nicht ganz so viel von der Geschichte verraten, denn ich möchte nichts vorweg nehmen, für die die Band 1 noch nicht gelesen haben. 🙂

Kyria geht zurück zu ihrer Mutter nach NuYu und muss sich hier ganz anderen Herausforderungen stellen, als in Band 1. Wir lernen Kyrias Mutter La Dama Isha um einiges besser kennen. Sie ist ein ganz toller Charakter. Im ersten Band wirkte sie auf den Leser sehr unnahbar und distanziert, so dass sie absolut unsympathisch war. Aber in Band 2 ändert sich das schlagartig. Das fand ich sehr toll.

Des weiteren lesen wir zum ersten Mal direkte Kapitel über Reb. Somit erhält man einen sehr guten Einblick in die Gefühlswelt des nach außen so coolen Rebellen.

Leider negativ aufgefallen ist, dass Hazel, Kyrias beste Freundin, komplett aus der Geschichte herausgehalten wurde. Das war für mich nicht so ganz nachvollziehbar, da die beiden sich so nah standen und Kyria im ersten Band unbedingt zu Hazel wollte. Als „Ausgleich“ ist dafür aber eine andere starke Person hinzugekommen: die Amazone Maie. Amazonen sind eigentlich mit unserer Polizei gleichzusetzen. Maie erhält die Aufgabe Kyria zu schützen und das ganze Komplott aufzudecken. Die Geschichte entwickelt sich leider erst etwas zäh, doch wenn man einmal die Hälfte des Buches geschafft hat, wird man dafür mit einer actionreichen, spannenden und unvorhersehbaren Story entlohnt. Es ist ein ganz toller Endband, bei dem ich mit dem Ende echt zufrieden bin!

Schreibstil:
Der Schreibstil ist, genau so wie in Band 1, teilweise sehr humorvoll und teilweise etwas anspruchsvoller. Leider überwiegen im finalen Band die anspruchsvolleren Szenen. Die humorvollen Dialoge zwischen Kyria und Reb kamen mir hier im zweiten Band extrem zu kurz. Einen kleinen negativen Punkt möchte ich noch anbringen: die Personen und deren Namen. Die Charaktere besitzen teilweise echt außergewöhnliche Namen, die man sich nicht so leicht merken kann. Diese richtig zuzuordnen hatte mir manchmal ein paar Schwierigkeiten bereitet, da doch eine große Anzahl Charaktere aufgeführt werden.

Cover:
Das Cover ist, wie Band 1, eine Augenweite! Das Beste versteckt sich wieder hinter dem Schutzumschlag. Hier ist das Buchcover nochmal ohne Schrift aufgedruckt. Die Farben sind so stimmungsvoll und die fliegenden Blütenblätter wieder ein toller Farbtupfer. Wobei das Cover fast 1:1 vom Vorgängerband übernommen wurde, nur die Farben wurden getauscht. Passt aber sehr gut!

Fazit:
Ein toller finaler Band der beiden Bücher. Jedoch hatte ich hier zu Beginn ein paar Startschwierigkeiten, da es sehr viel um Politik und die Zugehörigkeiten und Ansichten der einzelnen Parteien ging. Ab der Hälfte nimmt das Buch aber ordentlich Fahrt auf und auch das Ende ist sehr schön umgesetzt. Das macht die etwas schwächere erste Hälfte wieder wett. Ein würdiger Endband der Dilogie!

Grundidee 5+/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 4/5
Spannung 4/5
Emotionen 5/5
Charaktere 5/5
Liebesgeschichte 5/5

5sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
Kyria & Reb: Bis ans Ende der Welt
Kyria & Reb: Die Rückkehr

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Dark Canopy

Jennifer BenkauDark Canopy

  • Verlag: Script5
  • ISBN-13: 978-3-8390-0144-8
  • Format: Hardcover
  • Seiten: 528
  • Erscheinungsdatum: 1. März 2012
  • Genre: Jugendfantasy, Dystopie
  • Reihe: 1/ 2

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Kurzbeschreibung:
Die Percents, für den dritten Weltkrieg geschaffene Soldaten, haben die Weltherrschaft übernommen und unterjochen die Menschen. Rebellenclans versuchen, außerhalb des Systems zu überleben. Mit ihnen kämpft die 20-jährige Joy gegen das Gewaltregime. Doch dann fällt sie dem Feind in die Hände und muss feststellen, dass sich auch unter den vermeintlichen Monstern Menschlichkeit findet. Und sogar noch mehr …

Ausgezeichnet mit dem DeLiA-Literaturpreis 2013

„Dark Canopy“ ist der erste von zwei Bänden. (Quelle: Verlag)

Über den Autor:
Jennifer Benkau lebt mit ihrem Mann, drei Kindern und zwei Katzen inmitten lauter Musik und vieler Bücher im Rheinland. Nachdem sie in ihrer Kindheit Geschichten in eine Schreibmaschine gehämmert hatte, verfiel sie pünktlich zum Erwachsenwerden in einen literarischen Dornröschenschlaf, aus dem sie zehn Jahre später, an einem verregneten Dezembermorgen, von ihrer ersten Romanidee stürmisch wachgeküsst wurde. Von dem Moment an gab es kein Halten mehr. (Quelle: Verlag)

Meine Meinung:
Handlung und Schauplätze:
Seit langem hat mich kein Buch so in seinen Bann gezogen und fasziniert. Jennifer Benkau hat mit Dark Canopy eine ergreifende und spannende Dystopie geschaffen, die wirklich aus der großen Menge heraussticht und das das Buch aus der Feder einer Deutschen stammt, macht es um so besser! Jaaaa, deutsche Autoren haben es einfach drauf! 😉

Dark Canopy ist eine Maschine, mit Hilfe derer der Himmel verdunkelt wird, denn die Percents, Wesen, welche die Menschen erschaffen haben, scheuen die Sonne. Die Percents sollten eigentlich eine Rasse neuer Supersoldaten werden. Die Menschen haben sie für den dritten Weltkrieg erschaffen. Jedoch lehnten sich die Percents gegen die Menschen auf und übernahmen die Herrschaft. Nun sind es die Menschen, welche in den Städten unterdrückt werden und in Angst leben. Es gibt nur einige Menschen, die Rebellen, die außerhalb der Städte heimisch sind und sich dem Regime der Percents widersetzen. Diese leben in unterschiedlichen Clans zusammen. Jedoch bekämpfen die Gruppen feindlicher Clans sich zusätzlich gegenseitig um Gebiete und Ressourcen. Die ganze Szenerie der zerstörten Städte und die Machtlosigkeit der Menschen gegenüber den Percents beschreibt Jennifer Benkau so bedrückend real, dass es manchmal richtig Angst macht. Auf dem ganzen Buch liegt eine bedrückende Dunkelheit und Brutalität der Percents und doch flackern immer wieder ein paar kleine Lichtblicke auf, an die der Leser sich klammern kann und die die Spannung extrem vorantreiben. Ich kann nur eines sagen: Großartig!

Charaktere:
Die 20-jährige Joy gerät eines Tages in die Fänge der Percents. Hier soll sie als Soldatin ausgebildet werden. Jedoch findet sie in Neél, ihren Ausbilder, mehr als nur einen grausamen Percent. Schnell hinterfragt sie ihre Einstellung zu den „Monstern“, da sie immer mehr von ihnen kennenlernt, die gegen das Regime arbeiten. Joy ist ein extrem starker Charakter. Sie durchlebt das Schlimmste und hält trotzdem den Kopf hoch erhoben. Zudem fand ich ihre zynische Art zu Neél echt erfrischend und witzig.

Neél ist ein Percent und soll Joy als Soldatin ausbilden. Jedoch entwickelt er Gefühle für Joy und beginnt das ganze System der Percents zu hinterfragen. Ich möchte Neél sehr gern. Auf einer abstrakten Art und Weise mochte ich ihn von Beginn an, obwohl er so hart und grausam zu Joy war. Aber vielleicht habe ich schon ahnen können, was passiert. 😉 Er ist sehr willensstark und versucht Joy und alle Personen, die ihm nahe stehen, zu schützen.

Matthial gehört dem alten Clan an, indem Joy aufwuchs. Joy steht Matthial sehr nahe und als sie gefangen wird, tut Matthial alles Notwendige, um Joy zu retten. Zu Beginn der Story fand ich Matthial richtig sympathisch und willensstark. Im Laufe der Geschichte fand ich ihn jedoch nicht mehr so toll, vor allem am Schluss hat er mich extrem enttäuscht…

Die Nebencharaktere sind echt toll gezeichnet. Jeder hat seine eigene Geschichte, ohne dass es die Story in die Länge zieht oder langweilig wird. Es ist sehr spannend von allen die Vorgeschichte zu lesen und sie somit besser verstehen zu können. Das möchte ich bei allen Protagonisten.

Schreibstil:
Die Story wird aus der Protagonistin Joy geschildert. Ich mag die Ich-Erzählform, denn man lernt somit den Hauptcharakter besser kennen, weil der Leser oftmals einen Einblick in die Gefühlswelt der Personen erhält. Auch sind die Dialoge der Personen, vor allem zwischen Joy und Neel, sehr zynisch und bringen einem manchmal echt zum Lachen. Durch die ab und zu eingestreuten Auflockerungen fliegen die Seiten nur so. Die Geschichte ist ein echter Pageturner.

Cover:
Das Cover ist echt schön. Es soll wohl Joy darstellen. Man sieht sehr schön den verdunkelten Himmel. Das Cover passt sehr gut zur Story. Jedoch finde ich die Gestaltung unter dem Buchcover um einiges schöner. Das Buch ist komplett schwarz und nur der Titel ist in Gold eingeprägt. Das sieht so edel und modern aus. Echt schön!

Fazit:
Ein echter Pageturner und ein Licht unter der Flut der Dystopien, die zur Zeit auf dem Markt sind. Diese Dystopie lohnt sich zu lesen, auch wenn das Buch über 500 Seiten hat. Die Geschichte zeichnet sich durch seine beeindruckende Erzählweise und die starken Charaktere aus. Ich kann hier guten Gewissens eine absolute Leseempfehlung und am besten gleich Band 2 dazu legen! Nachdem Ihr den letzten Satz im Buch gelesen habt, wollt ihr gleich weiterlesen, das garantiere ich euch! 😉

Grundidee 5+/5
Umschreibungen 4/5
Schreibstil 4/5
Spannung 5+/5
Emotionen 5/5
Charaktere 5/5
Liebesgeschichte 5/5

5sterne

Reihenfolge der Buchtitel:
Dark Canopy
Dark Destiny

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